Mannheim – Kitas ab Juli wieder für alle Kinder geöffnet! Rückkehr zum „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen


        Mannheim / Metroplregion Rhein-Neckar(red/ak) – Die Stadt Mannheim sowie die freien Träger streben für ihre Kindertagesstätten – gemäß der entsprechenden Verordnung des Landes – zum 1. Juli die Rückkehr der Tageseinrichtungen für Kinder zu einem „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ an. Dabei müssen nach wie vor die strengen Vorgaben des Infektionsschutzes gewährleistet bleiben. Das bedeutet umgekehrt, dass es hinsichtlich der pädagogischen Angebote noch keine Rückkehr zum „Normalbetrieb“ gibt. Dennoch soll jedes Kind, das eine Kita besucht, ein Betreuungsangebot erhalten – wenn auch gegebenenfalls nicht im selben Umfang wie bislang gewohnt.

        „Das gemeinsame Ziel von Stadt und Trägern ist es, allen Kindern unter den gegebenen Prämissen die bestmöglichen Angebote machen zu können. Hierauf haben wir uns bei einem gemeinsamen Gespräch am Montag zwischen Stadt und Trägern verständigt“, betont Bildungsbürgermeister Dirk Grunert. Somit gewährleisten alle Träger in Mannheim ab 1. Juli in Abhängigkeit von der jeweiligen Personalsituation entsprechende Betreuungsmodelle im Rahmen des „Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen“.

        Die freien Träger bieten den Eltern unterschiedliche Betreuungsmodelle – entweder im bisherigen Umfang oder zum Teil in reduzierter Form – an, die beim jeweiligen Träger erfragt werden können.

        Die Kinder werden in festen Gruppen betreut. Die Gruppengröße richtet sich nach der bisherigen jeweiligen Betriebserlaubnis.

        Für die Rückkehr des Kindes in die Tageseinrichtung müssen sich Eltern nicht gesondert anmelden. Sie können sich ab heute (24.06.) direkt mit der Einrichtungsleitung ihrer Kita in Verbindung setzen. Die Eltern, deren Kind in einer Einrichtung der katholischen Kirchengemeinden betreut wird, werden gesondert angeschrieben.

        Städtische Kindertagesstätten
        In den 53 städtischen Einrichtungen erhalten alle Kinder ein Betreuungsangebot an fünf Tagen in der Wochen. Die Einhaltung der Infektionsschtuzvorgaben und damit verbundene personelle Engpässe in den Kindertagesstäten machen es aber erforderlich, das Betreuungsangebot gegenüber dem Normalbetrieb einzuschränken. Nur so ist es möglich, allen Kindern ein Angebot zur Verfügung stellen zu können.

        Die generellen Öffnungszeiten aller Kinderhäuser sowie die Betreuungszeiten für alle Kinder täglich auf maximal 8 bis 16.30 Uhr (freitags bis 16 Uhr) angepasst werden.

        In Krippe und Kindergarten stehen in Abhängigkeit vom zur Verfügung stehenden Personal folgende Betreuungsangebote: Ganztagesangebote, Verlängerte Öffnungszeit (VÖ: 8 bis 14 Uhr) oder Vormittagsbetreuung (VM neu: 8 bis 12 Uhr). In den Horten werden Grundschulkinder im Anschluss an die Schule ab 11.30 Uhr betreut und zwar fünfstündig (11.30 bis 16.30, freitags bis 16 Uhr), dreistündig (11.30 bis 14.30 Uhr) oder zweistündig (11.30 bis 13.30 Uhr).

        Die Gebühren sollen entsprechend angepasst werden. Kinder, die die Kita im Rahmen der Notbetreuung besuchen, behalten ihren Platz.

        Ab Herbst soll dann jedes Kind im Krippen- und Kindergartenbereich der städtischen Kitas zumindest das Angebot eines VÖ-Platzes (verlängerte Öffnungszeit bis 14 Uhr) sowie im Hortbereich eine fünfstündige Nachmittagsbetreuung erhalten. Auch eine Erweiterung der Randzeitenbetreuung wird für den Herbst angestrebt. Hierfür ist allerdings zusätzliches Personal erforderlich, um das sich die Stadt derzeit bemüht. Die finale Entscheidung über das Konzept trifft der Gemeinderat.

        „Wir planen, dass ab Juli wieder alle Kinder an fünf Tagen in der Woche ihre Einrichtung besuchen können. So möchten wir den Familien, die lange Zeit unter erheblichen Druck standen, helfen und die Möglichkeiten, Beruf und Familie vereinbaren zu können, verbessern“, betont Familienbürgermeister Dirk Grunert.

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