Heidelberg – Stadt gedenkt am 9. November der Opfer der Pogromnacht


Heidelberg / Metropolregion rhein-Neckar(red/ak) – Zum 83. Mal jährt sich 2021 das schreckliche Geschehen der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, als die Nationalsozialisten in der sogenannten Reichspogromnacht auch in Heidelberg zahlreiche Häuser, Geschäfte und Einrichtungen von Heidelbergerinnen und Heidelbergern jüdischen Glaubens plünderten, zerstörten und auf grausame Weise das Leben der jüdischen Gemeinde beendeten. Der Stadt Heidelberg ist es ein wichtiges Anliegen, die Erinnerung an die jüdischen Bürgerinnen und Bürger, denen grausames Unrecht geschah, aufrecht zu erhalten.

Aus diesem Anlass lädt die Stadt Heidelberg gemeinsam mit der Jüdischen Kultusgemeinde und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit herzlich zu einer öffentlichen Gedenkfeier am Dienstag, 9. November 2021, um 18 Uhr auf dem Synagogenplatz in der Altstadt (Große Mantelgasse / Ecke Lauerstraße) ein. Bei der Gedenkstunde wird neben Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner auch ein Vertreter der Jüdischen Kultusgemeinde eine Ansprache halten. Studierende der Hochschule für jüdische Studien verlesen die Namen der ermordeten und deportierten jüdischen Bürgerinnen und Bürger aus Heidelberg.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Gedenkfeier teilzunehmen. Der Zugang zum Veranstaltungsbereich ist aufgrund der Corona-Vorgaben des Landes Baden-Württemberg nur für eine begrenzte Zahl an Personen möglich. Dafür ist vor Ort ein Nachweis nach den aktuellen Corona-Bestimmungen und eine Registrierung mit der Luca-App oder schriftlich nötig. Im Veranstaltungsbereich gilt die Maskenpflicht.

Im Anschluss an die Gedenkfeier findet im Haus der Begegnung, Merianstraße 1 (gegenüber der Jesuitenkirche), ein stilles Gedenken statt. Der Zugang ist nur für maximal 50 Personen möglich.

Ausstellung „Gurs 1940“ im Rathaus

Eine Ausstellung im Foyer des Rathauses erinnert derzeit an die Deportationen von mehr als 6.500 Juden aus Baden und der Südpfalz im Oktober 1940 in das südfranzösische Lager Gurs – darunter auch rund 300 Heidelbergerinnen und Heidelberger. Die Ausstellung „Gurs 1940“ wurde von der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz in Berlin erstellt und um zwei Tafeln ergänzt, die der Historiker Dr. Norbert Giovannini zur Heidelberger Geschichte angefertigt hat. Die Ausstellung ist noch bis Freitag, 12. November 2021, kostenfrei zu den regulären Öffnungszeiten des Rathauses – montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr – zu sehen. Im Rathaus ist das Tragen einer medizinischen Maske verpflichtend. Die Ausstellung findet im Rahmen der „Französischen Woche Heidelberg“ statt.

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