Heppenheim – Jubiläumstreffen des HR-Netzwerks in Heppenheim

Foto: WVH

Heppenheim / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Mehr als 40 Personalentscheiderinnen und -entscheider aus der Wirtschaftsregion Bergstraße besuchten die Veranstaltung der Wirtschaftsförderung Bergstraße / JF Group GmbH fungierte als Gastgeber / Digitalisierung und Fachkräfte im Fokus Kürzlich feierte die Wirtschaftsregion Bergstraße / Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB) ein Jubiläumn Heppenheim: In den Räumen der JF Group GmbH fand das zehnte HR-Netzwerk-Treffen der Wirtschaftsregion Bergstraße statt. „HR“ steht dabei für „Human Resources“, sprich für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Unternehmen. Mehr als 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zur Jubiläumsveranstaltung gekommen.
Jens Fischer, COO der JF Group GmbH, ließ es sich nicht nehmen, die Gäste zu begrüßen und die Aufgaben des familiengeführten Unternehmens zu umreißen. Wie er erläuterte, hat sich die Firma auf elektrotechnische Lösungen spezialisiert. Im Fokus steht die Belieferung von Elektrofachbetrieben, der Industrie, Veranstaltungstechnikern, Architekten und Planern mit Produkten und Systemen aus der Installations-, Gebäude- und Lichttechnik sowie der mobilen Stromversorgung. Zusätzlich biete die JF Group GmbH einen umfangreichen Service, erklärte Fischer. „Wir erwirtschaften einen jährlichen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro und beschäftigen mit unseren Schwestergesellschaften in Österreich und den Niederlanden rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so der Gastgeber.

„Das Thema Fachkräfte ist deutschlandweit und auch in der Wirtschaftsregion Bergstraße von zentraler Bedeutung“, unterstrich Dr. Matthias Zürker, WFB-Geschäftsführer. Für die Personalentscheider in der Region organisiere die WFB die so genannten „HR-Netzwerk-Treffen“, bei denen Unternehmen aus der Wirtschaftsregion Bergstraße jeweils als Gastgeber fungierten. „Damit wollen wir Ihnen ein Forum geben, aktuelle Personalthemen zu diskutieren, sich auszutauschen und zu vernetzen“, verdeutlichte der WFB-Geschäftsführer.
Der sich anschließende Vortrag von Linda Kern, Personalleiterin der JF Group GmbH, drehte sich um das Thema „Digitalisierung von HR-Prozessen versus Mensch im Mittelpunkt“. „Wir brauchen Digitalisierung, denn sie macht unsere Arbeit skalierbar, schneller und fehlerfreier“, so Kern. Die Coronavirus-Pandemie habe der Digitalisierung einen enormen Schub verliehen und Home-Office vorangetrieben. Aus eigener Erfahrung berichtete sie über die Notwendigkeit, die Erreichbarkeit bei Telearbeit klar zu definieren, Rahmenbedingungen abzustecken und geeignete digitale Tools zu nutzen. Wichtig sei, dass man sich auch im Home-Office regelmäßig austausche – auch informell. Deshalb habe die JF Group regelmäßig stattfindende „Rituale“ zur Kontaktpflege geschaffen, etwa virtuelle Teamabende. Insgesamt wertete sie Digitalisierung als Gewinn für die Unternehmen und den Faktor Mensch: „Durch Digitalisierung haben wir mehr Zeit für den Menschen und können ihn weiterhin in den Mittelpunkt stellen. Denn das ist es, was den Mittelstand ausmacht“, so ihr Fazit.

Lukas Polanski-Schräder, Geschäftsführung des Kompetenzzentrums für Arbeit und KI (KompAKI), Technische Universität Darmstadt, erläuterte die Aufgaben seiner Institution und den Nutzen von Künstlicher Intelligenz (KI). „Wir betrachten KI als Ergänzung und Unterstützung der Menschen und möchten diesen nicht etwa dadurch ersetzen“, hob er hervor. Das KompAKI arbeite an konkreten und praxisnahen Lösungen industrieller KI-Nutzung. Als Beispiele nannte er „Echtzeit Prozesskontrolle“ von Industriemaschinen, sprich, die Erkennung von Fehlern während des Produktionsprozesses, automatisierte Auftragseinplanung oder automatisierte Kundenchats. „Die Unternehmen können und sollen sich mit ihren Erwartungen und Anforderungen jederzeit gerne an uns wenden“, schrieb er den Anwesenden ins Stammbuch.

Nach den Referaten ergab es jeweils Raum für Fragen, welchen die Gäste umfangreich in Anspruch nahmen, so dass sich nach beiden Vorträgen eine rege Diskussion mit Kern und Polanski-Schräder ergab – mit zahlreichen Ergänzungen und weitere Nachfragen seitens der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
„Die rege Beteiligung der Gäste und die große Resonanz auf unsere Veranstaltung belegt die Brisanz sowie das große Interesse am Thema unseres heutigen Jubiläumstreffens“, kommentierte Sven Hagenberger, Projektmanager bei der WFB, Kooperationsprojekt Neue Wege, zusammen. Franz-Josef Fischer, Gründer der JF Group GmbH und Geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der Strahlemann-Stiftung, nutzte im Anschluss die Chance, um auf die Tätigkeiten und Projekte der Stiftung aufmerksam zu machen, die Jugendliche bei ihrem beruflichen Werdegang unterstützt. Auch Marion Runkel wies auf ihre Beratung und Unterstützung bei Problemen in der Ausbildung hin, die alle Beteiligten kostenfrei nutzen können. Als Ausbildungsleiterin im Rahmen des QuABB (Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule)-Beratungsangebots im Kreis Bergstraße sei sie an allen drei Berufsschulen in der Region präsent, so Runkel.
Danach setzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Get-together die Gespräche mit der Referentin und dem Referenten, den weiteren Akteuren der Veranstaltung sowie den anderen Gästen bei Kaffee und Kuchen in kleinen Kreisen fort.
Info: Informationen über die Wirtschaftsregion Bergstraße und die Serviceleistungen der WFB finden Sie unter www.wirtschaftsregion-bergstrasse.de. Wissenswertes über die JF Group GmbH gibt es unter www.jaeger-direkt.com, über KompAKI unter kompaki.de, über QuABB unter www.quabb-hessen.de/beratung/kreis-bergstrasse.html sowie über die Strahlemann-Stiftung unter www.strahlemann-stiftung.de.

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