Neckar-Odenwald-Kreis – IHK im Gespräch mit Landrat Brötel – Glasfasernetzausbau, „Transversale“ und S-Bahn im Fokus

        Neckar-Odenwald-Kreis/Metropolregion Rhein-Neckar. Im Mittelpunkt eines Austausches zwischen Landrat Dr. Achim Brötel sowie Dr. Axel Nitschke, Hauptgeschäftsführer der IHK Rhein-Neckar, und IHK-Geschäftsführer Dr. Andreas Hildenbrand standen drei Infrastrukturprojekte: der Glasfasernetzausbau für ein schnelles Internet, die „Transversale“ für eine bessere Anbindung der Städte Buchen und Walldürn an die A81, und die Einführung eines Halbstundentaktes auf der S-Bahn-Stecke Mosbach-Osterburken. Die Corona-Pandemie zeige deutlich, wie wichtig eine flächendeckende Breitbandversorgung sei, so der gemeinsame Tenor. „Mit ‚Toni‘ hat jeder eine Chance, einen Glasfasernetzanschluss vergleichsweise günstig zu erhalten. Es liegt jetzt an uns allen, zu handeln,“ so Brötel. Nitschke und Hildenbrand betonten die Bedeutung von schnellem Internet für den Neckar-Odenwald-Kreis als Wirtschaftsstandort. „Schon jetzt sind für viele unserer Mitgliedsunternehmen die Herausforderungen der Digitalisierung ohne schnelles Internet kaum zu bewältigen“, so Nitschke. „Die Corona-Pandemie – Mitarbeiter im Home-Office, tägliche Videokonferenzen und virtuelle Kundenmessen – beschleunigt die Digitalisierung und verstärkt das Bedürfnis nach einem Glasfasernetzanschluss.“

          Zu einem zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort gehörten auch gute Straßenanbindungen und ein leistungsfähiger Schienenpersonennahverkehr. Das Aus für die geplante „Transversale“ sei ein herber Rückschlag, zeigten sich Nitschke und Hildenbrand enttäuscht. Landrat Brötel teilt diese Enttäuschung: „Die Transversale wäre eine Riesenschritt für die Region gewesen, ihre Realisierung wurde aber immer unrealistischer.“ Und auch beim Schienenpersonennahverkehr hapere es. Alternativen seien nun gefragt, waren sich die Drei einig. Fahrzeiten sollten auf den Straßen dadurch verkürzt werden, dass der dreistreifige Ausbau insbesondere der regionalen Bundestraßen weiter vorangetrieben werde. Auf der Schiene sei ein Halbstundentakt der S-Bahn von Mosbach nach Osterburken entscheidend, auch für die Attraktivität der Madonnenlandbahn, kamen Brötel, Nitschke und Hildenbrand überein. Auch gesprochen wurde über die Entwicklung der DHBW Mosbach, vor allem über den Aufbau eines Baukompetenzzentrums im Obertorzentrum. Brötel, Nitschke und Hildenbrand waren sich einig, dass das Baukompetenzzentrum kommen müsse. Idealer Standort sei das zentrale Obertorzentrum. Ein Heranrücken der DHBW an die Mosbacher Innenstadt sichere Beschäftigung und Einkommen auch im lokalen Handel und bei den Dienstleistern vor Ort. Dies sei vor dem Hintergrund der Folgen der Corona-Pandemie wichtiger denn je.

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