Heidelberg – Auswärtssieg in Bremerhaven dank starker Teamleistung

        Heidelberg/Metropolregion Rhein-Neckar. Die MLP Academics Heidelberg haben es schon wieder getan. Auswärts spielt die Mannschaft von Branislav Ignjatovic in dieser Saison immer wieder groß auf. So war es auch am heutigen Samstag, als die Academics am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit 69-84 gegen den Tabellenzweiten aus Bremerhaven gewannen. Dabei war die personelle Lage der Academics unter der Woche sehr angespannt. Marc Liyanage konnte bis Donnerstags aufgrund einer Bronchitis nicht trainieren, während sich Armin Trtovac am vergangenen Sonntag gegen Leverkusen an der Schulter verletzte. Als sich dann auch noch DaVonté Lacy bei einem kuriosen Trainingsunfall an der Nase verletzte, war Branislav Ignjatovic vor eine große Aufgabe gestellt. Auf der Busfahrt am Freitag nach Bremerhaven saß dann auch Niklas Würzner aus familiären Gründen nicht mit im Bus. Dieser stellte sich dann jedoch trotzdem in den Dienst der Mannschaft und setzte sich am frühen Samstagmorgen in den Zug in Richtung Bremerhaven. An dieser Stelle muss man Marc Liyanage, DaVonté Lacy und Niklas Würzner großen Respekt zollen für den gezeigten Einsatz, ohne den ein Auswärtssieg nicht möglich gewesen wäre.

        Den besseren Start in die Partie hatten zweifelsohne die Eisbären, die nach zwei gespielten Minuten eine 6-0 Buchung verbuchten. Die Academics brauchten einige Angriffe, um in die Partie zu kommen. Erst als Stephon Jelks mit seiner Energie die Mannschaft weckte, kamen bessere Angriffe zustande. Die Szene des Abends passierte nach sieben Minuten, als Zamal Nixon einen spektakulären Posterizer-Dunking auspackte. Auch im weiteren Verlauf des Viertels wurden die Academics immer besser und sicherten sich eine 15-24 Führung nach zehn Minuten. Bremerhaven musste etwas unternehmen, um den Heidelberger Vorsprung nicht zu groß werden zu lassen. Durch bessere Ballbewegung stellten die Eisbären Heidelberg vor neue Probleme, die zunächst nicht gelöst werden konnten und den Rückstand schrumpfen ließen. Mit einem 11-0 Lauf glichen die Eisbären in der 15. Minute die Partie wieder aus. Die Treffsicherheit Bremerhavens in diesen Minuten war beeindruckend. Ein ums andere Mal konnte der offene Schütze gefunden werden. Zamal Nixon war es derweil für Heidelberg, der die Partie eng gestaltete. In einer hochklassigen ersten Halbzeit konnte keine der beiden Playoffanwärter mit einer Führung in die Pause gehen (37-37).

        Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch in der zweiten Halbzeit. Zamal Nixon und Kasey Hill zeigten, warum beide zu den absoluten Ausnahmekönnern in der ProA gehören. Die Academics schafften es in dieser Zeit zudem sehr gut, Kapitän Phillipp Heyden in Szene zu setzen. Bereits früh in der Halbzeit sicherte sich Heyden sein Double-Double. Keine Mannschaft schien sich in diesem Viertel so wirklich absetzen zu können. Das gut aufgelegte Trio Heyden-Lacy-Nixon konnte jedoch für eine 56-60 Führung vor dem letzten Viertel sorgen. Zehn finale Minuten sollten über den Ausgang des Topspiels entscheiden. DaVonté Lacy tat es seinem Kumpanen Zamal Nixon nach und sorgte für den zweiten spektakulären Posterizer-Dunking. Viel wichtiger war aber der neue Zwischenstand. Denn die Academics zogen vorerst auf 60-71 davon bei noch sieben zu spielenden Minuten. Eine Auszeit von Michael Mai sollte für den Endspurt der Eisbären sorgen. Doch die Academics schienen mit der Partie davon zulaufen. Erneut war es Lacy, der von der Freiwurflinie auf 62-78 erhöhte. Von diesem Rückstand sollte sich Bremerhaven nicht mehr erholen können. Der Topscorer der MLP Academics war jener Lacy mit 26 Punkten. Der Schlüssel zum Erfolg war jedoch wieder einmal die Verteidigung der Academics, die die Eisbären erstmals in dieser Saison unter 70 Punkten hielt.

        Branislav Ignjatovic:
        Es war eine verrückte Woche für uns, bei der wir immer wieder Rückschläge erleiden mussten. Gemeinsam als Team haben wir uns durch die schwere Situation heute gekämpft und eine der besten Leistungen der Saison gezeigt. Nicht viel hat für uns gesprochen, aber wir haben heute gesehen, was man mit der richtigen Einstellung so alles schaffen kann. Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Danke auch für die Unterstützung vor Ort.

        Stats:
        Heidelberg: Nixon (19 Punkte, 1 Rebounds, 5 Assists), Würzner (6,5,1), Schmitt (0,0,0), Liyanage (2,1,0), Lacy (26,6,2), Teichmann (0,2,1), Heyden (20,11,0), Jelks (11,2,2), Eberhard (0,4,1)

        Bremerhaven: Braun (15,7,1), Hill (11,2,5), Möller (0,0,0), Pölking (6,2,0), Canty (0,2,0), Breitlauch (10,4,4), Clay (4,2,0), Heiken (0,0,0), Theis (4,3,2), Goodwin (10,2,1), Friederici (0,0,0), Vorhees (9,6,0)

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