Landau – Arbeitslosigkeit im Februar gesunken

        Landau/Metropolregion Rhein-Neckar.

        Die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Landau ist im Februar auf 11.277 gesunken. Trotz der Jahreszeit wieder höhere Arbeitskräftenachfrage am regionalen Arbeitsmarkt.

        Nach dem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit zum Jahresbeginn nahm die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk der Agentur für Arbeit Landau im Vergleich zum Vormonat ab. So waren im Februar in den kreisfreien Städten Landau und Neustadt sowie in den Landkreisen Bad Dürkheim, Germersheim und Südliche Weinstraße insgesamt 11.277 Menschen arbeitslos gemeldet. Der Rückgang zum Januar um 288 Arbeitslose ließ die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf aktuell 4,3 Prozent sinken. Ungünstiger sieht die Situation im Vergleich zum Vorjahresmonat aus: Im Februar 2019 waren rund 970 Personen oder 9,4 Prozent weniger arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote betrug damals 3,9 Prozent.

        „Die Zahl der Arbeitslosen nahm im Vergleich zum Januar stärker ab als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Trotzdem hat sich der Abstand zum Vorjahr weiter erhöht,“ erläutert die Vorsitzende der Geschäftsführung der Landauer Arbeitsagentur, Christine Groß-Herick die aktuelle Situation am regionalen Arbeitsmarkt. Hauptgrund für den Rückgang gegenüber dem Vormonat Januar waren saisonale Entlastungseffekte, die sich durch Wiederaufnahme der Beschäftigung in witterungsabhängigen Branchen ergaben. Für die schlechtere Situation im Vergleich zum Vorjahr machte die Agenturchefin die bereits seit längerem sichtbaren konjunkturellen Gründe verantwortlich. „Die Arbeitgeber in der Region melden zwar im auslaufenden Winter wieder eine höhere Nachfrage an Arbeitskräften, diese erreicht aber nicht mehr den hohen Stand der letzten Jahre“, so Groß-Herick abschließend.
        Wie schon zu Jahresbeginn betreut die Arbeitsagentur auch im Februar mehr Arbeitslose in ihrem Zuständigkeitsbereich als die Jobcenter: Etwas mehr als die Hälfte der Arbeitslosen – 5.789 und damit 51,3 Prozent – sind bei den Geschäftsstellen der Arbeitsagentur (Rechtskreis Sozialgesetzbuch – SGB – III) in Landau, Bad Dürkheim, Neustadt, Germersheim und Kandel gemeldet. Insgesamt 5.488 beschäftigungslose Frauen und Männer werden aktuell von den drei Jobcentern in der Region (Rechtskreis Sozialgesetzbuch – SGB – II) betreut. In absoluten Zahlen sind dies 1.915 beim Jobcenter Landau-Südliche Weinstraße, 1.371 beim Jobcenter Germersheim und 2.202 beim Jobcenter Deutsche Weinstraße (Neustadt und Bad Dürkheim).

        Wer an Qualifizierungs- und Fördermaßnahmen teilnimmt, wird währenddessen laut Gesetz nicht als Arbeitsloser gezählt. Um hier Transparenz zu schaffen, publiziert die Bundesagentur für Arbeit jeden Monat die sogenannte Unterbeschäftigungsquote. Sie bezieht neben den Erwerbslosen u.a. all jene ein, die zur Erhöhung ihrer Integrationschancen arbeitsmarktpolitisch gefördert werden. Auf dieser Basis beträgt die Quote der Arbeitsagentur Landau 5,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ist sie um 0,3 Prozentpunkte gestiegen.

        Die Arbeitskräftenachfrage hat im Februar stark zugenommen. Dem gemeinsamen Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit und der Jobcenter wurden 967 Stellen neu zur Besetzung gemeldet, rund 400 mehr als im Januar 2020. Das Stellenplus war insbesondere im verarbeitenden Gewerbe, im Baugewerbe, im Handel, im Gesundheits- und Sozialwesen sowie bei der Arbeitnehmerüberlassung sichtbar.

