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Speyer – Ökumenisches Wort zum 2. Jahrestag des Ukrainekriegs Von Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst und Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann

Speyer/Metropolregion Rhein-Neckar. „Unfriede herrscht auf der Erde. Kriege und Streit bei den Völkern und Unterdrückung und Fesseln zwingen so viele zum Schweigen.“ (EG 663.1) Am 24. Februar jährt sich der Angriff Russlands auf die Ukraine zum zweiten Mal. Laut einer Statistik der UN sind bisher in der Ukraine 10.000 Zivilpersonen getötet und etwa 20.000 verletzt worden. Hinzukommen auf beiden Seiten zahlreiche getötete Soldaten. Und die Kampfhandlungen gehen weiter, die Menschen leben in Angst vor den Angriffen und die Hoffnung auf eine friedvolle Zukunft schwindet. Kritische Stimmen in Russland, die den Angriff und die Politik verurteilen, wurden und werden zum Schweigen gebracht. Aber auch bei uns gibt es nach wie vor Stimmen, die die russische Invasionspolitik gutheißen. Unfriede herrscht auf der Erde, so heißt es in einem neuen geistlichen Lied, das vor etwa 50 Jahren in Polen entstanden ist. Das ist eine schmerzhafte Wahrheit, nicht nur seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine. Seit dem 2. Weltkrieg gab es keinen Tag ohne Krieg irgendwo in der Welt. Gewalt gegen Menschen ist traurige Realität, die uns als Christinnen und Christen herausfordert.

Aus gutem Grund halten wir deshalb die Tradition der Friedensgebete hoch. Seit zwei Jahren treffen sich an vielen Orten und in vielen Gemeinden Menschen in ökumenischer Gemeinschaft und beten und singen für den Frieden. Das ist ein starkes Zeichen gegen das ohnmächtige Schweigen angesichts des Krieges. Wir sind Protestleute gegen den Tod und kämpfen doch auch dann und wann selbst gegen die Hoffnungslosigkeit. Die gemeinsamen Gebete sind deshalb nicht nur an Gott gerichtet, sondern wollen auch uns als Hoffnungsgemeinschaft stärken. Unsere Klagen, unsere Sehnsucht und unsere Bitte um Frieden halten wir Gott hin. In unser Gebet um Frieden gehören alle Konfliktfelder. Wir beten für die jüdischen Geiseln, die noch in der Hand der Hamas sind, und sind bestürzt über den wachsenden Antisemitismus in unserer Gesellschaft. Zugleich beten wir für die Menschen im Gazastreifen, die keinen sicheren Ort mehr haben. Und wir denken an all die Opfer von Krieg und Gewalt, die wenig im öffentlichen Bewusstsein sind, aber dennoch unsere Solidarität brauchen. „Unfriede herrscht auf der Erde. […] Friede soll mit euch sein, Friede für alle Zeit, nicht so, wie ihn die Welt euch gibt, Gott selber wird es sein.“ (EG 663)

Wir danken Ihnen, unseren Gemeinden und jedem einzelnen Menschen, der für den Frieden betet. Wir sind verbunden in einer großen ökumenischen Gebetsgemeinschaft, einem weltweiten Netzwerk der Friedliebenden. Das Gebet ist der Stachel im Fleisch der Diktatoren, der Unterdrücker und des Hasses. Das Gebet und unsere Lieder sind Hoffnungslichter in dunkler Zeit. Sie machen deutlich, dass die Opfer von Krieg, Verfolgung und Unterdrückung in unserer Mitte einen Ort haben. Wir legen sie Gott ans Herz. Zwei Jahre ist nun schon Krieg in der Ukraine, über vier Monate sind seit dem Überfall der Hamas auf Israel vergangenen. Wir dürfen uns nicht an diesen Zustand gewöhnen. Krieg darf nicht zur Normalität werden. Er bringt Tod und Vertreibung, Schmerz und Leid, Hunger und Elend über Millionen von Menschen. Deshalb brauchen wir weiterhin Ihr Gebet vor Ort. Und wenn Sie müde werden und die Hoffnung zu verlieren drohen, dann schweigen Sie nicht, sondern bringen auch Ihre Klage vor Gott. „Meine ganze Ohnmacht, was mich beugt und lähmt, bringe ich vor dich. Wandle sie in Stärke, Herr erbarme dich! Mein verlornes Zutraun, meine Ängstlichkeit, bringe ich vor dich. Wandle sie in Wärme; Herr, erbarme dich!“ (GL 437)

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