Landau – Weniger Arbeitslose im März – Arbeitsmarkt im März 2020: Arbeitslosenstatistik bildet Auswirkungen der Corona-Krise noch nicht ab


        Landau / Metropolregion Rhein-Neckar.

        Die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Landau ist im März auf 10.949 gesunken. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,1 Prozent. Die Folgen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt können frühestens ab April statistisch dargestellt werden.

        Alle Akteure am Arbeitsmarkt – die Unternehmen, die Beschäftigten sowie Institutionen – spüren die Auswirkungen der Corona-Krise. Welche Folgen diese auf den Arbeitsmarkt hat, kann frühestens ab April in Zahlen dokumentiert werden.
        Der Grund dafür ist die Stichtagsbetrachtung in der Arbeitslosenstatistik. Der Stichtag, also der Tag an dem die Bundesagentur für Arbeit die Daten für den Berichtsmonat März erhoben hat, war der 12. März. Das war vier Tage, bevor die Ausbreitung des Virus und in der Folge die Maßnahmen der Politik die wirtschaftlichen Aktivitäten stark eingeschränkt haben.

        Am 12. März war davon noch wenig zu spüren. Die einsetzende Frühjahrsbelebung hat die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Landau im Vergleich zum Vormonat sinken lassen. In den kreisfreien Städten Landau und Neustadt sowie in den Landkreisen Bad Dürkheim, Germersheim und Südliche Weinstraße waren insgesamt 10.949 Menschen arbeitslos gemeldet. Der Rückgang zum Februar um 328 Arbeitslose ließ die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte auf aktuell 4,1 Prozent sinken. Ungünstiger sieht die Situation im Vergleich zum Vorjahresmonat aus: Im März 2019 waren 815 Personen oder 8,0 Prozent weniger arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote betrug damals 3,8 Prozent.

        „Wie die gesamte Bevölkerung erleben wir in der Arbeitsagentur und in den Jobcentern gerade sehr herausfordernde Zeiten. Die Corona-Krise hat auch unsere Arbeitsabläufe massiv beeinflusst. Unsere Geschäftsstellen sind für das Publikum geschlossen, um alle vor Ansteckung zu schützen. Aber wir arbeiten weiter, wir sichern die Leistungsauszahlung und sorgen dafür, dass jeder, der Hilfe braucht, diese schnell erhält“, sichert Christine Groß-Herick, die Leiterin der Agentur für Arbeit Landau, zu. „Um dies zu gewährleisten haben wir uns neu organisiert und stärken die mit diesen Aufgaben betrauten Teams. Das heißt wir konzentrieren momentan die personellen Kapazitäten auf die Beratung der Arbeitgeber und die Auszahlung des Kurzarbeitergeldes. Außerdem steht die Sicherung der Gewährung des Arbeitslosengeldes und der Grundsicherung im Fokus,“ erläutert Groß-Herick.
        Allein der hohe Beratungsbedarf der Arbeitgeber der Region in den letzten zwei Wochen zum Thema Kurzarbeit macht die Notwendigkeit dieser Maßnahmen deutlich: Der gemeinsame Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und der Jobcenter führte rund 1.900 Beratungsgespräche zu Kurzarbeitergeld. „Die Unternehmen wollen – ähnlich wie in der Finanzkrise 2008/2009 – so weit wie möglich ihre Beschäftigten im Unternehmen halten. Genau dafür ist die Kurzarbeit da, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden. Da gleichzeitig die für die Jahreszeit üblichen Neu- und Wiedereinstellungen ausbleiben, rechnen wir für die nächste Zeit mit einem Anstieg der Arbeitslosen sowohl bei der Arbeitsagentur als auch bei den Jobcentern“, so Groß-Herick abschließend.

        Ausführliche Informationen für Arbeitgeber und Beschäftigte gibt es unter
        www.arbeitsagentur.de.
        Agentur für Arbeit Landau

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