Heidelberg – Ziegelhäuser Brücke: Geschwindigkeit und Gewicht des Verkehrs werden künftig erfasst Eingeschränkte Nutzung erfordert kontinuierliche Überwachung mittels Sensoren – Arbeiten starten!


        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Die Ziegelhäuser Brücke stammt aus dem Baujahr 1953. Bislang war sie für die Sanierung in den Jahren 2021/2022 vorgesehen. Jedoch ergab die statische Nachrechnung des Brückenbauwerks, dass eine Sanierung aus statischen Gründen nicht mehr möglich ist. Daher muss die Brücke in den nächsten fünf bis zehn Jahren ersetzt werden. Die Ziegelhäuser Brücke verbindet die Ortsteile Ziegelhausen und Schlierbach und ist Teil der Landesstraße 534a. Die Planung für den Ersatzneubau liegt bei der Stadt Heidelberg.

        Um die eingeschränkte Nutzung der Brücke bis zur Fertigstellung des Neubaus zu gewährleisten, muss die Einhaltung der Gewichts- und Geschwindigkeitsbeschränkung dauerhaft überwacht werden. Das erhöht die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden. Daher werden demnächst kombinierte stationäre Gewichts- und Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen auf der Ziegelhäuser Brücke für jede Fahrtrichtung in Betrieb genommen. Diese kombinierte Erfassung aus Gewicht und Geschwindigkeit wurde in Deutschland zum Schutz der Infrastruktur bereits bei einer Vielzahl von Projekten eingesetzt.

        Aufgrund der Tragfähigkeitsdefizite dürfen seit März 2020 nur noch Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen – statt wie bisher 20 Tonnen – die Ziegelhäuser Brücke befahren. Es gilt ein Tempolimit von 30 Kilometern pro Stunde. Vereinzelte Überfahrten von Busverkehr und Winterdienst sowie Rettungs- und Feuerwehrfahrzeugen sind eingeschränkt möglich. Der Autoverkehr bis 3,5 Tonnen sowie der Rad- und Fußverkehr können die Brücke wie gewohnt passieren.

        Für mehr Sicherheit: Monitoring-System wird installiert

        Um das Sicherheitsniveau auf einem sehr hohen Standard halten zu können, wird nun ein Monitoring-System zur intensiven Beobachtung des Schädigungsverhaltens der Längsträger eingesetzt. Die entsprechenden Messsysteme werden ab Montag, 23. November 2020, an der Brücke installiert. Die Arbeiten werden voraussichtlich eine Woche dauern.

        Mit dem Monitoring-System wird der Zustand der Längsträger der Brücke sensorgestützt kontinuierlich überwacht. Es werden 16 Dehnungssensoren jeweils auf der Steginnenseite der beiden Längsträger angebracht. Zur Datenübertragung der gemessenen Dehnungen wird an jeder Brückenachse ein Datenlogger installiert. Dieser ist über Kabel mit den umliegenden Sensoren verbunden und sendet die Daten drahtlos über ein entsprechendes Funknetzwerk an die Messstation weiter. Die Daten werden direkt dann an das planende Ingenieurbüro übermittelt. Es erfolgt eine Auswertung der Daten in Echtzeit.

        Die Installation der Messgeräte erfolgt schrittweise. Es wird eine Wanderbaustelle mit einem Brückenuntersichtgerät in Fahrtrichtung Schlierbach – Ziegelhausen auf der Brücke eingesetzt. Die Baustelle bewegt sich dazu in kurzen Abständen mit Zwischenhalten zur Befestigung der Sensoren.

        Verkehrseinschränkungen: Fahrbahnen der B 37 und L 534 kurzzeitig eingeengt

        Während der Arbeiten wird eine Verkehrssicherung eingerichtet. Außerhalb der Flussquerung sollen die Sensoren mit Hilfe eines Steigerfahrzeugs befestigt werden. Hierfür werden die Fahrbahnen der B 37 und L 534 teilweise kurzzeitig eingeengt. Der Verkehr aus Richtung Stadtmitte wird im Bereich unterhalb der Ziegelhäuser Brücke auf der linken nördlichen Fahrspur der B 37 geführt. Der Verkehr aus Richtung Neckargmünd auf der L 534 wird auf eine Fahrspur verengt. Der Verkehr aus Kleingemünd wird im Bereich unterhalb der Brücke im Gegenverkehr mit einer Engstellensignalisierung geregelt.

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