        Entwicklung der Arbeitslosigkeit in den kommunalen Gebietskörperschaften im Bezirk der Agentur für Arbeit Landau:

        Stadt Landau

        In der Stadt Landau waren im Februar 1.416 Frauen und Männer bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter arbeitslos gemeldet. Das waren 11 bzw. 0,8 Prozent mehr als im Januar und 177 oder 14,3 Prozent mehr als im Februar 2019.
        Die Arbeitslosenquote stieg gegenüber dem Vormonat von 5,3 Prozent auf 5,4 Prozent. Im Februar letzten Jahres lag sie bei 4,8 Prozent.

        Der Blick auf die Entwicklung in den beiden Rechtskreisen zeigt sowohl bei der Arbeitslosenzahl in der Arbeitslosenversicherung wie auch in der Grundsicherung eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr. So zählte die für den Rechtskreis der Arbeitslosenversicherung zuständige Agentur für Arbeit im Februar 569 arbeitslose Menschen. Gegenüber Februar 2019 waren dies 78 bzw. 15,9 Prozent mehr. Beim für den Rechtskreis der Grundsicherung zuständigen Jobcenter sind aktuell 847 Frauen und Männer als arbeitslos registriert und damit 99 bzw. 13,2 Prozent mehr als vor zwölf Monaten.

        Dem Arbeitgeberservice wurden in den vergangenen vier Wochen von den Arbeitgebern aus der Stadt Landau 147 zu besetzende Stellen gemeldet. Das waren 13 Stellen mehr als im Januar und 52 weniger als im Februar des vergangenen Jahres.

        Stadt Neustadt

        In der Stadt Neustadt waren im Februar 1.600 Frauen und Männer bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter arbeitslos gemeldet. Das waren 51 bzw. 3,1 Prozent weniger als im Januar und 173 bzw. 12,1 Prozent mehr als im Februar des vergangenen Jahres.
        Die Arbeitslosenquote ist damit gegenüber dem Vormonat von 5,7 Prozent auf 5,5 Prozent gesunken. Im Februar letzten Jahres lag sie bei 4,9 Prozent.

        Der Blick auf die Entwicklung in den beiden Rechtskreisen zeigt sowohl bei der Arbeitslosenzahl in der Arbeitslosenversicherung wie auch in der Grundsicherung eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr. So zählte die für den Rechtskreis der Arbeitslosenversicherung zuständige Agentur für Arbeit im Februar 677 arbeitslose Menschen. Gegenüber Februar 2019 waren dies 108 bzw. 19,0 Prozent mehr. Beim für den Rechtskreis der Grundsicherung zuständigen Jobcenter sind aktuell 923 Frauen und Männer als arbeitslos registriert und damit 65 bzw. 7,6 Prozent mehr als vor zwölf Monaten.

        Dem Arbeitgeberservice wurden in den vergangenen vier Wochen von den Arbeitgebern aus der Stadt Neustadt 105 zu besetzende Stellen gemeldet. Das waren 46 mehr als im Januar und 17 mehr als im Februar des vergangenen Jahres.

        Landkreis Bad Dürkheim

        Im Landkreis Bad Dürkheim waren im Februar 2.823 Frauen und Männer bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter arbeitslos gemeldet. Das waren 65 bzw. 2,3 Prozent weniger als im Januar und 282 bzw. 11,1 Prozent mehr als im Februar des vergangenen Jahres.
        Die Arbeitslosenquote ist damit gegenüber dem Vormonat von 4,0 Prozent auf 3,9 Prozent gesunken. Im Februar letzten Jahres lag sie bei 3,5 Prozent.

