SÜW – Katastrophenschutz erfolgreich

        Südliche Weinstraße / Landau / Rhein-Neckar – Technische Einsatzleitung und Facheinheit Information und Kommunikation des Landkreises SÜW und der Stadt Landau üben an Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Koblenz
        Die Szenarien eines Brandes im Bad Bergzaberner Krankenhaus und eines schweren Zugunfalles in Landau mussten in diesen Tagen durch 26 Mitglieder der Technischen Einsatzleitung (FüGr-TEL) und der Facheinheit Information und Kommunikation (IuK) des Landkreises Südliche Weinstraße und der Stadt Landau an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Koblenz bei einem speziellen Seminar bewältigt werden. „Die Veranstaltung war sehr erfolgreich und lehrreich. Wir konnten viele Erfahrungen sammeln und konnten durch diese spezielle Ausbildung den Einsatz mit dem gemeinsamen Einsatzleitwagen 2 Südliche Weinstraße – Landau weiter perfektionieren“, so die Leiter der Führungsgruppe Technische Einsatzleitung, Karsten Moock und Steffen Herr.
         
        Die beiden Einheiten, FüGr-TEL und IuK, bestehen sowohl aus Vertretern der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei, als auch aus den Organisatorischen Leitern, den Leitenden Notärzten und aus Mitgliedern des Technischen Hilfswerkes beider Gebietskörperschaften. Sie bilden gemeinsam eine Führungsunterstützung für die örtliche Einsatzleitung bei Großschadenslagen. So sollen die jeweiligen Einsatzleiter bei ihrer Arbeit entlastet und bestmögliche Entscheidungen in der Gefahrenabwehr vorbereitet werden, so Herr. Durch die interkommunale Zusammenarbeit von Landkreis und Stadt können zurzeit zirka 40 Mitglieder in der Führungsgruppe Technische Einsatzleitung und zirka 45 Einsatzkräfte zur Facheinheit Information und Kommunikation gezählt werden. Das Zuständigkeitsgebiet wurde in 3 Abschnitte (Nord, Mitte, Süd) unterteilt, die Kräfte werden dann je nach Einsatzort mittels Funkemeldeempfänger alarmiert, sagt Herr weiter.
         
        Die Freiwilligen wurden an zwei Tagen durch Karsten Moock und Steffen Herr fortgebildet. Auf dem Ausbildungsplan stand zum einen sowohl die neue Standard-Einsatz-Regel als auch die Einsatzcheckliste. Zum anderen wurde mit der neuen Erkundercheckliste geübt und das neue Funkkonzept des Landkreis Südliche Weinstraße und der Stadt Landau verinnerlicht. Des Weiteren wurden die Rettungskräfte durch Lehrgangsleiter Jörg Beckmann von der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule über den kommenden Digitalfunk informiert.
         
        Die neue Standard-Einsatz-Regel stellt eine Handlungsanweisung für den Einsatz der gemeinsamen Führungsunterstützungseinheit dar. Dort sind alle Regeln und Abläufe zur Alarmierung, zur Abmarschfolge, zum Einsatz der FüGr-TEL, IuK, der Maschinisten und zur Organisation im Einsatz aufgeführt. Die Einsatzcheckliste und die Erkundercheckliste dienen zur Verbesserung der Einsatzabwicklung. Das neue Funkkonzept soll eine leichtere Arbeit durch genaue Festlegung der Funkkanäle ermöglichen und soll zum Beispiel den Atemschutzüberwachern die Arbeit erleichtern.
         
        Unter der Leitung von Beckmann wurden zwei Krisenszenarien geübt. Im ersten Szenario wurde ein Brand im Krankenhaus in Bad Bergzabern angenommen, bei dem das gesamte Krankenhaus inklusive der Intensivstation schnellstmöglich geräumt werden musste. Teilweise waren die Patienten hier vom Brandrauch eingeschlossen. Bei der zweiten Lage handelte es sich um einen Zusammenstoß eines Güterzuges mit einem Personenzug am Bahnhof in Landau. Im Personenzug waren über ein Dutzend Menschen eingeklemmt und zudem liefen aus den Güterwagen mehrere Liter gefährlicher Flüssigkeiten aus. Während des Übungsszenarios wurde dann noch der Eingang einer Meldung der automatischen Brandmeldeanlage des Vinzentiuskrankenhauses simuliert.

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