Mannheim – Augustaanlage: Zweiter Bauabschnitt fertiggestellt

        Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar – Die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt zur Umgestaltung der Augustaanlage zwischen der Otto-Beck-Straße und der Gluckstraße sind abgeschlossen.

        Nach dem Fällen der alten geschädigten Bäume wurde, wie im ersten Bauabschnitt, auch hier der Boden ausgetauscht, um den neuen Bäumen gute Standortvoraussetzungen zu ver-schaffen. Im Anschluss wurden 44 neue junge und gesunde Platanen gepflanzt. Es gibt einen neuen Wegbelag mit Beleuchtung, das Mobilar wurde eingebaut und der Rasen eingesät. „Wir haben mit diesem Bauabschnitt 138 von 222 neuen Platanen gepflanzt. Die Rückmeldungen sind überwiegend positiv. Vor allem der mittlere Weg durch die Platanenreihen wird gerne von den Bürgerinnen und Bürgern genutzt“, stellt Bürgermeister Lothar Quast fest.

        Die Umgestaltung der Augustaanlage inklusive der neuen Platanen kostet insgesamt rund vier Millionen Euro. Unter dem Motto „So werden Bäume wahr“ wirbt die Stadt Mannheim um Spenden und hofft auf eine rege Beteiligung. Die Kampagne wird die Umbaumaßnahme über die gesamte Bauzeit begleiten und spricht sowohl die Bevölkerung und die direkten Anlieger der Augustaanlage, als auch mit Mannheim verbundene Unternehmen an. Bis jetzt sind Spenden in Höhe von rund 380.000 Euro eingegangen. Weitere Informationen findet man unter www.augustaanlage.mannheim.de oder über die Rufnummer 2 93 – 40 03.

        Die Erneuerung der Augustaanlage:
        Die Augustaanlage ist die repräsentativste Stadteinfahrt Mannheims. Sie wurde im Jubilä-umsjahr 1907 zur Internationalen Kunst- und großen Gartenbau – Ausstellung als vierreihige, etwa 1,2 Kilometer lange Platanenallee angelegt. Nach rund 100 Jahren sind die Bäume im Holzkörper, das heißt im Bereich der Starkäste und im Stammbereich, so stark geschädigt, dass die Verkehrssicherheit nicht aufrecht zu erhalten ist. Der von der Stadt beauftragte Hamburger Baumsachverständige Prof. Dr. Dirk Dujesiefken vom Institut für Baumpflege Hamburg kam in seinem Gutachten von 2009 zu der eindeutigen Einschätzung, dass die Platane gefällt werden müssen. Auf der Grundlage eines weiteren Gutachtens wurde dann vom Gemeinderat die Erneuerung und gleichzeitige Umgestaltung der Augustaanlage beschlossen. Die Grünfläche der Augustaanlage erhält eine mittige Wegeführung mit einer Breite von sechs Metern, die von je acht Meter breiten Rasenstreifen gesäumt wird. In dem Rasenstreifen stehen jeweils in gespiegelter Anordnung eine Doppelreihe Platanen, insgesamt 222 Bäume. Die beiden Köpfe der Allee sollen angepasst werden. An der Einmündung Schubertstraße am Planetariumsende der Anlage fällt eine Abbiegerspur weg; am anderen Ende will die Stadt den Parkplatz und die Wendemöglichkeit auflösen, um eine durchgängige Flaniermeile zwischen Planetarium und Wasserturm herzustellen.

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