Heidelberg – Stromanschluss für Hotelschiffe wird gebaut! Bauarbeiten an B 37, Neckarstaden/Marstallstraße

Foto: MRN-NEWS/Atossa Kamran

Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Durchschnittlich 100 Fahrgastkabinenschiffe pro Jahr steuern das Neckarufer in Heidelberg an. Wenn sie am Neckar anlegen, übernehmen die schiffseigenen Generatoren die Stromversorgung. Diese werden über die Schiffsdieselmotoren betrieben. Das geht zulasten von Klima und Umwelt. Daher sollen die am Neckarufer anlegenden Hotelschiffe ihren Strom künftig von Ladestationen an Land beziehen. Für die Einrichtung der Ladestationen und den Anschluss an das Stromnetz müssen Tiefbauarbeiten entlang des Neckarstaden bis zur Übergabetrafostation an der „Heuscheuer“ durchgeführt und entsprechende Rohre und Kabel verlegt werden. Die Bauarbeiten betreffen die B 37/Neckarstaden zwischen Marstallstraße bis Neckarstaden 42 (Lauerstraße 5) und sind vom 23. Mai bis 1. Juli 2022 geplant. Bis zur Fertigstellung sind drei Bauphasen vorgesehen, in denen es in allen Bauphasen zu Umleitungen des Fuß- und Radverkehrs sowie in Phase 2 zu einer zweiwöchigen Vollsperrung der B 37 kommt. Für jede Bauphase sind Umleitungen geplant.

Bauphasen im Überblick

Bauphase 1 beginnt am Montag, 23. Mai 2022, mit den Arbeiten im Fußgängerbereich östlich der Marstallstraße vom Anschlusspunkt an der Trafostation Heuscheuer bis zum Fahrbahnrand der
B 37. Hier beginnen die Tiefbauarbeiten, Leerrohre werden verlegt. Zeitgleich wird auch auf dem Gehweg entlang des Neckars mit den Tiefbauarbeiten begonnen, was eine kleinräumige Umleitung der Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrenden über die Lauerstraße zur Folge hat.

In Bauphase 2 werden die Arbeiten direkt am Neckarstaden auf der häuserseitigen Fahrbahn in Richtung Osten auf einer Länge von etwa 80 Metern bis zur Baugrube für die Stromverteiler direkt am Neckar durchgeführt. Für das Verlegen und Anschließen der Stromkabel an die Trafostation muss in dieser Phase die B 37/Neckarstaden vom 7. Juni bis 18. Juni 2022 voll gesperrt werden. Die großräumige Umleitung erfolgt über die Friedrich-Ebert-Anlage, Schlossbergtunnel und Karlstor.

Hintergrund: CO2-Einsparung und Minimierung der Emissionswerte

Hintergrund der Maßnahme ist, dass die Versorgung der Schiffe zukünftig zur Einhaltung und Reduzierung der vorgeschriebenen Emissionswerte und zur CO2-Einsparung über elektrische Energie aus regenerativer Erzeugung ermöglicht werden soll. Zudem dienen die Ladestationen an Land dazu, den Lärm, der momentan noch durch die Generatoren der Schiffsmotoren erzeugt wird, zu minimieren.

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