Mannheim – Mobilitätspakt Rhein-Neckar aufsetzen – für verschiedene Hochstraßen-Szenarien wappnen


        Mannheim/Metropolregion Rhein-Neckar, 6. September 2019. „Angesichts der Sperrung der Hochstraße Süd und der anstehenden verkehrlichen Herausforderungen im Kernraum der Metropolregion Rhein-Neckar machen wir uns für einen Mobilitätspakt Rhein-Neckar stark“, erklären die IHK Rhein-Neckar, der Handelsverband und die Werbegemeinschaft Mannheim City gemeinsam. „Wir erwarten, dass die Stadt Ludwigshafen erläutert, wie sie die Sanierung der Hochstraßen plant. Eine Niederlegung der Hochstraße Nord bei gleichzeitig nicht leistungsfähiger Hochstraße Süd wäre für die Wirtschaft in der Region ein noch größeres Risiko als es der alleinige Ausfall der Hochstraße Nord sowieso schon sein wird“, sagt Manfred Schnabel, Präsident der IHK Rhein-Neckar. „Losgelöst von der aktuellen Sperrung müssen wir jederzeit mit neuen Einschränkungen bei den Rheinquerungen rechnen. Für die beiden Städten Ludwigshafen und Mannheim braucht es abgestimmte Notfallpläne, die im Falle einer erneuten Sperrung sofort greifen und den Verkehrsfluss sichern“, unterstreicht Schnabel die Notwendigkeit einer vorausschauenden, auf verschiedene Szenarien ausgerichteten Planung. „Die aktuelle Sperrung kostet Unternehmen, Pendler und Kunden – und letztlich auch die öffentliche Hand – Zeit und Geld. Ganz besonders leiden unsere Mitarbeiter auf dem Weg von und zur Arbeit unter der erschwerten Situation“, macht Fabian Engelhorn, Geschäftsführer engelhorn, auf ein aus Händlersicht ganz akutes Probleme aufmerksam, das sich nach dem Ende der Ferien in Baden-Württemberg noch verstärken dürfte. „Positiv ist daher, dass sich der Zweckverband für den Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd und die RNV ganz aktuell strukturelle Gedanken über die Ausweitung des ÖPNVs machen“, so Engelhorn. „Für einen guten Teil des Umsatzes im Mannheimer Handel sind die Pfälzer Kunden maßgeblich. Daher ist die Erreichbarkeit Mannheims über den Rhein von so hoher Bedeutung. Zum Jahresende steigen Pendler und auch Kunden vermehrt vom Fahrrad auf das Auto um – das Verkehrsaufkommen in den nächsten Monaten dürfte damit steigen“, betont Swen Rubel, Geschäftsführer des Handelsverbandes Nordbaden. Wie es nach der vierwöchigen Prüfungsphase weitergeht, ist bislang ungewiss. „Aber auch wir werden uns in den nächsten Wochen speziell für die Innenstadt einiges überlegen, je nachdem wie die Situation ab Oktober sein wird“, sieht Lutz Pauels, der Vorsitzende der Werbegemeinschaft Mannheim City, dass alle Innenstadtakteure wie Vereine und Verbände, Politik und Verwaltung aber auch Betriebe selbst gemeinsam geeignete Maßnahmen ergreifen werden, um die Kunden weiterhin zahlreich in die Stadt zu locken.
        Quelle:IHK Rhein-Neckar, Handelsverband Nordbaden und Werbegemeinschaft Mannheim City e. V.:

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