Frankenthal – Kunsthaus stellt Jahresprogramm vor – Gedruckte Broschüre ab sofort erhältlich

Frankenthal/Metropolregion Rhein-Neckar. Das Kunsthaus Frankenthal stellt sein Jahresprogramm 2022 vor. Als gedruckte Broschüre liegt es im Kunsthaus, in der Stadtbücherei und im Einzelhandel aus. Für das neue Jahr sind in den Räumlichkeiten am Mina-Karcher-Platz 42 sechs städtische Ausstellungen, eine Ausstellung der Frankenthaler Künstlerin Uschi Freymeyer und eine des Lions-Clubs geplant. Auch der Kunst- und Genussmarkt soll im August wieder stattfinden.

Die Ausstellungen
Zu Jahresbeginn ist noch bis zum 16. Januar die Ausstellung „Zwischenzeit“ der Arbeitsgemeinschaft Pfälzer Künstler zu sehen. Mehr als 40 Künstlerinnen und Künstler zeigen Werke, die die kurz vor und nach dem ersten Corona-Lockdown entstanden sind.

Ab Samstag, 5. Februar ist Ulli Bomans mit der Ausstellung „Faced Again“ zu sehen. Bereits im Frühjahr 2021 hätte seine Ausstellung „Wishflower“ gezeigt werden sollen. Coronabedingt wurde sie zwar aufgebaut, Besucher waren aber nicht zugelassen. Nun wird im Kunsthaus eine Neuauflage namens „Faced Again“ zu sehen sein – ein Up-date, das in seinen Grundzügen auf der Vorgängerausstellung auf-baut, sich im Detail aber weiterentwickelt. Im Fokus stehen die großformatigen Col-lagen „Agents“, die sich mit den Konterfeis unterschiedlicher Despoten unserer Zeit befassen. Begleitend zur Ausstellung findet am Mittwoch, 12. Februar ein Konzert mit der Gruppe „The RememBerries“ statt. Das Trio spielt Rock- und Popsongs der letzten 40 Jahre, mit einem Schwerpunkt auf den 90er Jahren. Karten können zum Preis von zehn Euro bei Manuela Engel-Heil, manuela.engel-heil@frankenthal.de oder telefonisch unter 06233/89 456 reserviert werden.

Im Mai findet der Perron-Kunstpreis der Stadt Frankenthal in der Sparte Malerei zum Thema „Malerei in Bewegung“ statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Bewegung ins Bild kommen kann – ob gegenständlich oder abstrakt – und mit welchen Mitteln Bilder wiederum ihren Betrachter bewegen können. In der begleitenden Ausstellung, die am 14. Mai eröffnet, sind neben den Gewinnerbildern alle durch die Jury ausgewählten Arbeiten zu sehen. Ab 17. Juli ist der Perron-Preisträger Peter Köcher mit seiner Ausstellung Aufzeichnungen zu Gast im Kunsthaus. Köchers Werk setzt sich im Wesentlichen aus Malerei, Grafik, Installation und Objektkunst zusammen. Seit 2017 verwendet der Künstler als Grundlage für seine Bildobjekte und Plastiken sogenannte Licht-pausen seiner vor über 30 Jahren erstellten Konstruktions- und Baupläne. Die auf DIN A4 Größe gefalteten und in Ordnern gelagerten Pläne wurden entfaltet und in Lagen von 50 bis 60 Stück aufeinander geklebt und mit Stahlschrauben verklemmt. Die letzte Schicht ist mit Alkydharz überarbeitet, so dass die ursprünglichen Zeichnungen entfremdet und gleichzeitig konserviert wurden. 2019 wurde eine Arbeit aus dieser Serie mit dem Perron-Kunstpreis der Stadt Frankenthal ausgezeichnet.

Der Kunst- und Genussmarkt lädt am Samstag, 20. August, zu künstlerischen und kulinarischen Höhepunkten in den Garten des Kunsthauses ein. Im September wartet ein besonderer Höhepunkt auf die Besucher: eine Ausstellung zum Stadtjubiläum 2022. Dr. Maria Lucia Weigel, Leiterin des Erkenbert-Museums, kuratiert aus diesem Anlass eine Ausstellung mit Arbeiten aus der städtischen Kunstsammlung. Entsprechend dem Sammlungsschwerpunkt werden insbesonde-re Gemälde und Druckgraphik aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu se-hen sein. Die Schau will einen Überblick über die Vielfalt der Sammlung geben. Zugleich werden aus Anlass des Stadtjubiläums zwei Aspekte in den Vordergrund gerückt. Zum einen stehen Arbeiten mit Frankenthaler Motiven im Fokus, zum an-deren werden historische Frankenthaler Künstlerpersönlichkeiten vorgestellt.

Ab Oktober wird die Ausstellung „Die Gute Form im Schreinerhandwerk“ wieder im Kunsthaus zu sehen sein. Die Gute Form ist ein traditionsreicher Gestaltungswettbewerb unter Tischler- und Schreinergesellen, der in Rheinland-Pfalz seit Jahr-zehnten durchgeführt wird. Dabei kommt es auf zeitgemäßes Design und erstklassige Gestaltung an. Die Stücke werden in einer Vorauswahl von einer unabhängigen Jury nominiert und der Öffentlichkeit in der Ausstellung präsentiert. Jedes Stück ist ein Unikat und überzeugt durch seine Kreativität und Qualität. Die letzte städtische Ausstellung gestaltet Paul Hirsch mit seinen „Skulpturen in Bewegung“. Die Holzskulpturen des Künstlers bestehen aus mehreren beweglichen Teilen, die aus einem Baumstamm ohne Nahtstelle gearbeitet sind. Bei jedem Aufbau kann die Form der Skulpturen verändert werden, so dass der Betrachter seine eigenen ästhetischen Vorstellungen mit einbringen kann.

Neben den sechs städtischen Ausstellungen ist im März noch eine des Lions Club Frankenthal mit dem Titel „Begegnungen“ sehen. Die Künstlerin Uschi Freymeyer lädt im November zur Ausstellung „Freymeyer und Friends: Grenzenlos“ ein. Weitere Informationen zu den einzelnen Ausstellungen erhalten Interessierte unter www.frankenthal.de/kunsthaus oder bei Manuela Engel-Heil, 06233 89-456, manu-ela.engel-heil@frankenthal.de.

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