
Im Rahmen des Hitzeaktionsplanes ist das Umweltamt Heidelberg im Austausch mit verschiedenen städtischen Akteuren. Dazu zählen auch kirchliche Einrichtungen. Neben Maßnahmen zur Hitzeanpassung, wie die Ausweisung von Kirchenräumen als „Kühle Orte“, umfasst der Hitzeaktionsplan auch Maßnahmen wie Beschattung und Begrünung. Das Umweltamt stellt für interessierte Kirchengemeinden einzelne Bäume zur Verfügung. Im Frühjahr 2023 konnte sich auch das Team der evangelischen Stadtmission Heidelberg – Plöck 6 über weitere Obstbäume freuen. Schon bald sollen im hiesigen Garten die im Moment noch kleinen Pflanzen für die Bienen Nektar und für die Mitarbeitenden und Besucher frisches Obst liefern. Das Umweltamt der Stadt Heidelberg hat die Bäume gespendet und die Kirchengemeinde sowie die Stadtmission übernimmt die Pflege der Bäume.
Biodiversitätsstrategie
Neben Anpassung gegenüber Hitze tragen die Baumpflanzaktionen zur Erhöhung der Biodiversität bei und fördern den Anteil von städtischem Grün. Obstbäume sind eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten. Die Stadt möchte mit den Bäumen die Artenvielfalt und das Stadtklima fördern. Außerdem kann so zusätzlicher Lebensraum für Insekten und Vögel entstehen. Viele Insektenarten profitieren vom Blütenreichtum der Obstbäume und viele Vogelarten nutzen in einigen Jahren die Bäume, um dort zu brüten. Die Stadt Heidelberg setzt sich seit Jahren für den Erhalt der biologischen Vielfalt ein. Seit dem Frühjahr 2021 hat die Stadtverwaltung eine eigene Biodiversitätsstrategie zum Erhalt und zur Förderung der biologischen Vielfalt im Stadtgebiet.
Zuletzt aktualisiert am 31. Juli 2023, 19:43



