        Der Blick auf die Entwicklung in den beiden Rechtskreisen zeigt sowohl bei der Arbeitslosenzahl in der Arbeitslosenversicherung wie auch in der Grundsicherung eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr. So zählte die für den Rechtskreis der Arbeitslosenversicherung zuständige Agentur für Arbeit im Februar 1.544 arbeitslose Menschen. Gegenüber Februar 2019 waren dies 214 bzw. 16,1 Prozent mehr. Beim für den Rechtskreis der Grundsicherung zuständigen Jobcenter sind aktuell 1.279 Frauen und Männer als arbeitslos registriert und damit 68 bzw. 5,6 Prozent mehr als vor zwölf Monaten.

        Dem Arbeitgeberservice wurden in den vergangenen vier Wochen von den Arbeitgebern aus dem Landkreis Bad Dürkheim 185 zu besetzende Stellen gemeldet. Das waren 78 mehr als im Januar und 69 weniger als im Februar des vergangenen Jahres.

        Landkreis Germersheim

        Im Landkreis Germersheim waren im Februar 3.062 Frauen und Männer bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter arbeitslos gemeldet. Das waren 107 bzw. 3,4 Prozent weniger als im Januar und 197 bzw. 6,9 Prozent mehr als im Februar des vergangenen Jahres.
        Die Arbeitslosenquote ist damit gegenüber dem Vormonat von 4,2 Prozent auf 4,1 Prozent gesunken. Im Februar letzten Jahres lag sie bei 3,9 Prozent.
        Der Blick auf die Entwicklung in den beiden Rechtskreisen zeigt ein unterschiedliches Bild. Während die Arbeitslosenzahl in der Arbeitslosenversicherung gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist, sank sie in der Grundsicherung. So zählte die für den Rechtskreis der Arbeitslosenversicherung zuständige Agentur für Arbeit im Februar 1.691 arbeitslose Menschen. Gegenüber Februar 2019 waren dies 201 bzw. 13,5 Prozent mehr. Beim für die Grundsicherung zuständigen Jobcenter sind aktuell 1.371 Frauen und Männer als arbeitslos registriert und damit 4 bzw. 0.3 Prozent weniger als vor zwölf Monaten.

        Dem Arbeitgeberservice wurden in den vergangenen vier Wochen von den Arbeitgebern aus dem Landkreis Germersheim 321 zu besetzende Stellen gemeldet. Das waren 190 mehr als im Januar und 14 weniger als im Februar des vergangenen Jahres.

        Landkreis Südliche Weinstraße

        Im Landkreis Südliche Weinstraße waren im Februar 2.376 Frauen und Männer bei der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter arbeitslos gemeldet. Das waren 76 bzw. 3,1 Prozent weniger als im Januar und 143 bzw. 6,4 Prozent mehr als im Februar des vergangenen Jahres.

        Die Arbeitslosenquote ist damit gegenüber dem Vormonat von 4,0 Prozent auf 3,9 Prozent gesunken. Im Februar letzten Jahres lag sie bei 3,6 Prozent.
        Der Blick auf die Entwicklung in den beiden Rechtskreisen zeigt ein unterschiedliches Bild. Während die Arbeitslosenzahl in der Arbeitslosenversicherung gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist, sank sie in der Grundsicherung. So zählte die für den Rechtskreis der Arbeitslosenversicherung zuständige Agentur für Arbeit im Februar 1.308 arbeitslose Menschen. Gegenüber Februar 2019 waren dies 187 bzw. 16,7 Prozent mehr. Beim für die Grundsicherung zuständigen Jobcenter sind aktuell 1.068 Frauen und Männer als arbeitslos registriert und damit 44 bzw. 4,0 Prozent weniger als vor zwölf Monaten.

        Dem Arbeitgeberservice wurden in den vergangenen vier Wochen von den Arbeitgebern aus dem Landkreis Südliche Weinstraße 209 zu besetzende Stellen gemeldet. Das waren 74 mehr als im Januar und 55 weniger als im Februar des vergangenen Jahres.

        Quelle: Agentur für Arbeit Landau

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