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Ludwigshafen – Staatsphilharmonie stellt Konzertsaison 24–25 vor: Intendant Beat Fehlmann, Chefdirigent Michael Francis und Staatssekretär Prof. Dr. Hardeck präsentierten in einer Pressekonferenz das Programm

Bildrechte: Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak/Staatsphilharmonie Ludwigshafen) -„Bleib euphorisch!“ heißt auch in der Saison 24–25 das Spielzeitmotto. Auf dem Programm stehen insgesamt 160 Veranstaltungen an 32 Spielorten im In- und Ausland. Um möglichst viele Menschen mit ihrer Musik zu erreichen, stellt die Staatsphilharmonie mit 80 Eigenveranstaltungen und 80 Gastkonzerten die sinfonische Versorgung der Region sicher. Als Botschafterin für Rheinland-Pfalz wirkt sie zudem über die Landesgrenzen hinaus. 14 Tourneekonzerte führen den Klangkörper u. a. mit Startenor Jonas Kaufmann an renommierte Häuser, wie beispielsweise nach Paris, Wien oder Luzern. Chefdirigent Michael Francis ist in der Saison 24–25 regelmäßig am Pult des Orchesters zu erleben: 32 Veranstaltungen finden unter seiner Leitung statt. Er wird in allen zwölf Partnerspielstätten der Staatsphilharmonie präsent sein, von Mainz bis Wörth und von Zweibrücken bis Speyer. Zu seinen Projekten gehört neben Abo- und Festivalkonzerten auch ein Tourneekonzert mit Wagners „Ring ohne Worte“ im Großen Festspielhaus in Salzburg. 50 Konzerte für Kinder und Familien machen auch in der kommenden Spielzeit einen wesentlichen Teil des Veranstaltungsvolumens aus. Dass der eingeschlagene Weg erfolgreich ist, zeigt das wachsende Publikum: Seit der ersten gemeinsamen Saison von Intendant Beat Fehlmann und Chefdirigent Michael Francis in der Spielzeit 18–19 sind die Abonnements in Mannheim und Ludwigshafen um 84 Prozent gestiegen. „Ich hoffe natürlich, dass unsere attraktiven Programme auch in dieser Saison unsere Gäste zahlreich begeistern werden. Sehr glücklich bin ich über die besondere Stimmung bei unseren Abo-Konzerten in Ludwigshafen und Mannheim: Publikum und Orchester sind zusammengewachsen, sodass es uns gelingt unvergessliche Momente zu schaffen, die uns stark verbinden“, so Intendant Beat Fehlmann.

Veränderung der internen Struktur: Modellprojekt
Mit dem Ziel das Orchester zu einem Kompetenzzentrum für Musik zu entwickeln, setzt die Staatsphilharmonie in der aktuell noch laufenden Saison 23–24 einen einzigartigen Veränderungs­prozess um. Die Frage, wie Orchester ihre besonderen Ressourcen möglichst umfangreich und effizient einsetzen können und damit ihre Relevanz für größere Teile der Gesellschaft spürbar wird, ist ein wichtiges Anliegen der Staatsphilharmonie. Rund 50 Ideen aus der Mitte des Orchesters sind derzeit in der Umsetzung oder werden in der Spielzeit 24–25 realisiert. Aktuell befindet sich die Belegschaft in der Schlussphase des Modellprojekts und macht sich Gedanken, ob und in welcher Form die entwickelte Struktur verstetigt werden soll.

Kulturstaatssekretär Prof. Dr. Jürgen Hardeck zeigte sich erfreut über die vielfältigen Angebote und die Innovationskraft der Staatsphilharmonie: „Als Kulturbotschafterin bringt das Orchester die Musik zu den Menschen in unserem Land. Ihnen die Teilhabe an exzellenten Konzerten zu ermöglichen, ist das leitende Ziel. Die Menschen bei der Staatsphilharmonie schaffen mit Leidenschaft und viel Engagement Herausragendes und setzen mit den eigenen Abonnement-Reihen in Mannheim und Ludwigshafen sowie den großen Festivals ‚Modern Times‘ und ‚Musikfest Speyer‘ Höhepunkte in unserer Region und darüber hinaus.“

