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Ludwigshafen – Glücksspielreform im Internet – was haben die Änderungen für Spieler und Betreiber gebracht?

Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar – Spätestens mit dem neuen Glücksspielstaatsvertrag aus dem Jahr 2021 stehen stationäre Spielbanken und Casino mit dem Rücken zur Wand. So verschwinden immer mehr Spielhallenbetreiber aus den Städten, da schlichtweg die Kundschaft ausbleibt. Grund für das mangelnde Interesse ist dabei keineswegs das Spielangebot, sondern viel mehr Casinobetreiber aus dem Internet. Denn mit der Glücksspielreform aus dem Jahr 2021 sind digitale Casino-Plattformen aus der rechtlichen Grauzone hervorgetreten und nun offiziell legal für Spieler über 18 Jahren in ganz Deutschland verfügbar. Bild: pixabay.com/de/photos

Die Entwicklung des digitalen Glücksspiels hat durch die neue Gesetzeslage einen großen Schritt nach vorn gemacht, so dass digitale Casino-Portale endlich Spielangebote in einem bundesweit einheitlichen Rahmen anbieten dürfen. Bis vor einigen Jahren galt noch die Regel, dass es in Deutschland lediglich Menschen mit einem Wohnsitz oder einem gewöhnlichen Aufenthalt in Schleswig-Holstein am Glücksspiel im Internet teilnehmen dürften. So agierten Hunderttausende Online-Spieler in einer rechtlichen Grauzone, wenn sie bekannte Automatenspiele nicht nur in der Spielhalle um die Ecke finden wollten. Die Änderungen haben demnach vor allem eine rechtliche Basis für Betreiber von Glücksspiel im Internet gebracht. Zusätzlich wurde durch die ‘Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder’ eine staatliche Kontrolle ins Leben gerufen, welche die Angebote von digitalem Glücksspiel beaufsichtigt. Spielkunden genießen demnach seit der Gesetzesänderung deutlich mehr Sicherheit beim Spielen im Internet. Denn die Behörden in Deutschland sind nicht nur die Kontrolle der vereinbarten Gesetze verantwortlich – sie gehen auch rigoros gegen illegale Anbieter vor. Dennoch wird der Glücksspielstaatsvertrag aus dem Jahr 2021 nicht von allen Spielkunden mit Wohlwollen angenommen. Denn das Angebot der Betreiber ist im Zuge der neuen Gesetze und Auflage stark eingeschränkt worden. So stellt sich die Frage: Was bedeuten die Änderungen eigentlich für Spielkunden und Betreiber?
Wir haben nach den ersten Jahren des neuen Glücksspielstaatsvertrags ein Fazit zur neuen Gesetzeslage geworfen und verraten Ihnen, wie die Glücksspielreform im Detail aussieht. So erhalten Sie hier einen Überblick über alle wichtige Fakten zum Glücksspielstaatsvertrag aus dem Jahr 2021 und dessen Konsequenzen für die Spielgemeinschaft im Internet.

Deutsche Glücksspiellizenz schafft mehr Transparenz und Sicherheit

Die neuen Gesetze zum Angebot von Glücksspiel im Internet haben in Deutschland einen Ansturm auf die gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder verursacht. Denn über Nacht wurde es möglich, eine deutsche Lizenz zu beantragen und mit offizieller Lizenz aus Deutschland an den Start zu gehen. So gab es nicht nur eine gigantische Anfrage von bereits bestehenden Plattformen, sondern auch von vielen neuen Plattformen im Internet, die eine deutsche Lizenz haben wollten. Dementsprechend kam es zu langen Wartezeit, was aufgrund strenger Kontrolle und genauer Überprüfung der Glücksspielbehörde nicht zu vermeiden war. Viele Betreiber haben lange auf die Lizenzvergabe warten müssen und nur vorübergehend eine Erlaubnis zum Angebot von Glücksspiel erhalten. Auch das Online Casino Wildz hat seine deutsche Lizenz erst im Oktober 2022 erhalten und gehört zur Whitelist der deutschen Casinoanbieter. Anfang 2023 folgten viele weitere Betreiber mit einem Lizenzsiegel aus Deutschland, was vor allem Spielern deutlich mehr Sicherheit verschafft. Denn Spieler können sich bei allen Betreibern auf der Whitelist auf einen absolut seriösen und legalen Spielbetrieb verlassen. Dieses Novum ist allerdings längst nicht allen passionierten Hobby-Gamern bekannt, da es nur wenige Meldungen in den Nachrichten und der Presse gegeben hat. Das Gütesiegel der deutschen Lizenz ist ein Meilenschritt in der Entwicklung des Online-Glücksspiels und hat dafür gesorgt, dass digitale Betreiber endlich aus dem Schatten unseriöser und dubioser Anbieter hervortreten können. Dennoch benötigt es weiterhin noch eine Menge Arbeit in der Öffentlichkeit, um Spieler über die neue Spiellizenz aus Deutschland zu informieren.

