Mannheim – Schüler reisen mit MAUS ins „Happy-Land“

        Mannheim / Rhein-Neckar – Kommunales Schulprojekt an acht Pilotschulen gestartet – Bei der Geschichte von Mr. Happy in Happy-Land sind die neun Viertklässler der Schönau-Grundschule kaum zu bremsen. Eifrig zählen sie auf englisch all die glücklichen Tiere auf, die in Happy-Land wohnen – the dog, the cat, the worm – und halten dabei stolz die passenden bunten Bilder hoch. Ihr Englisch-Unterricht am Nachmittag ist Teil des „Mannheimer Unterstützungssystems Schule (MAUS) – 10.000 Stunden für Mannheims Schulen“, das jetzt gestartet ist: Dabei fördert die Stadt leistungsschwächere Schüler, indem sie jährlich 10.000 Förderstunden zur Verfügung stellt, umgerechnet 250.000 Euro. Acht Schulen wurden für das auf zwei Jahre angelegte Pilotprojekt ausgewählt.
        Sozusagen in Happy-Land lebt derzeit auch Rektorin Monika Fuchs, weil ihre Schule bei MAUS dabei ist: „Dieses Projekt stellt eine große Chance dar, die wir uns im Interesse unserer Schüler nicht entgehen lassen konnten. Wir mussten uns einfach bewerben, und zum Glück hat es ja auch geklappt.“ Sehr genau hat sie aus dem „Baukasten“ der Angebote ausgewählt, wovon ihre Kinder besonders profitieren und was am Besten zu ihrem Schulprofil passt.
         
        So steht auf dem MAUS-Stundenplan der Schönauschule neben dem zusätzlichen Englisch-Unterricht beispielsweise ein so genannter LRS-Kurs, in dem Schüler mit speziellen Lese- und Rechtschreib-Problemen gefördert werden. In den Herbstferien gab es bereits „Deutsch für kleine Seeleute“, wobei die Kids spielerisch ihren Wortschatz erweiterten und ihre Grammatikkenntnisse festigten. Wer will, kann künftig am normalerweise schulfreien Samstag Mathe-Textaufgaben ausknobeln oder sich in der Schreibwerkstatt lustige Geschichten ausdenken. „Endlich können wir mal aus dem Vollen schöpfen“, schwärmt Fuchs. Denn die Angebotspalette der Abendakademie, die den Großteil der zusätzlichen Lehrkräfte stellt, ist enorm. Außerdem sind noch die Stadtbibliothek und die Musikschule mit im Anbieter-Boot.
         
        „Mit MAUS unterstützen wir als Kommune die Schulen gezielt bei ihrer inhaltlichen Arbeit, um bessere Bildungsergebnisse zu erreichen“, erklärt Bürgermeisterin Gabriele Warminski-Leitheußer. Konkret geht es ihr bei diesem Projekt vor allem um eine höhere Erfolgsquote beim Übergang von der Grundschule auf eine weiterführende Schule und beim Erreichen eines Hauptschulabschlusses. Außerdem soll MAUS dem „Sitzenbleiben“ in Realschule und Gymnasium entgegenwirken.

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