Schwetzingen – Bluthochdruck: der stille Killer – Ärzte der GRN-Klinik Schwetzingen beantworten im Rahmen der Herzwochen 2021 in einer Telefonsprechstunde am 30. November Fragen zum Thema

        Schwetzingen / Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar.
        Ärzte der GRN-Klinik Schwetzingen beantworten im Rahmen der Herzwochen 2021 in einer Telefonsprechstunde am 30. November Fragen zum Thema

        Die Gefahr eines Herzinfarkts lässt sich reduzieren: Im Rahmen der von der Deutschen Herzstiftung initiierten, bundesweiten Herzwochen klären Prof. Dr. Eberhard Scholz, Chefarzt der Abteilung für Kardiologie und Angiologie der GRN-Klinik Schwetzingen, und sein Kollege Oberarzt Dr. Klemens Kirchner, am kommenden Dienstag, 30. November, von 9 bis 12 Uhr in einer Telefonsprechstunde über das Thema Bluthochdruck auf. Interessierte können Fragen stellen und sich unverbindlich beraten lassen. Eigentlich war eine Publikumsveranstaltung geplant, die aber aufgrund der aktuellen Infektionszahlen abgesagt wurde.

        Sie hatten einen Vortrag zum Thema Bluthochdruck im Rahmen der Herzwochen geplant. Was wären ganz kurz zusammengefasst die Inhalte gewesen?
        Prof. Dr. Scholz: Im Rahmen der durch die Deutsche Herzstiftung organisierten „Herzwochen“ werden im jährlichen Turnus aktuelle Themen der kardiovaskulären Medizin verständlich für die Bevölkerung aufbereitet. In diesem Rahmen hatten wir einen Vortrag zur Entstehung, Erkennung und Behandlung von Bluthochdruck geplant. Den Part über die schädigenden Effekte an den Blutgefäßen wollte Dr. Klemens Kirchner (Oberarzt der Abteilung für Kardiologie und Angiologie) übernehmen, der Part über die Effekte am Herz war für mich geplant.

        Warum haben Sie sich für eine Absage der Veranstaltung entschieden?
        Prof. Dr. Scholz: Die Entscheidung zur Absage der Veranstaltung fiel uns nicht leicht. Unter Berücksichtigung der räumlichen Gegebenheiten in unserer Klinik sowie der aktuellen Entwicklung der Inzidenzzahlen, hielten wir die Durchführung einer öffentlichen Präsenzveranstaltung für risikoreich und somit unverantwortlich.

        Was machen Sie alternativ?
        Prof. Dr. Scholz: Eine echte Alternative zur geplanten Veranstaltung können wir aktuell leider nicht anbieten. Festhalten werden wir jedoch auf alle Fälle an der Einrichtung einer Telefonsprechstunde. Die Experten der GRN-Klinik Schwetzingen werden am 30. November im Zeitraum zwischen 9 und 12 Uhr telefonisch für Fragen erreichbar sein.

        Was sind allgemein Folgen von Bluthochdruck?
        Dr. Klemens Kirchner: Bluthochdruck schädigt zahlreiche Organe wie Nieren, Herz, Augen oder Blutgefäße. Täglich behandeln wir in unserer Klinik die Folgen wie Gefäßverkalkung, Herzmuskelschwäche oder Herzinfarkte.

        Welche Folgen hat Bluthochdruck auf die Blutgefäße?
        Dr. Klemens Kirchner: Bluthochdruck stellt eine Dauerbelastung für die Wand der Blutgefäße dar. Infolgedessen kommt es zu vermehrten Ablagerungen von Fettpartikeln und Verkalkung der Gefäßwand. Sukzessive setzen sich so die Blutgefäße zu und der Blutfluss wird behindert. Die Patienten merken dies häufig zunächst durch Wadenschmerzen beim Gehen oder schlecht heilende Wunden an den Füßen.

        Inwiefern schädigt hoher Blutdruck das Herz?
        Prof. Dr. Scholz: Ähnliche Schäden können an den Blutgefäßen des Herzens beobachtet werden. Bluthochdruck ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herzkranzgefäßerkrankung bis hin zum Herzinfarkt. Gleichzeitig führt der hohe Blutdruck zu einer Verdickung des Herzmuskels, wodurch die Füllung des Herzens beeinträchtigt wird. Ein Zustand der letztlich zur Ausbildung einer Herzschwäche führen kann.

        Was bereitet Patienten bei Bluthochdruck die größten Probleme? Was sind häufige Symptome?
        Dr. Klemens Kirchner: Bluthochdruck kann lange unbemerkt bleiben, da typische Symptome oft fehlen. Mögliche Anzeichen können Schwindel, Druck auf dem Kopf oder Brustschmerz sein. Späte Folgen sind Luftnot bei körperlicher Anstrengung.