Chefdirigent Michael Francis: „Als Chefdirigent der Staatsphilharmonie bin ich auch in der kommenden Saison wieder in all unseren Partnerstädten unterwegs. Denn als aktiver und prägender Teil der Musikkultur ist es unser Auftrag, die Musik zu den Menschen zu bringen. Gemeinsam mit Beat Fehlmann wollen wir diese verantwortungsvolle Aufgabe bestmöglich erfüllen und uns als Orchester immer weiterentwickeln. Für die künstlerische Entwicklung haben wir in der neuen Saison einen Schwerpunkt auf das große Orchesterrepertoire mir Werken von Bruckner, Wagner oder auch Messiaens Turangalîla-Sinfonie gelegt.
Ich möchte den Musiker*innen der Staatsphilharmonie für ihre Leidenschaft, Kunstfertigkeit, harte Arbeit und ihren freundlichen Geist danken. Es ist selten, dass diese vier Facetten gleichzeitig funktionieren, was bei der Staatsphilharmonie der Fall ist.“

Festivals und Abonnement-Konzerte
Vom 1. bis 18. September 2024 präsentiert das Orchester zum Auftakt der Saison 24–25 zum 12. Mal das Festival Modern Times. Unter dem Motto „Rhythm of Change – Wo willst du hin?“ steht bei den insgesamt sieben Veranstaltungen in Mannheim und Ludwigshafen die Musik des beginnenden 20. Jahrhunderts, der Gründungszeit des Orchesters, im Fokus. Erneut findet auch die Festivalbar statt, welche die „Modern Times“-Reihe als begleitendes Format flankiert und im Vorgriff zu den Veranstaltungen im Pfalzbau stattfindet. Die Festivalbar bietet mit Late-Night-Talks die Möglichkeit, mit den Beteiligten ins Gespräch zu kommen und tiefer in die Ideen und Programme des Festivals einzusteigen.
Auf dem Programm steht zum Auftakt mit „Leben in dieser Zeit“ ein Abend zum Jubiläum „100 Jahre Neue Sachlichkeit“, der in Kooperation mit dem Capitol Mannheim und unter der Leitung von Ernst Theis stattfindet. Alle weiteren Festivalkonzerte leitet Chefdirigent Michael Francis. Im Ludwigshafener Pfalzbau kommen Wagners Vorspiel und Liebestod aus „Tristan und Isolde“, der 1. Satz aus Mahlers 10. Sinfonie sowie John Adams „Harmonielehre“ zur Aufführung. Ein wichtiger Höhepunkt ist, ebenfalls im Pfalzbau, die Aufführung von Olivier Messiaens Turangalîla-Sinfonie. Solisten sind Joseph Moog und Thomas Bloch. In der Ludwigshafener Philharmonie steht zudem Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“ auf dem Programm. Veranstaltet von der BASF findet ein Abschlusskonzert mit Werken von Maurice Ravel, Aaron Copland und Edward Elgar im Feierabendhaus statt. Solistin ist Sabine Meyer.
Das Musikfest Speyer rückt 2025 musikalische Interpretationen von Goethes „Faust“ in den Mittelpunkt. Artist in Residence ist einmal mehr der renommierte Pianist Joseph Moog, der in der Pfalz aufgewachsen ist.
Die fünf Abo-Konzerte Ludwigshafen im Pfalzbau zeichnen sich durch Klanggemälde wie etwa Rimsky-Korsakovs „Sheherazade“ oder Bruckners 4. Sinfonie aus. Dem gegenüber stehen Entdeckungen von bisher selten gespielten Komponistinnen wie Joan Tower, Elisabeth Kuypers oder Marie Jaëll. Als Interpretin gibt ihnen u. a. die engagierte und erfolgreiche Cellistin Raphaela Gromes eine Stimme. Zu Gast ist auch die herausragende Pianistin Anna Vinnitskaya oder Lucie Leguay, die zu den interessantesten jungen Dirigentinnen gehört.
Bei den Abo-Konzerten Mannheim steht die ganze Bandbreite sinfonischer Musik bis ins 21. Jahrhundert auf dem Programm: Zu entdecken gibt es die Uraufführung der jungen und bereits sehr erfolgreichen britischen Komponistin Dani Howard sowie eine europäische Erstaufführung des Filmmusik-Komponisten John Williams. Dem gegenüber stehen sinfonische Schwergewichte wie Hector Berlioz‘ „Symphonie fantastique“. Besondere Höhepunkte sind außerdem Wagners „Ring ohne Worte“, in der Fassung von Lorin Maazel, und Beethovens „Missa Solemnis“. Zu Gast sind u. a. das Mandelring Quartett, der Cellist Eckart Runge oder der Organist Christian Schmitt.
Die von den Musiker*innen eigenverantwortlich geplante Reihe SO um 5 stellt Kammermusik aus allen Epochen in Aussicht. In wechselnden Formationen präsentieren Mitglieder des Orchesters ihre Lieblingsstücke.

