Ludwigshafen – Wie die Digitalisierung die Work-Life-Balance von Familie, Leben und Arbeiten verändert

Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar – Lange Zeit galt die Work-Life-Balance als Buzzword der Stunde. Arbeitnehmer strebten nach einer strikten Trennung zwischen dem Berufs- und Privatleben und versuchten den Stress und die Hektik des Arbeitsalltags durch soziale Aktivitäten auszugleichen. Mit der Jahrtausendwende gewann das World Wide Web allerdings immer mehr an Bedeutung und die Digitalisierung fand Schritt für Schritt Einzug in die Welt.

Mit dem Aufkommen des digitalen Marketings, der Social-Media-Kanäle und den unendlichen Möglichkeiten des Internets wird es immer schwieriger, Privates von Beruflichem zu trennen. Die Mauern fallen Stück für Stück ein und die fein gezogene Linie verschwimmt immer mehr.

Anstatt also die Work-Life-Balance erzwingen zu wollen und somit den Druck auf die Arbeitnehmer weiter zu erhöhen, empfiehlt es sich, die beiden Welten miteinander zu vereinigen. Im folgenden Artikel möchten wir uns mit der Work-Life-Integration beschäftigen und aufzeigen, wodurch sich dieses Konzept auszeichnet.

Was versteht man unter Work-Life-Integration?

Hinter dem Begriff Work-Life-Integration verbirgt sich der Versuch, zwei Teilbereiche des menschlichen Lebens unter einen Hut zu bringen. Man strebt danach, das Arbeitsleben mit den sozialen und gesellschaftlichen Anforderungen zu vereinen, um Familie und Beruf besser miteinander vereinen zu können.

Warum die Kombination aus Arbeiten und Freizeit besonders im Homeoffice schwerfällt?

Deutschland fällt es in der Regel schwer, Modernisierungen schnell umzusetzen. Kein Wunder also, dass Homeoffice bisher eine Seltenheit war und hauptsächlich in Großkonzernen oder innovativen Start-ups möglich war. Im März 2020 wurde das moderne Arbeitsmodell schlagartig zur bundesweiten Realität und musste binnen weniger Tage umgesetzt werden. Die Bundesregierung hatte Unternehmen, in denen das Arbeiten im Remote möglich ist, zu dieser Maßnahme geraten, um die Ausbreitung des Coronavirus zu unterbinden.

Durch diese Bestimmungen sahen sich viele Unternehmen mit Problemen konfrontiert. Urplötzlich mussten die Mitarbeiter auf das Arbeiten in den eigenen vier Wänden vorbereitet werden und den gesetzlichen Anforderungen konnte oftmals nicht sofort Folge geleistet werden.

Herausforderungen im Homeoffice

Während man im Büro einen recht guten Überblick über das Verhalten der Arbeitnehmer hat, lässt sich im Homeoffice nur schwer überprüfen, ob die vertraglichen Vereinbarungen eingehalten werden. Die Rede ist aber nicht unbedingt von den Arbeitszeiten, sondern hauptsächlich von Pausen. Laut Gesetz ist eine Arbeitsunterbrechung ab einer bestimmten Arbeitsdauer verpflichtend und der Arbeitgeber ist für die Überwachung und Einhaltung der Ruhezeiten verantwortlich.

Weiterhin gilt während dieser Phasen ein striktes Kontaktverbot. Der Arbeitgeber darf seinen Angestellten in der Pause nicht zur Arbeitsleistung auffordern – gleiches gilt für den Feierabend. Besitzt ein Unternehmen allerdings keine digitale Zeiterfassung, wird es schwierig, diese Vorgaben einzuhalten. Arbeitnehmer sehen sich nach Arbeitsende mit Anrufen und E-Mails konfrontiert und scheinen dem Arbeitsleben nicht entfliehen zu können. Ein digitaler Dienstplan oder eine digitale Zeiterfassung kann Klarheit sorgen.

Wie elektronische Dienstplanung bei der Work-Life-Integration helfen kann

Mit einem digitalen Dienstplan gehören versäumte Pausenzeiten und überschrittene Arbeitszeiten der Vergangenheit an. Denn sowohl Mitarbeiter als auch Führungspersonen können sich in dem Programm einen Überblick über den Personaleinsatz verschaffen und Angestellte somit die Freizeit genießen lassen. Weiterhin erinnert die Software die Mitarbeiter automatisch an die Ruhephasen, wodurch das Einhalten der gesetzlichen Rahmenbedingungen gewährleistet wird.

Das Unternehmen Papershift ist auf die digitale Zeiterfassung und virtuelle Dienstpläne spezialisiert und hat mit seiner firmeneigenen Software ein Mittel gefunden, um die Mitarbeiterintegration bei der Personaleinsatzplanung zu berücksichtigen. Dank des Programms ist es möglich, sich auf verschiedene Schichten zu bewerben, Verfügbarkeiten zu vermerken und eigene Wünsche in die Schichtplanung miteinfließen zu lassen. Durch diese Funktionen wird der Arbeitgeber dem Buzzword “Work-Life-Integration” gerecht. Schließlich trifft der Arbeitnehmer eigene Entscheidungen und kann die Vereinbarkeit von Arbeits- und Berufsleben in die eigenen Hände nehmen.

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