Südliche Weinstraße – Fachkräfte „Gemeindeschwester plus“ geben Tipps zum Verhalten bei hohen Temperaturen


Südliche Weinstraße / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak/Kreis Südliche Weinstraße) – Viele Menschen leiden unter den aktuellen hohen Temperaturen, häufig gerade Seniorinnen und Senioren. „Unsere Fachkräfte ‚Gemeindeschwestern plus‘ im Landkreis Südliche Weinstraße adressieren alle Menschen ab 80 Jahren, die noch keinen Pflegegrad haben, aber in ihrem aktuellen Lebensabschnitt gern Unterstützung und Informationen annehmen möchten“, weist Landrat Dietmar Seefeldt auf das Angebot hin. „Die Fachkräfte ‚Gemeindeschwester plus‘ machen, wenn gewünscht, Hausbesuche, beraten und unterstützen Menschen aus dieser Gruppe im persönlichen Gespräch, auch in Sachen Hitze.“
Die Fachkräfte „Gemeindeschwester plus“ haben folgende Tipps gesammelt, die ältere Menschen und ihre Angehörigen kennen sollten:

Menschenansammlungen vermeiden
Bei größeren Menschenansammlungen ist die Luft schneller verbraucht – das kann besonders bei hohen Temperaturen zu Kreislaufproblemen führen. Wenn möglich, sollten zum Beispiel volle Busse und Bahnen bei Hitze gemieden werden.

Auf angepasste Kleidung achten
In den Sommermonaten bietet es sich an, helle, luftige und nicht zu enganliegende Kleidung zu tragen. Bei Sonneneinstrahlung ist eine Kopfbedeckung ratsam.

Überanstrengung vermeiden
Körperliche Aktivitäten sollten auf die frühen Morgen- oder Abendstunden verlagert werden. Gartenarbeit sollte nicht in der Mittagssonne erfolgen. Bei großen Einkäufen ist es besser, um Mithilfe durch Familienmitglieder oder aus dem Nachbarschafts-, Bekannten- oder Freundeskreis zu bitten. Ruhepausen einplanen ist für viele wichtig. Um den Körper abzukühlen, können Fußbäder, kühlende Waschungen oder Einreibungen, insbesondere vor dem Schlafengehen, hilfreich sein.

Wohnräume kühl halten
Fische Luft kommt am besten früh morgens durch ausgiebiges Lüften in die Wohnräume. Über den Tag sollten Räume möglichst abgedunkelt bleiben. Von Vorteil können Ventilatoren und Klimaanlagen sein. Zur Verringerung der Raumtemperatur kann das Aufhängen feuchter Tücher beitragen. Ein leichtes Laken reicht bei hohen Temperaturen vielen als Zudecke in der Nacht aus.

Auf ausreichend Flüssigkeit und auf den Speiseplan achten
Bei Seniorinnen und Senioren ist es möglich, dass das Durstgefühl nicht so stark vorhanden ist wie bei jüngeren Menschen und eventuell noch verzögert eintritt. Dadurch kann es zu einem erheblichen Flüssigkeitsmangel kommen. Der individuelle tägliche Flüssigkeitsbedarf sollte hausärztlich besprochen werden, da durch eventuelle Vorerkrankungen die Trinkmenge variieren kann. Um einen Überblick zu bekommen, ist das Führen eines Trinkplanes von Vorteil.
Geeignete Flüssigkeiten sind mineralreiche Tafelwasser, Leitungswasser, Kräuter- und Früchtetee, verdünnte Obst- und Gemüsesäfte sowie leichte Fleisch- und Gemüsebrühen. Die Getränke sollten nicht zu kalt sein, weil es sonst zu Kreislaufbelastungen kommen kann. Weniger geeignet sind alkoholische Getränke, schwarzer Tee, Kaffee sowie stark gezuckerte Limonaden.

Um zusätzliche Kreislaufbelastungen zu vermeiden, kann bei Hitze ein angepasster Speiseplan helfen. Obst, Salate und Gemüse versorgen den Körper mit Vitaminen, Mineralien und zusätzlicher Flüssigkeit. Es empfiehlt sich, mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich zu nehmen.

Gesundheitliche Risiken bei Hitze: Kreislaufprobleme, Verwirrtheitszustände, Erbrechen und allgemeine Schwäche können gesundheitliche Folgen von hohen Temperaturen sein. Erste Anzeichen sind zum Beispiel Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Schwindel oder schlaffe Haut. Bei gesundheitlichen Problemen durch Überhitzung ist der Hausarzt oder die Hausärztin zu kontaktieren, in bedrohlichen Fällen die Rettungsleitstelle.

Die Fachkräfte „Gemeindeschwester plus“: Fünf Fachkräfte „Gemeindeschwester plus“ sind im Landkreis Südliche Weinstraße unterwegs. Drei davon sind bei der Kreisverwaltung SÜW angestellt. Die Verbandsgemeinde Maikammer ist der Fachkraft aus Neustadt zugeordnet, die Fachkraft der Stadt Landau betreut auch die Verbandsgemeinde Landau-Land.

Patricia Niederer, 06341 940 655, patricia.niederer@suedliche-weinstrasse.de
(zuständig für die Verbandsgemeinden Edenkoben und Herxheim)

Ute Wingerter, 06341 940 656, ute.wingerter@suedliche-weinstrasse.de
(zuständig für die Verbandsgemeinden Annweiler am Trifels und einen Teil der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern, nämlich die Stadt Bad Bergzabern, Böllenborn, Gleiszellen-Gleishorbach, Klingenmünster und Pleisweiler-Oberhofen)

Sigrid Hauck-Vollmar, 06341 940 657, sigrid.hauck-vollmar@suedliche-weinstrasse.de (zuständig für die Verbandsgemeinden Offenbach/Queich und für die anderen Gemeinden in der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern)

Claudia Sarter, 0159 040 207 88, gemeindeschwester.plus@sozialstation-landau.de (zuständig für die Stadt Landau und die Verbandsgemeinde Landau-Land)

Stephanie Rößler, 06321 855 1418, Stephanie.Roessler@neustadt.eu (zuständig für die Stadt Neustadt an der Weinstraße und die Verbandsgemeinde Maikammer)

Das Projekt „Gemeindeschwester plus“ wird gefördert von:

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