        Was sind die Ursachen für Bluthochdruck?
        Prof. Dr. Scholz: Nur bei einem kleinen Anteil der Patienten kann eine eindeutige Ursache des erhöhten Blutdrucks festgestellt werden. In diesen Fällen liegen meist hormonelle Störungen oder eine Verengung der Nierenarterien vor, die dann durch Aufdehnung behandelt werden kann. In vielen Fällen lässt sich jedoch kein einzelner Faktor identifizieren. Bewegungsmangel, Stress, Rauchen, Alkoholkonsum, Adipositas oder etwa hoher Salzkonsum können die Entstehung eines Bluthochdrucks unter anderem begünstigen.

        Wie erkennen Betroffene Bluthochdruck?
        Dr. Klemens Kirchner: Die einfachste Methode zur Erkennung eines Bluthochdrucks ist die Anschaffung eines Blutdruckmessgerätes und die Durchführung regelmäßiger Kontrollen. Diese sollten sitzend frühestens nach fünf Minuten Ruhe durchgeführt werden. Dokumentieren Sie Ihre Messungen und zeigen Sie die Werte Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt. Ein normaler Blutdruck liegt bei Werten unter 130 mmHg systolisch und unter 85 mmHg diastolisch.

        Und diagnostisch als Mediziner?
        Prof. Dr. Scholz: An der GRN-Klinik Schwetzingen kommen wir meist erst dann ins Spiel, wenn massive, anfallsartige Blutdruckanstiege vorliegen (sog. Hypertensive Entgleisungen) oder Folgeerkrankungen eines langjährigen Bluthochdrucks auftreten. Mit bildgebenden und laborchemischen Verfahren erfassen und beurteilen wir dann den Grad der Schädigung der Organsysteme.

        Wie wird Bluthochdruck behandelt und welche Leistungen bietet die GRN-Klinik Schwetzingen an?
        Dr. Klemens Kirchner: Die Behandlung des Bluthochdrucks fängt bei der Erkennung möglicher Ursachen an und setzt sich über eine Änderung des Lebensstils fort bis hin zu einer medikamentösen Therapie.

        Was raten Sie Menschen mit Bluthochdruck in Bezug auf ihre Lebensweise? Lässt sich Bluthochdruck mit Sport, gesunder Ernährung etc. bessern?
        Prof. Dr. Scholz: Auf alle Fälle. Hier sollte als erstes angesetzt werden. Durch körperliche Aktivität, Optimierung des Körpergewichts und bewusste Ernährung lässt sich häufig bereits eine relevante Senkung des Blutdrucks erreichen. Nicht selten können wir bei Patienten blutdrucksenkende Medikamente nach erfolgreicher Gewichtsreduktion reduzieren. Für den Fall, dass der Blutdruck weiterhin zu hoch sein sollte, stehen heutzutage erfreulicher Weise zahlreiche, gut verträgliche Medikamente zu Verfügung, die je nach Begleiterkrankungen für jeden Patienten passend verschrieben werden können.

        In einer Telefonsprechstunde beantworten Chefarzt Prof. Dr. Scholz und Oberarzt Dr. Klemens Kirchner am Dienstag, 30. November, in der Zeit von 9 bis 12 Ihre Fragen zum Thema Bluthochdruck. Rufen Sie einfach an unter: 06202 84-8899.

        Bildunterschriften:
        PM 134_GRN SCHW Prof. Dr. Scholz: Prof. Dr. Eberhard Scholz, Chefarzt der Abteilung für Kardiologie und Angiologie der GRN-Klinik Schwetzingen. Foto: GRN
        PM 134_GRN SCHW Dr Klemens Kirchner: Dr. Klemens Kirchner, Oberarzt der Abteilung für Kardiologie und Angiologie der GRN-Klinik Schwetzingen. Foto: GRN
        Quelle GRN Klinik Schwetzingen

        • PREMIUMPARTNER
          Pfalzbau Ludwigshafen


          PREMIUMPARTNER
          Kuthan Immobilien


          PREMIUMPARTNER
          HAUCK KG Ludwigshafen

          PREMIUMPARTNER
          Edeka Scholz


          PREMIUMPARTNER
          VR Bank Rhein-Neckar

          PREMIUMPARTNER
          Hochschule Ludwigshafen


          PREMIUMPARTNER


          

          web
stats

          ///MRN-News.de      
          NACH OBEN SCROLLEN
          X