Landau – Übersicht über den Arbeitsmarkt im Mai 2021


        Landau / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak/Agentur für Arbeit Landau) –
        Die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Landau ist
        im Mai auf 12.380 gesunken und liegt um rund 1.000 niedriger als vor
        einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sinkt auf 4,7 Prozent. Ausbildungsbetriebe melden noch mehr als 1.000 offene Berufsausbildungsstellen in der Region. Nachdem die Zahl der arbeitslosen Menschen in der Südpfalz und entlang der Haardt bereits seit März zurückgegangen ist, hat sich dieser Trend im Mai weiter fortgesetzt. Dennoch wird der regionale Arbeitsmarkt weiterhin von der Corona- Pandemie beeinflusst. So sank die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Landau – dieser umfasst die kreisfreien Städte Landau und Neustadt sowie die Landkreise Bad Dürkheim, Germersheim und Südliche Weinstraße – im Mai 2021 gegenüber dem Vormonat um 382 Personen oder 3 Prozent auf nunmehr 12.380. Die Arbeitslosenquote sank von 4,8 Prozent im April auf aktuell 4,7 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 5,0 Prozent. Etwas mehr als die Hälfte der Arbeitslosen – 6.284 und damit 50,8 Prozent – wird aktuell von den drei Jobcentern in der Region betreut. In absoluten Zahlen sind dies 2.282 beschäftigungslose Frauen und Männer beim Jobcenter Landau-Südliche Weinstraße, 1.473 beim Jobcenter Germersheim und 2.529 beim Jobcenter Deutsche Weinstraße (Neustadt und Bad Dürkheim). Insgesamt 6.096 Arbeitslose sind bei den Geschäftsstellen der Arbeitsagentur in Landau, Bad Dürkheim, Neustadt, Germersheim und Kandel gemeldet. „Die Auswirkungen der Coronakrise auf den Arbeitsmarkt ist zwar weiterhin deutlich zu spüren, es gibt aber auch positive Signale dafür, dass der Arbeitsmarkt wieder Fahrt aufnimmt. So liegt die Zahl derjenigen, die sich auf Grund von Entlassungen im Mai arbeitslos gemeldet haben deutlich unter dem Vergleichswert des Vorjahres und unter dem Vergleichswert von Mai 2019 – also vor der Pande-mie“, stellt Christine Groß-Herick, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Landau, fest und sieht positive Aussichten für die nächsten Monate. Denn auch die Abmeldungen derjenigen, die ihre Arbeitslosigkeit beenden und eine neue Beschäftigung antreten, liegen aktuell deutlich über dem Vorjahreswert und sind außerdem erheblich höher als im Vor-Corona-Monat Mai 2019. Die Nachfrage nach Arbeitskräften nimmt mit 818 neu gemeldeten offenen Stellen gegenüber dem Vormonat um 81 Stellen und gegen über dem Vorjahr (Mai 2020) um 382 Stellen zu. Die neuen Jobofferten liegen damit auch leicht über dem Niveau vom Mai 2019 (799). Mehr Arbeitskräftebedarf meldeten insbesondere das verar-beitende Gewerbe, der Handel, der Wirtschaftsbereich freiberuflicher, wissenschaft-licher und technischer Dienstleistungen, die Personaldienstleister sowie das Ge-sundheits- und Sozialwesen. „Unsere Region bietet über viele Branchen hinweg ein breites Stellenangebot. Die Chancen für Arbeitsuchende werden mit den bevorste-henden Lockerungen der Corona-Maßnahmen weiter steigen“, zeigt sich die Agen-turchefin zuversichtlich.

