Heidelberg ist Modellstadt für die Digitale Literaturkarte Baden-Württemberg! Plattform wird am 28. September auf dem Schloss Heidelberg vorgestellt und veröffentlicht

Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Der deutsche Südwesten ist eine der reichsten Literaturlandschaften Europas. Das Deutsche Literaturarchiv Marbach (DLA) hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese in einer multimedial angelegten digitalen Landkarte sichtbar zu machen und mit dem lebendigen Kulturbetrieb Baden-Württembergs zusammenzuführen. Als erste Stadt, deren literarische Geschichte und Gegenwart in das Projekt einfließt, wurde Heidelberg vom Deutschen Literaturarchiv ausgewählt. In einer Kooperation zwischen dem Kulturamt der Stadt Heidelberg und der im DLA angesiedelten Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (alim) entstand eine digitale Stadtkarte mit mehreren Hundert Einträgen und ausführlichen Hintergrundinformationen.

Die Digitale Literaturkarte Heidelbergs wird am Donnerstag, 28. September 2023, um 17 Uhr im Ottheinrichsbau des Heidelberger Schlosses vorgestellt und geht im Anschluss online. Es sprechen Kulturstaatssekretär Arne Braun, Patricia Alberth, Geschäftsführerin der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg und Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain. Der Initiator des Projekts, Prof. Dr. Thomas Schmidt (DLA), und Stefan Kaumkötter vom Kulturamt Heidelberg werden im Anschluss gemeinsam die Digitale Literaturkarte und ihre Funktionen erläutern.

Digitales Angebot ermöglicht neue Perspektiven auf die Literaturlandschaft

Die Karte zeigt Lebensstationen von Autorinnen und Autoren, Entstehungsorte literarischer Werke, Schauplätze der Literatur sowie Orte oder Plätze, die Personen und Werke in unserer Lebenswelt präsent halten – beispielsweise Literaturmuseen, Denkmäler, Gedenktafeln, Schul- und Straßennamen. Aber auch der laufende Literaturbetrieb ist Thema: belletristische Verlage, Literaturhäuser, Literaturpreise und -festivals. Die Daten und Texte sind in der Karte durch Bilder, Audiodokumente und Filme angereichert. Nutzerinnen und Nutzer können gezielt nach bestimmten Autorinnen und Autoren, Orten, Regionen und Zeiträumen suchen. Themenfilter ermöglichen immer wieder neue Blickwinkel auf die Literaturlandschaft. Die Digitale Literaturkarte Baden-Württemberg ist ausdrücklich partizipativ angelegt. Weitere Kooperationen mit dem Kulturamt Nürtingen, dem Netzwerk Literatur in Oberschwaben, den Landratsämtern Breisgau-Hochschwarzwald und Heilbronn sowie den Universitäten in Konstanz und Tübingen sind bereits aktiv oder in Vorbereitung. Die Vervollständigung der Karte soll vorrangig durch solche Initiativen vor Ort erfolgen, angesiedelt in Landrats- und Kulturämtern, bei literarischen und historischen Vereinen, regionalen Initiativen. Das eröffnet neue Möglichkeiten einer landesweiten Teilhabe – auch und gerade im ländlichen Raum.

Wer an der Auftaktveranstaltung teilnehmen möchte, wird gebeten, sich namentlich bis zum 22. September 2023 per E-Mail an unesco.creative.city@heidelberg.de anzumelden. Nur so ist der Eintritt über den Schlosshof möglich. Angemeldete können an diesem Abend kostenlos die Bergbahn nutzen.

Im Anschluss an die Veranstaltung wird die Digitale Literaturkarte unter www.cityofliterature.de/literaturkarte abrufbar sein.

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