Landau – EWL testet digitalen Abfallbehälter – Ein solarbetriebener Abfallbehälter mit integrierter Presse wird derzeit beim EWL getestet – Er könnte zur Verbesserung des Stadtbilds beitragen

        Landau/Metropolregion Rhein-Neckar. „Mr. Fill“ heißt der Neuzugang des Entsorgungs- und Wirtschaftsbetriebs Landau (EWL). Der Abfallbehälter kann nicht nur mehr Volumen aufnehmen als andere Straßenbehälter, sondern meldet sich, wenn nichts mehr reinpasst. Das smarte Kerlchen wird zunächst sechs Monate lang getestet. Aufgestellt ist es auf dem Gelände am Theodor-Heuss-Platz, direkt neben dem Verwaltungsgebäude des EWL. Denn dort hat man die neue Technik immer im Blick. Der Neuankömmling ist bisher einzigartig in Landau, weil er deutlich mehr Volumen aufnimmt als anderen vorhandenen Papierkörbe an den Straßen. „Das ermöglicht eine integrierte Presse, die durch eine photovoltaisch gestützte Batterie angetrieben wird“, erklärt Falk Pfersdorf, Vorstandsmitglied des EWL. Der Behälter fast 120 Liter. Da der Abfall nach dem Einwurf bei Erreichen eines bestimmten Pegels automatisch gepresst wird, nimmt er deutlich mehr auf als die normalen Papierkörbe in Landau.

        Von Kopf bis Fuß ein Highlight
        Mr. Fill trägt Photovoltaik-Module auf dem Kopf. Diese speisen Sonnenenergie in eine Batterie, die dem Behälter die nötige Power für die Abfallpresse und die Messelektronik spendet. Wenn das Maß dann irgendwann voll ist, meldet sich Mr. Fill über ein Kommunikations-Modul selbst zu Wort und ruft den EWL zur Entleerung. „Im Online-Abfallmanager von Mr. Fill sehen wir neben dem Füllstand auch, wie oft etwas eingeworfen wurde. Auch hier gehen wir einen Schritt in Richtung Digitalisierung“, erklärt der EWL-Vorstand. Durch eine Web-Einbindung lassen sich Leerungen so besser organisieren als bei anderen Papierkörben im Stadtgebiet. Diese werden bislang in einem festen Turnus entleert – in der Fußgängerzone beispielsweise von Montag bis Samstag zweimal täglich. Ob sich Mr. Fill gegenüber bisherigen Straßenbehältern durchsetzen oder neben ihnen etablieren kann, zeigt sich in seiner sechsmonatigen Probezeit. „Wir engagieren uns für ein saubereres Stadtbild, denn das ist echter Umweltschutz. Doch auch Effizienz und Kosten behalten wir dabei im Auge. Und da muss man ehrlich sein: Diese neue Art von Papierkörben ist wesentlich teurer als ‚analoge‘ Pendants und wird daher wohl nur punktuell zum Einsatz kommen können“, sinniert Falk Pfersdorf.

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