Landau – „Landaus größte Untergrundbewegung“- Festungsbauverein Landau zieht bei Mitgliederversammlung positives Jahresfazit – Vorstand im Amt bestätigt

        Landau/Metropolregion Rhein-Neckar. Hans-Dieter Hirschfeld bleibt Vorsitzender des Festungsbauvereins Landau. Bei ihrer Jahresversammlung bestätigten die Mitglieder der „Les amis de Vauban“ auch Frank Krämer (2. Vorsitzender), Peter Weiler (Schatzmeister), Elke Stetter-Gassan (Schriftführerin), Christine Thelen (Beisitzerin) und Jörg Seitz (Beisitzer) in ihren Ämtern. Rolf Gebert und Tom Gilbert wurden neu in den erweiterten Vorstand gewählt. Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron vertrat die Stadtspitze bei der Mitgliederversammlung und fungierte auch als Wahlleiter. Der Bau- und Kulturdezernent dankte den Mitgliedern des Festungsbauvereins für deren immenses Engagement zugunsten der Festung Landau. „Seit nunmehr acht Jahren setzt sich der Verein mit großem Engagement für den Erhalt und die stellenweise Sichtbarmachung der geschichtsträchtigen Festungsmauern ein und konnte dabei schon einige beachtliche Erfolge erzielen, wie etwa die fortschreitende Restaurierung der Lunette 41 im Savoyenpark.“ Dem Festungsbauverein, der sich selbst als „Landaus größte Untergrundbewegung“ bezeichnet, sei es innerhalb weniger Jahre gelungen, die frühere Vaubansche Festung wieder im Bewusstsein der Landauerinnen und Landauer zu verankern, so Dr. Ingenthron.

        Stadt und Verein arbeiteten intensiv zusammen, in der jüngsten Vergangenheit etwa bei der Unterschutzstellung der Festung, auf die in Kürze die Rechtsverordnungen zur Denkmalzone folgen sollen, oder bei der Route Vauban, dem attraktiven Themenrundgang, der die Festung im Stadtbild präsent mache, betonte der Baudezernent weiter. Die Mitglieder des Vereins blickten in ihrer Jahresversammlung auf 2018 zurück – und legten beeindruckende Zahlen vor. Auf der „Schaustelle“ im Savoyenpark wurden alleine im vergangenen Jahr über 800 ehrenamtliche Stunden geleistet und Baumaterialien im Wert von rund 11.000 Euro verbaut. Insgesamt kommt der Verein für die Rekonstruktion des Festungswerks in den vergangenen Jahren auf beeindruckende rund 7.800 Arbeitsstunden. Die Kosten für die Baumaterialien können größtenteils durch die Einnahmen aus den regelmäßig stattfindenden Führungen „hinab in die Unterwelt“ der Lunette 41 gedeckt werden. Hier verzeichnete der Verein 2018 knapp 80 Führungen mit über 1.100 Gästen – plus eine stetig steigende Zahl von Sonderführungen, die mittlerweile mehr und mehr von Schulen und Uni nachgefragt werden. Die eigentlichen Arbeiten an der Lunette 41 waren in erster Linie dem Wiederaufbau der Abschlussmauer gewidmet. Zudem führte der Verein 2018 mehrere Exkursionen, sein Boule-Turnier und den Tag des Forts durch. Besonderes Highlight war der Verkaufsstart der 0-Euro-Scheine, die in vielen Geschäften in der Landauer Innenstadt für 5 Euro zu haben sind und deren Erlös in die Vereinsarbeit fließt.

        2019 treibt der Festungsbauverein die Rekonstruktion der Lunette 41 weiter voran und erwartet die Ergebnisse eines Wettbewerbs mit Studierenden der TU Kaiserslautern zur Gestaltung und Installation eines innovativen Dachs für den „Tour d’Arcon“ der Lunette. Der Festungsbauverein wurde im Jahr 2011 gegründet und hat derzeit mehr als 430 Mitglieder. Weitere Informationen zum Verein, zu Veranstaltungen und Führungen sind auf der Internetseite www.festungsbauverein.de oder auf der Facebook-Seite „Festungsbauverein Landau – les amis de Vauban“ zu finden.

        Quelle: Stadt Landau in der Pfalz.

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