Landau – Landauer Beirat für Migration und Integration zieht Bilanz für erstes Amtsjahr – Mitglieder stimmen für Rückgabe des Restbudgets 2020 an städtischen Haushalt


        Der Beirat für Migration und Integration möchte sich aktiv an der Umsetzung des Integrationskonzeptes 2.0 der Stadt Landau beteiligen. Foto: Stadt Landau

        Landau / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak/Stadt Landau) – Gut ein Jahr sind die Mitglieder des aktuellen Landauer Beirats für Migration und Integration jetzt im Amt. Die acht Frauen und Männer blicken zum Jahresende zurück auf den Beginn ihrer Amtszeit, der ganz anders verlief als geplant. Doch obwohl Corona-bedingt keine Veranstaltungen stattfinden konnten, ist der Beirat nach einem Grundlagenseminar zur Gremienarbeit und einer Klausurtagung zur thematischen Ausrichtung gut für die kommenden Amtsjahre aufgestellt. Den verbliebenen Teil seines Jahresbudgets gibt der Beirat mit Blick auf die angespannte Haushaltslage an die Stadt Landau zurück.
        „Dass die Mitglieder des Beirats sich für die Rückgabe ihres verbliebenen Jahresbudgets in die Stadtkasse entschieden haben, ist eine schöne Geste des guten Miteinanders in unserer Stadt, über die ich mich als Oberbürgermeister und Finanzdezernent wirklich sehr freue. Vielen Dank,“ so OB Thomas Hirsch.
        „Menschen aus 110 Nationen leben in unserer Stadt zusammen. Der Beirat für Migration und Integration hat sich als wichtiges Sprachrohr für diese Bürgerinnen und Bürger etabliert und viel in die Wege geleitet, um das Leben und vor allem das Zusammenleben von Menschen jeglicher Herkunft in unserer Stadt mitzugestalten“, so Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron. „Auch, wenn im vergangenen Jahr aufgrund der Pandemie-Lage nicht alle Sitzungen und Veranstaltungen stattfinden konnten, ist die beständige Arbeit des Beirats unerlässlich.“
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        „Nach der Wahl im Oktober 2019 trat die Hälfte der gewählten Mitglieder diese neue Herausforderung ohne Erfahrung in einem solchen Gremium an“, berichtet der Vorsitzende Orhan Yilmaz. Aus diesem Grund habe sich der Beirat zuerst in einem Grundlagenseminar in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration Reinland-Pfalz (AGARP RLP) fortgebildet. „Ein weiterer Schwerpunkt des Beirats lag in der thematischen Ausrichtung für die Legislaturperiode bis 2024“, so der Vorsitzende. Dazu habe sich der Beirat zu einer Klausur getroffen und Schwerpunkte für seine Arbeit festgelegt. „Unsere Ziele neben der aktiven Mitarbeit bei der Umsetzung des Integrationskonzeptes 2.0 der Stadt Landau und der Mitwirkung gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit sind die Vernetzung mit Vereinen sowie Migrantenorganisationen und die Bekanntmachung des Gremiums durch verstärkte Öffentlichkeitsarbeit.“ Auch die Einrichtung einer muslimischen Grabstätte in Landau will der Beirat in seiner Legislaturperiode weiterhin begleiten.

        Zum Beirat für Migration und Integration der Stadt Landau:
        Der aktuelle Beirat besteht aus acht gewählten Mitgliedern, vier aus den Stadtratsfraktionen berufenen und drei beratenden Mitglieder aus dem Senioren- und Jugendbeirat sowie aus dem Beirat für die Belange von Menschen mit Behinderung. Den Vorstand bilden Orhan Yilmaz, Suhila Algmati und Tri Tin Voung. Aufgabe des Beirats ist die Förderung und Sicherung des gleichberechtigten Zusammenlebens der in der Stadt wohnenden Menschen verschiedener Nationalitäten, Kulturen und Religionen sowie die Weiterentwicklung des kommunalen Integrationsprozesses.

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