Mannheim – Ergebnisse der Studierendenbefragung 2018: Mannheim als Studien- und Arbeitsort ungebrochen attraktiv

Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar.
„Wir freuen uns, dass wir die guten Ergebnisse der Befragung 2016 auf hohem Niveau halten. Das zeigt: Mannheim ist für Studierende ungebrochen attraktiv“, so das Fazit von Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch zur Studie „Standortbindung von jungen Talenten und Nachwuchskräften 2018“. Viele zentrale Ergebnisse zeigen eine große Übereinstimmung mit denen der Befragung von 2016. Wichtigste Neuerung der aktuellen Befragung: erstmals gibt die Studie Auskunft darüber, wie internationale Studierende über Mannheim als Studien- und Wirtschaftsstandort denken. Diese Personengruppe wurde gezielt angesprochen und ihre Antworten gesondert ausgewertet.

An der vom Fachbereich für Wirtschafts- und Strukturförderung beauftragten und vom Spiegel Institut Mannheim durchgeführten Studie haben aktuell 2.227 Studierende teilgenommen. Der Anteil der internationalen Studierenden belief sich auf sieben Prozent. Im Vergleich zur ersten Befragung 2014 hat sich die Zahl der Teilnehmer insgesamt fast verdoppelt (2014 rund 1200 Teilnehmer; 2016 waren es ca. 1700 Personen).

Es zeigt sich, dass die Studierenden der Mannheimer Universität und der Hochschulen mit ihrem Studien- und Lebensort zufrieden sind: Für 68 Prozent der Befragten ist Mannheim der bevorzugte Studienort. 64 Prozent sind wegen des Studiums nach Mannheim und in die Region umgezogen. 80 Prozent verbringen die Wochenenden fast immer, eher häufig oder zumindest jedes zweite Mal in Mannheim. 58 Prozent der Befragten haben fest vor, ziehen ernsthaft in Erwägung oder können sich vorstellen nach dem Studium in Mannheim bzw. der Region zu bleiben.

Zudem werden Infrastruktur, Einkaufsmöglichkeiten, kulturelles Angebot und die Auswahl an Ausgehmöglichkeiten gut bis sehr gut bewertet. Auf einer Skala von 1 (stimme nicht zu) bis 7 (stimme voll zu) liegen hier die Werte zwischen 5 und 6.

Handlungsbedarf sehen die Befragten nach wie vor bei der Kinderbetreuung. Allerdings haben sich hierzu lediglich 9 Prozent der Befragten geäußert, wodurch sich die Aussagekraft dieses Ergebnisses relativiert. Auch beim bedarfsgerechten Wohnungsangebot ist mit einem Wert von 3,7 noch Luft nach oben. Beide Themenfelder werden von der Stadt aktiv in Angriff genommen. So hat beispielsweise der Gemeinderat bis 2021 für den Ausbau von Kindertagesstätten 30 Millionen Euro bewilligt. Die Schaffung von Wohnraum auf den Konversionsflächen soll zur Entspannung der Wohnsituation beitragen.

Die Frage zur Attraktivität des Unternehmensstandorts ist mit einem Wert von 5,6 äußerst positiv ausgefallen (Internationale 5,3). Vor allem die hier angesiedelten Großunternehmen verfügen über ein hohes Maß an Bekanntheit (Gesamt: 6,0 / Internationale 5,5). Sie sind deutlich bekannter als die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit einem Wert von 4,2 auf der Skala (Internationale 4,1). Bei der Frage, welche Unternehmen für die Studierenden interessant sind, liegen die KMU mit einem Gesamtwert von 5,1 nur sehr knapp hinter den Großunternehmen (Internationale 5,3). Bei den internationalen Studierenden ist hier eine größere Unterscheidung zu erkennen: Sie bewerten Großunternehmen mit 5,4 deutlich interessanter als die KMU mit 4,8. „Gemeinsam mit unseren Partnern in der Fachkräfteallianz Rhein-Neckar verfolgen wir das Ziel, den Bekanntheitsgrad der kleinen und mittleren Unternehmen zu erhöhen“, erläutert Christiane Ram, Leiterin der Wirtschaftsförderung. Sie fügt hinzu: „Die positive Beurteilung der Studierenden hinsichtlich ihrer Attraktivität sollte ihnen Mut machen, noch stärker auf die Studierenden zuzugehen.“ Insgesamt sind für die befragten Studierenden die hiesigen Unternehmen attraktive Arbeitgeber (Internationale 5,5). Fast ein Drittel der Studierenden kann sich eine spätere berufliche Selbstständigkeit vorstellen. Sechs Prozent möchten sich definitiv selbstständig machen. Unter den internationalen Studierenden ist der Wunsch noch stärker. Hier haben sogar zehn Prozent der Befragten, die Absicht, sich definitiv selbstständig zu machen.

Mit Blick auf die internationalen Studierenden zeigt die Studie, dass sie die größten Herausforderungen bei der Wohnungssuche, der Kontaktaufnahme zu Unternehmen und Vorstellungsgesprächen sehen. Hier äußerten die Befragten den Wunsch nach Unterstützung. An diesem Punkt setzt seit 2018 ein zusätzliches Angebot des „Welcome Center Rhein-Neckar“ an. „International Students Welcome“ ist ein speziell auf die Zielgruppe zugeschnittenes Seminar, das Themen wie Vorstellungsgespräche, Bewerbungsmanagement, Arbeitsrecht und Arbeitsmarkt aufgreift.

Quelle Stadt Mannheim

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