Ludwigshafen – Arbeitsmarktbericht für den Monat März der Agentur für Arbeit Ludwigshafen

        Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar.
        Agentur für Arbeit und Jobcenter sind in der Krise für Menschen und Unternehmen wichtige Partner
         Corona-Auswirkungen noch nicht am Arbeitsmarkt abgebildet
         Anfragen zu Kurzarbeitergeld sehr hoch
         Arbeitslosigkeit wird in den kommenden Wochen steigen
        Die Corona-Pandemie hat in den vergangenen Wochen nicht nur das gesellschaftliche Leben verändert, sondern auch starken Einfluss auf die wirtschaftliche Lage genommen. Diese bewegten Zeiten stellen uns vor Herausforderungen, die sich auch auf dem Arbeitsmarkt widerspiegeln werden. Wie stark die Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt Einfluss nehmen wird, ist aktuell allerdings noch nicht einschätzbar.Da der Stichtag für die Erhebung der März-Daten am 12. März lag und somit vor dem Start der Corona-Maßnahmen, weist der aktuelle Arbeitsmarkt noch keine Spuren der wirtschaftlichen Beschränkungen auf. Stattdessen kam es im Bezirk der Agentur für Arbeit Ludwigshafen zu einem Rückgang der Arbeitslosigkeit, denn mit 14.402 Personen waren 364 weniger arbeitslos gemeldet als im Februar. Davon waren 5.696
        Arbeitslose bei der Agentur für Arbeit Ludwigshafen registriert, 206 weniger als im Februar. Beim Jobcenter Vorderpfalz-Ludwigshafen waren 8.706 Frauen und Männer registriert, 158 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote betrug 6,2 Prozent und damit 0,2 Prozentpunkte weniger als im Vormonat.
        „Mit einer Fortsetzung des traditionellen Frühjahrsaufschwungs ist in den kommenden Monaten wegen der Corona-Krise nicht zu rechnen. Stattdessen wird es vermehrt zu Arbeitslosmeldungen kommen, besonders in den Dienstleistungsberufen.
        Angesichts der in weiten Teilen ruhenden Wirtschaft kann zudem auch nicht mit Neuund Wiedereinstellungen gerechnet werden“, erklärt Benjamin Wehbring, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ludwigshafen.
        Allerdings versuchen viele Unternehmen, wie schon bei der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009, ihre Beschäftigten im Unternehmen zu halten, indem sie Kurzarbeit anmelden. Die Regelungen zur Beantragung von Kurzarbeitergeld wurden aufgrund der aktuellen Lage angepasst und vereinfacht. Somit können nun mehr Betriebe von der Unterstützungsmöglichkeit profitieren. „Für den gesamten Agenturbezirk liegen uns schon zahlreiche Anzeigen über Kurzarbeit vor und diese werden in den kommenden Wochen noch zunehmen. Wir tragen in diesem Bereich eine enorme Mitverantwortung dafür, dass die Wirtschaft die Folgen der Pandemie gut meistern kann. Betriebe und Beschäftigte verlassen sich darauf, dass wir mit unseren Möglichkeiten in dieser Ausnahmesituation schnell und zuverlässig helfen, weshalb wir intern auch umorganisiert haben. Aktuell unterstützen Mitarbeitende aus anderen Bereichen bei
        der Bearbeitung der Kurzarbeit-Anträge, damit diese schnell und unbürokratisch aufgenommen und bearbeitet werden können“, sagt Wehbring und ergänzt: „Es ist schön zu sehen, dass in diesen herausfordernden Zeiten alle an einem Strang ziehen und sich gegenseitig unterstützen.”
        Die Türen der Arbeitsagentur und des Jobcenters sind aktuell zwar für persönliche Vorsprachen geschlossen, allerdings sorgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin für die pünktliche Zahlung von Leistungen und bedienen zudem verstärkt die Online-Kanäle sowie Servicerufnummern, um auf diesen Wegen die verschiedensten Anliegen zu klären.
        Servicehotlines
        Agentur für Arbeit
        Arbeitnehmer: 0621 5993 888; Arbeitgeber: 0800 4 5555 20
        Jobcenter
        0621 59133-0 oder 0621 59133-222
        Quelle Agentur für Arbeit Lu

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