Mannheim – MVV: Fernwärme verbindet Metropolregion

        Mannheim / Speyer – Metropolregion Rhein-Neckar – Bau der neuen Fernwärmeleitung von Mannheim nach Speyer beginnt am 25. Mai
        Übergabe am 10.10.2010 – Umweltfreundliche Fernwärme verbindet Metropolregion Rhein-Neckar –21 Kilometer lange Trasse kostet 18 Millionen Euro Der Bau der neuen Fernwärmetrasse zwischen Mannheim und Speyer beginnt am 25. Mai. Das teilten MVV Energie und die Stadtwerke Speyer in einer gemeinsamen Pressekonferenz am Donnerstag in Mannheim mit. Insgesamt sollen die Bauarbeiten 16 Monate dauern, damit die 20,8 Kilometer lange Leitung am 10. Oktober 2010 übergeben werden kann. Hierfür werden rund 18 Millionen Euro investiert. Dr. Reiner Lübke, Bereichsleiter Infrastruktur Service der MVV Energie, und Wolfgang Bühring, Geschäftsführer der Stadtwerke Speyer bezeichneten die Ländergrenzen überschreitende Fernwärmeleitung als „Meilenstein für die Metropolregion Rhein-Neckar“. Sie verbinde die beiden Städte und stelle unter Einsatz modernster Technik und Material, so Dr. Lübke, „eine sichere, umweltfreundliche und kostengünstige Wärmeversorgung für die Domstadt sicher“. Auch für Stadtwerke-Geschäftsführer Bühring ist es „die ökologisch und ökonomisch vernünftigste Lösung, die in Mannheim in Kraft- Wärme-Kopplung entstehende Wärme zu nutzen, anstatt diese in Speyer neu zu erzeugen“. Das Kooperationsprojekt zwischen Mannheim und Speyer bildet zugleich einen entscheidenden Baustein zum Umsetzung des in der im letzten Jahr in der Fernwärmestudie für die Metropolregion Rhein-Neckar geforderten Ziels, bis 2030 den Anteil der Fernwärme am Wärmemarkt in der Region von heute rund 13 auf knapp 29 Prozent mehr als zu verdoppeln. Nach den Worten von Oliver Storz, der bei MVV Energie für die Studie verantwortlich ist, sei dies auch bei der gleichzeitig angestrebten Verringerung des gesamten Heizenergieverbrauchs um 21 Prozent möglich: „Im selben Zeitraum wollen wir in Mannheim den Fernwärmeanteil von heute 59 auf 70 Prozent erhöhen. Damit machen wir die Metropolregion Rhein-Neckar zum europaweiten Modellregion für eine Umwelt- und klimafreundliche Wärmeversorgung.“ Beim Bau der 300 mm dicken Leitung kommen nach den Worten von Hans-Joachim Dausch, Projektleiter bei MVV Energie, Kunststoffverbundmantelrohre zum Einsatz. Sie gewährleisten mit einer Auslegungstemperatur von 130 °C eine maximale Leistung vom 40 MW. Neben Speyer werden entlang der Trasse auch die Gemeinden Brühl und Ketsch angeschlossen. Im Endausbau werden insgesamt drei Druckerhöhungsstationen – in Mannheim, zwischen Brühl und Ketsch sowie in der Übergabestation in Speyer – für den erforderlichen Druck sorgen. Die Leitung quert den Rhein über die Speyerer Autobahnbrücke der A61. Der Bau der Leitung erfolgt in neun unabhängigen und teilweise parallelen Bauabschnitten. Begonnen wird dabei, so Jürgen Hermes, Bereichsleiter Anlagen/Netze bei den Stadtwerken Speyer, Ende Mai in Speyer in der Franz-Kirrmeier-Straße im Bereich Hockey-Club sowie im Bereich der Albert-Pfeiffer-Straße und Hans-Purrmann-Allee. Jürgen Hermes: „Oberstes Ziel aller Projektbeteiligten muss sein, dass die Beeinträchtigung der Bürger so gering wie möglich gehalten wird.“
         

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