Ludwigshafen – BASF SE meldet Produktaustritt von Ethylendiamin im Werksteil Süd

Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar – Heute, 21. November 2022, kam es gegen 10:45 Uhr in einem Betrieb im Werksteil Süd der BASF SE in Ludwigshafen zu einem Produktaustritt von Ethylendiamin. Dabei bildete sich kurzzeitig eine sichtbare weiße Produktwolke.
Die Umweltmesswagen der BASF waren innerhalb des Werks unterwegs und stellten im betroffenen Gebiet leicht erhöhte Messwerte fest. Außerhalb des Werks waren die Messfahrzeuge der Berufsfeuerwehr Mannheim und der BASF ebenfalls unterwegs. Sie stellten in Ausbreitungsrichtung keine erhöhten Messwerte und keinen Geruch fest. Eine Gefährdung von Mensch und Umwelt bestand nicht.
Beim Produktaustritt benetzte sich ein Mitarbeiter mit dem Produkt an der Hand. Nach medizinischer Erstversorgung durch den Rettungsdienst der BASF wurde er in ein umliegendes Krankenhaus zur weiteren Behandlung gebracht. Der Großraumrettungswagen der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen war zur Unterstützung im Einsatz.
Die BASF-Werkfeuerwehr ist im Einsatz. Der Produktaustritt ist gestoppt. Die Ursache wird noch ermittelt.

Ethylendiamin ist im Sicherheitsdatenblatt wie folgt gekennzeichnet:

• Flüssigkeit und Dampf entzündbar.
• Giftig bei Hautkontakt.
• Kann bei Einatmen Allergie, asthmaartige Symptome oder Atembeschwerden verursachen.
• Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
• Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.
• Gesundheitsschädlich bei Verschlucken oder Einatmen
• Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

Die zuständigen Behörden sind informiert.

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