        Ausbildungsmarkt
        Seit Oktober 2020, dem Start des aktuellen Berichtsjahres zum regionalen Ausbil-dungsmarkt, wurden der Agentur für Arbeit Landau 2.093 Ausbildungsstellen gemel-det. Das entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr um knapp 3 Prozent. Gleichzeitig haben sich insgesamt 2.147 Jugendliche mit den Berufsberaterinnen und Berufsberatern in Verbindung gesetzt und ihr Interesse an einer Ausbildungs-stelle gezeigt, circa 280 (11,6 Prozent) weniger als vor einem Jahr. „Aktuell sind noch 1.070 der gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen unbesetzt. Schülerin-nen und Schülern sowie Jugendlichen, die in den letzten Jahren andere Überbrü-ckungsmöglichkeiten genutzt haben, stehen also noch viele Wege offen. Sie haben in den nächsten Wochen noch die Chance, sich einen Ausbildungsplatz zu sichern“, so Groß-Herick. Interessierte sollten schnellstmöglich mit den Berufsberaterinnen und Berufsberatern der Agentur für Arbeit Landau Kontakt aufnehmen. Kontakt zur Berufsberatung der Agentur für Arbeit Landau:
        Kostenfreie Rufnummer: 0800 4 5555 00; E-Mail: landau.berufsberatung@arbeitsagentur.de

        Entwicklung der Arbeitslosigkeit in den kommunalen Gebietskörperschaften im Be-zirk der Agentur für Arbeit Landau:

        Stadt Landau
        In der Stadt Landau waren im Mai 1.544 Frauen und Männer bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter arbeitslos gemeldet. Das waren 4 bzw. 0,3 Prozent weniger als im April und 120 oder 7,2 Prozent weniger als im Mai des vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote blieb damit gegenüber dem Vormonat unverändert bei 5,8 Prozent. Im Mai letzten Jahres lag sie bei 6,3 Prozent. Der Blick auf die Entwicklung in den beiden Rechtskreisen zeigt ein unterschiedliches Bild. Während die Arbeitslosenzahl in der Arbeitslosenversicherung gegenüber dem Vorjahr ge-sunken ist, stieg sie in der Grundsicherung. So zählte die für den Rechtskreis der Arbeitslo-senversicherung zuständige Agentur für Arbeit im Mai 571 arbeitslose Menschen. Gegen-über Mai 2020 waren dies 132 bzw. 18,8 Prozent weniger. Beim für den Rechtskreis der Grundsicherung zuständigen Jobcenter sind aktuell 973 Frauen und Männer als arbeitslos registriert und damit 12 bzw. 1,2 Prozent mehr als vor zwölf Monaten. Dem Arbeitgeberservice wurden in den vergangenen vier Wochen von den Arbeitgebern aus der Stadt Landau 145 zu besetzende Stellen gemeldet. Das waren 17 Stellen mehr als im April und 84 mehr als im Mai des vergangenen Jahres

        Stadt Neustadt
        In der Stadt Neustadt waren im Mai 1.786 Frauen und Männer bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter arbeitslos gemeldet. Das waren 58 bzw. 3,1 Prozent weniger als im April und 196 oder 9,9 Prozent weniger als im Mai des vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote ist damit gegenüber dem Vormonat von 6,3 auf 6,1Prozent gesunken. Im Mai letzten Jahres lag sie bei 6,8 Prozent. Der Blick auf die Entwicklung in den beiden Rechtskreisen zeigt sowohl bei der Arbeitslo-senzahl in der Arbeitslosenversicherung wie auch in der Grundsicherung einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr. So zählte die für den Rechtskreis der Arbeitslosenversicherung zu-ständige Agentur für Arbeit im Mai 720 arbeitslose Menschen. Gegenüber Mai 2020 waren dies 108 bzw. 13,0 Prozent weniger. Beim für den Rechtskreis der Grundsicherung zustän-digen Jobcenter sind aktuell 1.066 Frauen und Männer als arbeitslos registriert und damit 88 bzw. 7,6 Prozent weniger als vor zwölf Monaten.
        Dem Arbeitgeberservice wurden in den vergangenen vier Wochen von den Arbeitgebern aus der Stadt Neustadt 84 zu besetzende Stellen gemeldet. Das waren 11 Stellen mehr als im April und 25 mehr als im Mai des vergangenen Jahres.

