Walldorf – Wir schaffen was! – Walldorf macht mit

        Walldorf / Rhein-Neckar Erster Freiwilligentag in der Metropolregion Rhein-Neckar – Walldorf macht mit. Am 20. September wird in der Metropolregion Rhein-Neckar kräftig zu- und angepackt, denn der Freiwilligentag steht auf der Agenda. Er ist in die bundesweite Woche des bürgerschaftlichen Engagements eingebunden, die vom 19. bis 28. September läuft, und zeichnet sich besonders dadurch aus, dass eine ganze Region aktiv ist und vieles in Bewegung setzt. Als „unverkennbar – unverzichtbar – unschätzbar“ charakterisieren die Verantwortlichen der Metropolregion Rhein-Neckar dieses Engagement, das unter dem Motto „Wir schaffen was“ steht. Sichtbarer Ausdruck hierfür ist der blaue Würfel. Eines der limitierten Exemplare steht seit kurzem in Walldorf an der Südumgehung und signalisiert, dass der Appell auch hier gut ankommt. Professor Dr. Claus E. Heinrich, Vorstandsvorsitzender des Vereins Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar Region (ZMRN e. V.) und Vorstandsmitglied der SAP AG, die gemeinsam mit der BASF hinter dem Freiwilligentag steht, und Otto Steinmann, Beigeordneter der Stadt Walldorf, waren dabei, als der Würfel aufgestellt wurde. Helfen macht Spaß
        Das Foto zeigt Claus E. Heinrich, Vorstandsvorsitzender der ZMRN, und Walldorfs Beigeordneter Otto SteinmannTreffpunkt am blauen Würfel (re./Foto: Pfeifer)
         
        Wie Heinrich erklärte, wolle man mit dem Freiwilligentag nicht nur den vielen, die sich in der Region bereits engagieren, eine Plattform bieten, sondern auch denjenigen einen Einstieg bieten, die helfen möchten, aber noch nicht wüssten wo und wie. „Es ist ein echtes Team-Event“, meinte Heinrich, der – wie schon in früheren Jahren – auch selbst wieder mitmachen wird. Gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten und dabei Menschen kennenzulernen, mache „einfach viel Spaß“, stellte er fest. Der Freiwilligentag gebe Einblicke in das, was man leisten könne und wende sich auch an Experten, wie Ärzte oder Rechtsanwälte, die mit ihrem Wissen anderen ganz gezielt helfen könnten. „Wir gehen hier auch weg vom Tradierten, es muss nicht immer das Zaunanstreichen sein“,  so Heinrich, der auch mit Stolz darauf verweisen konnte, dass in der Metropolregion Rhein-Neckar über eine Million Bürgerinnen und Bürger oder 45 Prozent ehrenamtlich tätig sind. Damit liege die Metropolregion deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 36 Prozent. Für die aktuelle Aktion, die auch die Identifikation mit der Region fördern soll,  konnte er bereits auf Meldungen von rund 1.000 Freiwilligen verweisen, die sich in 300 Projekten engagieren.
        Walldorf macht mit
        Zu den Kommunen, die mit im Boot sind, gehört auch Walldorf. Wie Beigeordneter Otto Steinmann berichtete, passe der Freiwilligentag sehr gut zum schon traditionellen  bürgerschaftlichen Engagement Walldorfs und dessen Vielfalt. Drei konkrete Aktionen für den 20. September konnte er schon nennen. So soll im Innenhof des Pflegezentrums Astor-Stift  mit dem Duftkräutergarten ein besonders nachhaltiges Projekt realisiert werden. Der Garten soll besonders für in ihrer Mobilität eingeschränkte Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegezentrums ein Ort zum Entspannen, aber auch zum Gärtnern werden. Die dafür ideal geeigneten Hochbeete sollen installiert und bepflanzt werden. Baumaterialien und Arbeitsgeräte werden von der Stadt Walldorf und von Sponsoren gestellt. In der Astoria-Halle steigt am 20. September, der auch Weltkindertag ist, ein großer Bewegungstag für Familien, der zeitgleich auch in Wiesloch durchgeführt wird. WiWa Familie, das lokale Bündnis für Familien, habe diesen initiiert und organisiert, so Steinmann. Auch hier könnten sich Interessierte auf vielfältige Weise einbringen. Zum Rahmenprogramm des bewegten und bewegenden Tages gehört eine Lesenacht in der Laurentiuskapelle, für die noch Märchenvorleserinnen und –vorleser gesucht würden.
        Bürgerpreise
        Den Höhepunkt der Woche bildet die Verleihung des Bürgerpreises, den die Metropolregion Rhein-Neckar zum ersten Mal ausgelobt hat. Am 26. September werden im Mannheimer Rosengarten in den drei Kategorien Junior, Starter und Profis jeweils 10.000 Euro für innovative Ideen vergeben, die auf die Metropolregion Rhein-Neckar zugeschnitten sind und das Miteinander fördern.Die Walldorfer Projekte
        Von der Duft-Oase bis zum Märchenzauber – Der Bogen am Freiwilligentag in Walldorf ist weit gespannt. Für die  Projekte, die die Stadt Walldorf unterstützt, werden noch Engagierte gesucht, die mitmachen und mit ganz praktischer Hilfe anderen und auch sich Freude machen.
        Duftende Oase
        Wer Gartenarbeit mag, vielleicht sogar einen „grünen Daumen“ hat, ist beim Anlegen von Hochbeeten im Innenhof des Pflegezentrums Astor-Stift richtig. Hochbeete sind praktisch für Menschen, die im Rollstuhl sitzen oder sich nur noch schwer bücken können. In bequemer Höhe kann gepflanzt, geerntet und gepflegt werden. Elf Beete sollen am 20. September von 10 bis 16 Uhr entstehen, teils an festen Plätzen, teils flexibel. Wer Kräuter spenden möchte, sei es Sauerampfer, Pimpinelle, Rosmarin oder ein anderes Kräutchen, ist ebenfalls herzlich willkommen. Auch Spenden von Gartenbüchern sind willkommen und Mitmacher, die gerne fotografieren oder filmen und dokumentieren, wie der Innenhof förmlich „erblüht“.
        Fruchtige Muntermacher 
        Nicht um Kräuter, sondern um vitaminreiches Obst geht im nächsten Projekt. Der Freiwilligentag ist in Walldorf auch Bewegungstag für Familien – was sehr gut zusammenpasst. In der Astoria-Halle steigt von 14 bis 17 Uhr ein buntes Programm. Wer sich bewegt, braucht zwischendurch auch Erfrischendes. Daher sind für den Obststand Helferinnen und Helfer gesucht, die mundgerechte Häppchen richten und den Stand betreuen.
        Märchenhaftes
        In der Laurentiuskapelle wird am Freiwilligentag von 19 bis 23 Uhr zur Lesenacht eingeladen. Wer gerne Märchen vorliest oder erzählt, von Aschenputtel bis zu Tausenundeiner Nacht ist hier gefragt. Interessenten wenden sich bitte bis zum 5. September an die IAV-Stelle, Elisabeth Sauer, Tel.               (0 62 27) 6 21 00       , iavstellewalldorf@t-online.de

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