Neue Gesetzeslage hat das Spielangebot eingeschränkt

Der neue Glücksspielstaatsvertrag hat weitreichende Änderung auf das Angebot der Casinobetreiber im Internet, aber auch auf Spieler im Online Bereich. Zu den wohl größten Änderungen gehört die Einschränkung des Glücksspiels auf Automatenspiele und das Verbot von Live-Spielen wie Black Jack, Poker und Roulette. So können Spielkunden in Casinos hierzulande nur noch auf Slot-Games zugreifen, alle andere Angebote sind illegal und laufen nicht mit den neuen Auflagen zusammen. Damit soll vor allem der Spielerschutz gestärkt werden, da es bei Automatenspielen deutlich einfacher gelingt, die Auszahlungsquoten und Gewinnausschüttung zu überprüfen. Dazu gibt es neue Grenzen bei der Einzahlung von Echtgeld in Online Casinos mit deutscher Lizenz und Spielerlaubnis in Deutschland. Denn Spielkunden können monatlich nur noch maximal 1.000 Euro in virtuellen Glücksspielhäusern einzahlen. Diese Grenze gilt Plattformübergreifend. Denn im Zuge der neuen Gesetzesauflagen wurde auch die Sperrdatenbank OASIS ins Leben gerufen, welche das Spielverhalten von allen registrierten Spielkunden permanent in Echtzeit überwacht. Ebenso wurde auch das Einsatzlimit pro Runde auf einen Euro festgesetzt. Mit diesen Änderungen sollen Spielkunden vor allem vor hohen finanziellen Verlusten geschützt werden.

Sperrdatenbank setzt den Spielerschutz in den Fokus

Die Datenweitergabe im Internet wird von den meisten Menschen eher als Problem angesehen, ist allerdings beim Online-Glücksspiel ein notwendiges Übel, um Spielkunden vor dubiosen Anbieter und letztlich vor sich selbst zu schützen. Für das Spiel um Echtgeld ist es daher notwendig, einige Angaben zur eigenen Person zu machen. Das Spielverhalten von registrierten Spielkunden wird anschließend aufgezeichnet und dokumentiert, so dass jederzeit staatliche Kontrollen eingreifen können. Kommt es beispielsweise zu einem auffälligen Spielverhalten, kann es zu einer temporären Sperre können. Ebenso können sich Spieler zum Selbstschutz nun auch selbst sperren. Die Sperre wird hierbei vorübergehend für mindestens drei Monate festgelegt. Bei einer Sperre durch die Glücksspielbehörde beträgt die Dauer hingegen mindestens ein Jahr und kann nicht vorher aufgehoben werden.

Illegale Angebote sind fast gänzlich vom Markt verschwunden

Ein hartes Vorgehen der Glücksspielbehörde hat den Markt für Casinobetreiber bereinigt. Während es früher für einzelne Bundesländer nur schwer gelungen ist, den Zustrom an illegalen Anbietern zu unterbinden, hat die Glücksspielbehörde mit Hochdruck daran gearbeitet, schwarze Schafe der Branche vom Markt zu nehmen. Durch Netzsperren können Internetnutzer aus Deutschland demnach nicht mehr auf illegale Portale und Plattformen, die gegen die Auflagen des Glücksspielstaatsvertrags verstoßen, zugreifen. Das Glücksspiel ist auf dem Weg in die Digitalisierung demnach vor allem von Kontrollen geprägt, was den Spielerschutz deutlich erhöht hat. Zwar lassen sich diese Netzsperren durch ein VPN umgehen, doch werden Spielkunden heutzutage deutlich besser geschützt und können sich bedenkenlos dem Spielangebot von Betreibern mit deutscher Lizenz zuwenden.

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