Heidelberg – „Heidelberg liest neue Weltliteratur“: Auftaktveranstaltung mit Sigrid Löffler am 1. April – Interkulturelles Zentrum präsentiert neue Lesereihe

        SigridLöffler
        Sigrifd Löffler. Foro: (c) gezett.de

        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar (red/ak) -Das Interkulturelle Zentrum (IZ) der Stadt Heidelberg lädt alle Interessierten zur Auftaktveranstaltung des neuen Literaturprojekts „Heidelberg liest neue Weltliteratur“ mit Sigrid Löffler am Freitag, 1. April 2016, um 19 Uhr in die Musik- und Singschule Heidelberg, Kirchstraße 2, 69115 Heidelberg, ein. Sigrid Löffler, ehemals Mitglied des „Literarischen Quartetts“ um Marcel Reich-Ranicki, eröffnet die Lesereihe mit ihrem Buch „Die neue Weltliteratur und ihre großen Erzähler“. Bei der Veranstaltung stellt Sigrid Löffler wichtige Repräsentanten der Weltliteratur vor – von Salman Rushdie und Michael Ondaatje über Aleksandar Hemon und Teju Cole bis hin zu Gary Shteyngart. Sie ordnet deren Werke in die großen politisch-kulturellen Konfliktfelder der Gegenwart ein.

        Starke Einzelstimmen statt Diskussionen zu „Migrationsströmen“

         

        Bei der derzeitigen Diskussion über Migrantengruppen, Migrationswellen oder Migrationsströme verschwindet der Einzelne in einer anonymen Masse. Diesem Trend zur Verallgemeinerung setzt das Interkulturelle Zentrum nun ein Literaturprojekt entgegen, welches starke, einzelne Stimmen und Geschichten in den Mittelpunkt stellt. Das IZ präsentiert Lesungen, Vorträge und Diskussionen mit nationalen und internationalen Autoreninnen und Autoren, Künstlerinnen und Künstlern, Aktivistinnen und Aktivisten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Es geht um Fragen von Identität und Wandel, die Auswirkungen der Migrationsbewegungen auf die Literatur, Selbstverortungen der Literaturschaffenden und die Einordnung der Literaturkritik. Die Werke und Autoren repräsentieren oder thematisieren die veränderten Lebensrealitäten mit einer neuen Selbstverständlichkeit.

         

        Weitere Aktionen des neuen Literaturprojektes

         

        Neben Lesungen und Podien im Interkulturellen Zentrum sind folgende weitere Aktionen geplant:

         

        –      „Lesen in der Lutherstraße“: Eine besondere Kooperation mit dem Stadtteilverein Neuenheim ist „Lesen in der Lutherstraße“. Die Lutherstraße wird in diesem Sommer mehrmals zur Lesestraße und damit ein lebendiger Baustein der Literaturstadt Heidelberg. Der erste Termin ist am Freitag, 6. Mai 2016, mit dem Schriftsteller José F. A. Oliver. Die Lesestraße wird vom Neckar über den Marktplatz bis hin zur Johanneskirche in der Lutherstraße 65reichen. An verschiedenen Stationen wird es Lesungen geben. Den Lesemittelpunkt bildet das Bürgerhaus Neuenheim, Lutherstraße 18, 69120 Heidelberg.

         

        –      „Europe Upside Down“: Diese Aktion wird ungewöhnliche Stimmen zusammenbringen. Der Fokus von „Europe Upside Down“ liegt auf einer neuen Perspektive der innereuropäischen Migrationsliteratur und der politischen Literatur im Hinblick auf Europa. Termine und nähere Infos werden rechtzeitig bekanntgegeben.

         

        Förderung vom Land und der Stadt

        Das neue Projekt findet in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Heidelberg und der UNESCO City of Literature statt. Es wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg und dem Kulturamt Heidelberg gefördert.

        Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.iz-heidelberg.de, im Sekretariat des Interkulturellen Zentrums unter Telefon 06221 58-15600 oder per E-Mail an iz@heidelberg.de.

         

         

         

         

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