Mannheim – Rasenspieler sind am Sonntag (15:00 Uhr) beim VfL Kurpfalz-Neckarau gefordert

Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar.
(mk) Nachdem sich der VfR Mannheim am vergangenen Samstag 1:1 Unentschieden vom 1. FC Bruchsal getrennt hatte, musste die Tabellenführung an den FC Zuzenhausen, der zeitgleich den 1. FC Mühlhausen vor heimischem Publikum mit 3:1 in die Schranken wies, abgegeben werden. Spielerisch boten die Rasenspieler gegen stark agierende Barockstädter über weite Strecken eine gute Partie. Vor allem in der zweiten Halbzeit erhöhte die Glatt-Elf kontinuierlich den Druck, musste sich jedoch aufgrund mangelnder Effizienz mit einem leistungsgerechten Remis zufriedengeben. Auf der anderen Seite hätte das Pendel mit etwas Pech auch Richtung Bruchsal schlagen können, weshalb in dem Unentschieden auch ein leistungsgerechter Charakter innewohnte. Am kommenden Sonntag (15:00 Uhr) strebt der VfR auswärts jedoch wieder einen Sieg beim traditionsbehafteten Derby gegen den VfL Kurpfalz-Neckarau an, das erstmals seit Jahrzehnten wieder in einem Pflichtspiel ausgetragen werden kann.
Der VfL Kurpfalz-Neckarau stieg vergangene Saison als Meister der Landesliga Rhein-Neckar direkt in die Verbandsliga Nordbaden auf und musste vor Beginn der aktuellen Spielzeit einen großen Umbruch im Kader forcieren. Die bisher erzielten Ergebnisse verdeutlichen, dass der Mannheimer Traditionsverein in der neuen Liga angekommen ist und auch gegen ambitionierte Aufstiegsaspiranten dagegenhalten kann. Gleich am ersten Spieltag überraschte der VfL mit einem 2:1 Erfolg beim FV Fortuna Heddesheim, einem Verein, der schon seit sechs Jahren zur Spitzengruppe der Verbandsliga Nordbaden zählt. Aber auch die knappen Niederlagen gegen Zuzenhausen (0:1), Mühlhausen (1:2) und in Walldorf (0:1) zeigten auf, dass der VfL schwer zu bespielen ist und selbst die großen Favoriten vor unangenehme Herausforderungen stellen kann. Abgesehen von den zwei deutlichen Niederlagen gegen Spielberg (0:5) und in Eppingen (2:5) hielt der Aufsteiger jede bisher absolvierte Verbandsligabegegnung bis zum Schluss offen. Zuletzt erkämpfte sich der Fusionsverein ein 3:3 Unentschieden beim Tabellenschlusslicht SV Langensteinbach und glich in einer torreichen Begegnung drei Mal einen Rückstand aus.
Ein zentraler Spieler im Neckarauer Gefüge dürfte sicherlich der 29-jährige Teamkapitän Egzon Abdullahu sein, der seine Juniorenlaufbahn beim VfR absolvierte, als einziger Akteur im VfL-Dress alle zehn Ligabegegnungen absolvierte und bereits seit 2012 für Neckarau aufläuft. Des Weiteren kann Neckarau auf die Dienste der ehemaligen oberligaerfahrenen Rasenspieler Daniel Gulde und Marcel Höhn wie auch dem ex-VfRler Arbnor Pacaj zurückgreifen. Gegenwärtig belegt die Elf von Cheftrainer Mehmet Öztürk mit neun Zählern den 14. Rang, der gleichbedeutend mit dem Abstiegsrelegationsplatz ist.
Der VfR Mannheim peilt am kommenden Sonntag sicherlich die Punkte 27 bis 29 an, um einerseits den Druck auf den in Heddesheim gastierten Spitzenreiter FC Zuzenhausen zu erhöhen und gleichzeitig den SV Spielberg wie auch den 1.FC Mühlhausen auf Distanz zu halten. Doch um dieses Ziel zu erreichen, ist erst einmal fokussiertes Auftreten und harte Arbeit erforderlich.

Quelle VfR Mannheim Foto Sonnick

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