Landau – Die Universität in Landau ehrt ihre Besten: Verleihung der Universitätspreise im Rathaus – Drei Absolventinnen für herausragende wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet!

        Vordere Reihe – Preisträgerinnen: Dr. Charlotte Fechter, Julia Wedekind, Cenay Kapusuz, Laura Voland. Mittlere Reihe – betreuende Dozentinnen und Dozenten: Prof. Dr. Werner Sesselmeier, Raphael Gutzweiler, Prof. Dr. Andrea Dlugosch, Dr. Claudia Menzel. Hintere Reihe – Vertreterinnen und Vertreter der Stadt und der Universität: Heidemarie Komor, Hannah Trippner, Prof. Dr. Ulrich Sarcinelli, Prof. Dr. Gabriele Schaumann, Lukas Hartmann. Foto: Stadt Landau

        Landau / Meropolregion Rhein-Neckar(red/ak/Stadt Landau) – Drei Frauen, drei Universitätspreisträgerinnen: Herzlichen Glückwunsch an Dr. Charlotte Fechter, Julia Wedekind und Laura Voland! Die drei Akademikerinnen sind jetzt mit den Universitätspreisen ausgezeichnet worden, die der Freundeskreis der Universität Koblenz-Landau am Campus Landau einmal im Jahr für die besten wissenschaftlichen Arbeiten vergibt. Glückwünsche gehen auch an die Verantwortlichen der Initiative Bildungs- und Unterstützungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (BilUna). Sie wurden mit dem Universitätspreis in der Kategorie Campuskultur geehrt. Die Feierstunde fand – Corona-bedingt im kleinen Rahmen – im Innenhof des Rathauses statt.

        In Vertretung von Oberbürgermeister Thomas Hirsch hieß Beigeordneter und Universitätsdezernent Lukas Hartmann die Gäste willkommen und betonte die Bedeutung der gemeinsamen Veranstaltung. „Dass die Verleihung der Universitätspreise jetzt schon zum vierten Mal im Rathaus und damit im Herzen der Stadt Landau stattfindet, demonstriert die besondere Verbundenheit zwischen Stadt und Universität“, so Hartmann.

        „Die Verleihung der Universitätspreise für herausragende wissenschaftliche Arbeiten ist ein wichtiges Signal nach außen und macht deutlich, welche Qualität am Campus Landau vorhanden ist – das ist besonders jetzt während des Fusionsprozesses von ganz großer Bedeutung“, ergänzte Universitätsbeauftragte Hannah Trippner.

        Auch der frühere Vizepräsident der Universität und Vorsitzende des Freundeskreises, Prof. Dr. Ulrich Sarcinelli, betonte die Bedeutung eines starken Wissenschaftsstandorts ganz besonders jetzt, wo die Universität sich inmitten eines so schwierigen Prozesses befände. „Der Freundeskreis und die Stadt Landau haben sich schon früh in der öffentlichen Diskussion zu Wort gemeldet und eine Stärkung des Unistandorts gefordert. Diese ist nach wie vor in jeglicher Hinsicht von großer Bedeutung und das für die gesamte Region“, ist der frühere Uni-Vize überzeugt. Sarcinelli nutzte die Verleihung auch, um zu bekräftigen, dass die Universität in Landau in den zurückliegenden 15 Jahren eine enorm positive Entwicklung genommen habe, etwa, was ihre Profilierung sowie ihr Auftreten in der Stadt und der wissenschaftlichen Öffentlichkeit angehe.

        Gemeinsam mit Universitätsdezernent Hartmann, Universitätsbeauftragter Trippner und Universitätsvizepräsidentin Gabriele Schaumann gratulierte Sarcinelli den Preisträgerinnen und Preisträgern zu deren hervorragenden Leistungen – und dankte den Sponsorinnen und Sponsoren, die die Verleihung der Universitätspreise erst möglich machten.

        Dr. Charlotte Fechter wurde in der Kategorie „Beste Dissertation“ geehrt. In ihrer Arbeit „Propensities to Work at an Old Age“ setzte sie sich mit der Frage auseinander, welchen Risiken ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch die Verschiebung des Renteneintrittsalters ausgesetzt sind und welche Möglichkeiten es zur Vermeidung dieser neuen Risiken gibt. Fechter durfte sich über ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro, gestiftet von der Sparkasse Südliche Weinstraße, freuen.

        In der Kategorie „Beste Abschlussarbeit“ war Julia Wedekind erfolgreich. Ihre Masterarbeit wurde im Studiengang Psychologie verfasst und trägt den Titel „Assoziationen mit und Definitionen von Natur in Relation zu Naturverbundenheit”. Sie beschäftigt sich mit den Themen Natur und Naturverbundenheit und wie diese von Menschen definiert bzw. empfunden werden. Wedekind erhielt ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro, gestiftet von der EnergieSüdwest AG.

        Die beste Abschlussarbeit mit regionalem Bezug hat Bachelorabsolventin Laura Voland vorgelegt. Unter dem Titel „Umgang mit Gefühlen – ein Präventionsmanual für das Grundschulalter“ entwickelte sie Arbeitsblätter, die künftig in Landauer Schulen zur Stärkung der emotionalen und sozialen Kompetenzen von Kindern zum Einsatz kommen sollen. Für diese Leistung wurde Voland mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro, gestiftet durch die VR Bank Südpfalz, belohnt.

        Erstmals wurde auch der Preis für Campuskultur im Rathaus verliehen. Preisträgerin ist die Initiative Bildungs- und Unterstützungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (BilUna). Im Rahmen von BilUna engagieren sich Studierende sowie Lehrende in Kooperation mit städtischen bzw. regionalen Einrichtungen, um Kindern, Jugendlichen und (jungen) Erwachsenen soziale und lokale Teilhabe zu ermöglichen. Über einen Zeitraum von bis zu zwei Semestern begleiten Studierende der Sonderpädagogik dabei Personen mit Unterstützungsbedarf. Das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro, gestiftet von der Firma Archimedes, ging an Roxana Hank-Raab, Melanie Henter, Dr. Lars Anken, Roxana Hank Raab und Julian Vollbracht, die das Projekt seit mehreren Semestern von Seiten der Universität begleiten bzw. betreuen, und an Cenay Kapusuz, die stellvertretend für die engagierten Studierenden teilnahm.

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