Tournee
Zehn Tourneetermine mit Startenor Jonas Kaufmann führen das Orchester in renommierte Konzertsäle wie u. a. das Théâtre du Châtelet in Paris, das Konzerthaus in Wien, die Alte Oper in Frankfurt oder die Liederhalle in Stuttgart. Weitere Gastspiele führen die Staatsphilharmonie nach Salzburg ins Große Festspielhaus und nach Italien.

Mittendrin
Am 22. September ab 11 Uhr lädt die Staatsphilharmonie alle Interesseierten zum Tag der offenen Tür ein. Bei freiem Eintritt bietet sich die Gelegenheit, ein familiengerechtes Programm zu genießen und mit den Musiker*innen ins Gespräch zu kommen. Ebenfalls in der Philharmonie findet die interkulturelle Reihe Ad.Agio statt. Bei der Reihe der Metropol-Konzerte steht die Vielfalt unserer Region im Mittelpunkt. Dazu teilt sich die Staatsphilharmonie die Bühne mit unterschiedlichen Gästen. Auch die Reihe Musik für alle (ehemals Beethoven für alle) des Pianisten Kai Adomeit wird fortgesetzt. Erstmals findet ein Konzert in Kooperation mit der Musikschule der Stadt Ludwigshafen statt, bei dem junge Talente ihr Können unter Beweis stellen werden.

Kinderkonzerte
50 Konzerte, die unter der Ägide von Musikvermittlerin Heike Schuhmacher entstehen, richten sich an Schulklassen, Kindergärten und Familien. Probenbesuche und Veranstaltungen im interaktiven Musikmuseum „Klangreich“ sowie die Formate „Klingendes Klassenzimmer“ und „Planet Philharmonie“ ergänzen die Kinderkonzerte der Staatsphilharmonie.

Engagement
Musik auch jenseits etablierter Konzertformate in der Gesellschaft zu verankern, entspricht den Zielen der Staatsphilharmonie. Neben der Förderung junger Musiker*innen in der Ernst-Boehe-Akademie befindet sich die Staatsphilharmonie in einem stetigen Öffnungsprozess: Durch das Programm „360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“ der Kulturstiftung des Bundes entstehen diversitätsorientierte Projekte. Dazu gehört auch das BPoC-Gremium Stadtphilharmonie, das dem Orchester bei vielfaltssensiblen Themen beratend zur Seite steht, sowie das transkulturelle Ensemble Colourage. Darüber hinaus werden die Themen Klimawandel und Umweltschutz noch stärker in der Institution verankert. Musiker*innen der Staatsphilharmonie haben mit den Cleaning Birds eine Gruppe gegründet, die in Ludwigshafen und der Region regelmäßig Müll sammelt. Zudem schlossen sich die Musiker*innen der Staatsphilharmonie der bundesweiten Initiative Orchester des Wandels an.

Anfang des Jahres erhielt die Deutsche Staatsphilharmonie eine umfangreiche Förderung durch das Bundesprogramm „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“ für ihr Konzept einer transkulturellen Orchester-Akademie. Ziel des Exzellenzprogramms ist es, die weltweit einmalige deutsche Orchesterlandschaft „fit für die Zukunft zu machen“. Die zweijährige transkulturelle Orchesterakademie
wird für die Zeit von September 2024 bis Juli 2026 sieben Stipendienplätze für Musiker*innen mit jedwedem musikkulturellen Bezug vergeben.

Digitales
Mit den digitalen Angeboten verlängert die Staatsphilharmonie die Begeisterung für die Musik in den virtuellen Raum und entwickelt den gesellschaftlichen Stellenwert von Musik weiter. Exemplarisch zu nennen ist hier die vielfach ausgezeichnete Webseite www.junge-klassik.de, die seit dem 24. April 2024 auch auf Englisch, Spanisch und Mandarin aufrufbar ist.
Mit der Webseite www.perspektive-360.de ist ein innovatives digitales Konzertangebot entstanden, bei dem mithilfe von 360°-Kameratechnik unterschiedliche Perspektiven eingenommen werden können, die auch den akustischen Höreindruck verändern. Die digitale Chronik, die Webseite www.staatsphilharmoniker.de, der digitale Probenbesuch, das digitale Klassenzimmer, Keynotekonzerte, die App „Soundhunters“ sowie zwei Podcast-Reihen komplettieren das digitale Angebot der Staatsphilharmonie.

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