Heidelberg – Position der SPD HD-Rohrbach zur Situation der Kinderbetreuung

        Heidelberg/Metropolregion Rhein-Neckar.
        Junge Familien im Abseits?
        Die Kinderbetreuung im Lindenweg und der St. Theresia-Kindergarten in der Rathausstraße: Diese Angebote für eine Kinderbetreuung in Rohrbach stehen vor der Schließung und die Eltern werden auf die kirchlichen Einrichtungen im
        Hasenleiser verwiesen. Ausgedünnt wird ausgerechnet in einem der Stadtteile, in dem durch Konversion, Neubaugebiete und auch zahlreiche Zuzüge in bestehenden Wohnraum mit die meisten Zugänge an jungen Familien zu verzeichnen sind und sein werden.
        Wir von der Rohrbacher SPD wollen uns nicht damit zufrieden geben, dass die Rohrbacher Eltern zukünftig auf der Suche nach einem Betreuungsplatz auf eine Reise nach Jerusalem geschickt und in ihre Autos getrieben werden, um
        ihren Nachwuchs innerhalb der Stadt herumzukutschieren.
        Die SPD Heidelberg-Rohrbach ist ausgesprochen irritiert darüber, dass sich einerseits die Kirchen zunehmend aus der Kleinkinderbetreuung in Heidelberg im Süden zurückziehen und andererseits die Stadt auf diese besorgniserregende Entwicklung offenbar keine Antwort hat. Und dies zumal die „Giftliste“, die insbesondere die evangelische Kirche in Heidelberg jetzt vorgelegt hat, auch für andere Stadtteile eine Streichung von Kinderbetreuungsplätzen bedeutet.
        Auch nach der Diskussion mit dem Heidelberger OB vor kurzem in der Markusgemeinde in der Südstadt im Rahmen der PR-Aktion „Hol den OB“ scheint die Dringlichkeit des Themas bei der Stadtverwaltung nicht angekommen zu sein. Jedenfalls gab es bisher – nach den Schließungsankündigungen der Kirchengemeinden – keine Antwort darauf, wo denn die Kinder in Zukunft betreut werden sollen, damit die Eltern, und hier insbesondere die Mütter, ihrer Berufstätigkeit nachgehen können?
        Dabei ist es aus Sicht der SPD in Rohrbach keine Lösung, alleine auf private Träger zu setzen, wie es die Stadt in einer ihrer Pressemitteilungen propagiert.
        Junge Familien sind in der Regel finanziell nicht so gut gestellt, dass sie sich eine solche Unterbringung leisten könnten. Während die städtischen und kirchlichen Einrichtungen einen nach Einkommen gestaffelten Beitrag
        verlangen, fallen bei den privaten Trägern wesentlich höhere Beiträge an.
        Wir erwarten von der Stadtverwaltung, dass sie sich dieser Probleme annimmt und insbesondere Antworten darauf anbietet, wie sie den seit 2013 gültigen gesetzlichen Anspruch eines jeden Kindes auf einen Betreuungsplatz
        sicherstellen will. Und der sollte auch für Geringverdiener bezahlbar sein. Wir erwarten von der Stadt Heidelberg alsbald ein der Stadtentwicklung angemessenes und tragfähiges Zukunftskonzept vorzulegen, das in den
        Bezirksbeiräten diskutiert und anschließend in den Gremien des Gemeinderates beraten und beschlossen werden kann.
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