Ludwigshafen – Internist und CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Peter Uebel: Corona Virus: Keine Panik, aber wachsam sein


        Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar.
        Infektionsketten unterbrechen durch angepasstes Verhalten

        „Bisher gibt es in Ludwigshafen noch keine nachgewiesene Infektion mit dem neuen Corona Virus. Das wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit in den nächsten Tagen und Wochen deutlich ändern. Bereits jetzt sind unsere Arztpraxen mit grippalen Infekten sowie der gerade kursierenden echten Grippe belastet“, erklärt der Internist und CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Peter Uebel. Während Patienten mit Influenza merklich erkrankt seien und somit die Infektionsgefahr erkennbar, sei dies bei Covid-19-Infizierten nicht der Fall. Ansteckungsgefahr bestehe also auch bei Virusträgern, die bisher keinerlei Symptome aufweisen. Das erschwere die Einschätzung des Übertragungsrisikos. „Deshalb gilt es, nochmals auf Vorsichtsmaßnahmen hinzuweisen und ohne Hysterie dem gesunden Menschenverstand zu folgen. Standardhygieneregeln müssen eingehalten werden: Regelmäßiges Händewaschen, Husten und Niesen in die Ellenbogenbeuge, Abstand halten zu Erkrankten, auf Händedruck verzichten, größere Menschenansammlungen meiden. Wer in Kontakt mit unklar Erkrankten oder Rückkehrern aus Risikogebieten stand, sollte Kontakte meiden, um nicht selbst zur Infektionsquelle zu werden“, empfiehlt der Mediziner Uebel.

        Wer Erkältungssymptome aufweise, sollte direkt zuhause bleiben. Die Kontaktaufnahme mit der Hausarztpraxis sollte bestenfalls telefonisch erfolgen, damit der behandelnde Arzt die Schwere der Symptome und weitere erforderliche Maßnahmen abschätzen kann. „Wo immer möglich, mit Erkältungssymptomen nicht in ein proppenvolles Wartezimmer setzen. Die Praxen und Krankenhäuser in Ludwigshafen sind gut gerüstet“, bekräftigt Uebel weiter.

        Seit vielen Wochen erfolgen von den zuständigen Gesundheitsämtern und Behörden aktuelle Informationen. Rund 85% der Covid-19-Erkrankungen laufen wie ein grippaler Infekt ab. Bei 15% sind die Symptome ausgeprägter oder machen sogar eine Krankenhausbehandlung notwendig. Bei den meisten Patienten stehen leichte Halsschmerzen, Husten und ein Krankheitsgefühl im Vordergrund. Nur bei wenigen kann es zu einer schwereren Lungenentzündung kommen.

        „Insgesamt gilt es, die Infektionskette wo immer möglich zu begrenzen. Dies liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen“, appelliert Dr. Peter Uebel an alle Bürger.

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