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      Mannheim – Stefan Rebmann- MdB – zum verzögerten S-Bahn-Ausbau

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      Mannheim /Metropolregion Rhein-Neckar – Deutsche Bahn und Bundesverkehrsministerium beschwören neue Wutbürger herauf

        Nach dem letzte Woche verkündeten Aussetzen der geplanten Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim und dem verschobenen Ausbau des Mannheimer Hauptbahnhofs erreichte nun die nächste Hiobsbotschaft die Region: der Ausbau der zweiten Stufe der S-Bahn Rhein-Neckar wird nicht wie geplant bis 2015 erfolgen, sondern zieht sich noch bis mindestens 2018 hin.
        Der SPD-Bundestagabgeordnete Stefan Rebmann sagte dazu: „Ich bin ernsthaft verärgert, da Bahnchef Rüdiger Grube und der DB-Bevollmächtigte für Baden-Württemberg, Eckart Fricke, bei einem Arbeitsfrühstück vor genau einer Woche nichts dergleichen angedeutet haben“. Im Gegenteil, man sei damals auf seinen Vorschlag hin überein gekommen, dass Herr Grube und Herr Fricke möglichst bald nach Mannheim kommen sollten, um klare und positive Signale pro Metropolregion Rhein-Neckar zu senden.
        „Stattdessen wird einen Tag später der Ramsauer’sche Investitionsrahmenplan vorgestellt, der einen gewaltigen Rückschritt für Mannheim bedeutet. Und heute lese ich in der Zeitung, dass die Region nun der nächste verkehrspolitische Tiefschlag trifft. Diesmal nicht vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, sondern von der Deutschen Bahn. Ich glaube hier ehrlich gesagt nicht mehr an einen Zufall“, so Rebmann. Keine drei Wochen nach dem „Ja“ der Baden-Württemberger zu Stuttgart 21 würden drei für die Region wichtige Projekte ausgesetzt bzw. um Jahre verschoben. Da gingen einem langsam die Argumente aus gegenüber der Vermutung der S21-Gegner, hier würden Gelder, die für andere Maßnahmen vorgesehen waren in Richtung Stuttgart 21 umgelenkt.
        In einem Telefonat mit Eckart Fricke erklärte dieser, dass bis 2015 zwar einige der geplanten Maßnahmen realisiert würden, aber nicht alle. Und er wies darauf hin, dass aus Sicht der Deutschen Bahn die Bürgermeister und Landräte der betroffenen Kommunen die Planungsverzögerungen, die nicht der Bahn zuzuschreiben seien, zur Kenntnis nehmen müssten.
        Dennoch stellte der Mannheimer SPD-Bundestagsabgeordnete Rebmann klar: „Dieser Aufschub wichtiger Infrastrukturmaßnahmen hat wirtschaftliche Konsequenzen für die gesamte Region. Das ist weder inhaltlich akzeptabel, noch ist die Art und Weise hinnehmbar, wie hier mit der Region umgegangen wird. Die Deutsche Bahn und das Bundesverkehrsministerium sollten nicht den Mannheimer Wutbürger heraufbeschwören“.

          

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