        Landkreis Bad Dürkheim
        Im Landkreis Bad Dürkheim waren im Mai 3.194 Frauen und Männer bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter arbeitslos gemeldet. Das waren 96 bzw. 2,9 Prozent weniger als im April und 125 bzw. 3,8 Prozent weniger als im Mai des vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote ist damit gegenüber dem Vormonat von 4,5 Prozent auf 4,4 Prozent gesunken. Im Mai letzten Jahres lag sie bei 4,6 Prozent. Der Blick auf die Entwicklung in den beiden Rechtskreisen zeigt sowohl bei der Arbeitslo-senzahl in der Arbeitslosenversicherung wie auch in der Grundsicherung einen Rückgang
        gegenüber dem Vorjahr. So zählte die für den Rechtskreis der Arbeitslosenversicherung zu-ständige Agentur für Arbeit im Mai 1.731 arbeitslose Menschen. Gegenüber Mai 2020 waren dies 85 bzw. 4,7 Prozent weniger. Beim für den Rechtskreis der Grundsicherung zuständi-gen Jobcenter sind aktuell 1.463 Frauen und Männer als arbeitslos registriert und damit 40 bzw. 2,7 Prozent weniger als vor zwölf Monaten. Dem Arbeitgeberservice wurden in den vergangenen vier Wochen von den Arbeitgebern aus dem Landkreis Bad Dürkheim 168 zu besetzende Stellen gemeldet. Das waren 32 mehr als im April und 64 mehr als im Mai des vergangenen Jahres.

        Landkreis Germersheim
        Im Landkreis Germersheim waren im Mai 3.178 Frauen und Männer bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter arbeitslos gemeldet. Das waren 128 bzw. 3,9 Prozent weniger als im April und 401 bzw. 11,2 Prozent weniger als im Mai des vergangenen Jahres. Die Ar-beitslosenquote ist damit gegenüber dem Vormonat von 4,4 auf 4,3 Prozent gesunken. Im Mai letzten Jahres lag sie bei 4,8 Prozent. Der Blick auf die Entwicklung in den beiden Rechtskreisen zeigt sowohl bei der Arbeitslo-senzahl in der Arbeitslosenversicherung wie auch in der Grundsicherung einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr. So zählte die für den Rechtskreis der Arbeitslosenversicherung zuständige Agentur für Arbeit im Mai 1.705 arbeitslose Menschen. Gegenüber Mai 2020 waren dies 289 bzw. 14,5 Prozent weniger. Beim für die Grundsicherung zuständigen Job-center sind aktuell 1.473 Frauen und Männer als arbeitslos registriert und damit 112 bzw. 7,1 Prozent weniger als vor zwölf Monaten. Dem Arbeitgeberservice wurden in den vergangenen vier Wochen von den Arbeitgebern aus dem Landkreis Germersheim 247 zu besetzende Stellen gemeldet. Das waren 36 mehr als im April und 131 mehr als im Mai des vergangenen Jahres.

        Landkreis Südliche Weinstraße
        Im Landkreis Südliche Weinstraße waren im Mai 2.678 Frauen und Männer bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter arbeitslos gemeldet. Das waren 96 bzw. 3,5 Prozent weniger als im April und 161 bzw. 5,7 Prozent weniger als im Mai des vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote ist damit gegenüber dem Vormonat von 4,5 Prozent auf 4,3 Prozent gesunken. Im Mai letzten Jahres lag sie bei 4,6 Prozent. Der Blick auf die Entwicklung in den beiden Rechtskreisen zeigt ein unterschiedliches Bild. Während die Arbeitslosenzahl in der Arbeitslosenversicherung gegenüber dem Vorjahr ge-sunken ist, stieg sie in der Grundsicherung. So zählte die für den Rechtskreis der Arbeitslo-senversicherung zuständige Agentur für Arbeit im Mai 1.369 arbeitslose Menschen. Gegen-über Mai 2020 waren dies 214 bzw. 13,5 Prozent weniger. Beim für die Grundsicherung zuständigen Jobcenter sind aktuell 1.309 Frauen und Männer als arbeitslos registriert und damit 53 bzw. 4,2 Prozent mehr als vor zwölf Monaten.
        Dem Arbeitgeberservice wurden in den vergangenen vier Wochen von den Arbeitgebern aus dem Landkreis Südliche Weinstraße 174 zu besetzende Stellen gemeldet. Das waren 15 weniger als im April und 78 mehr als im Mai des vergangenen Jahres.

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