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      Heidelberg – „Siebener-Rugby hat besondere Faszination!“ – Siebener-Nationalspielerinnen Alysha und Laryssa Stone im Porträt

        Heidelberg/Metropolregion Rhein-Neckar – „Frauen und Rugby? Passt das überhaupt zusammen?“ Klare Antwort: Das passt! Und auch das Märchen von den „Mannsweibern“ hat längst ausgedient. Die zehn
        Frauen, die Deutschland am kommenden Wochenende in Bukarest (ROM) bei der Europameisterschaft im Siebener-Rugby vertreten, sind das beste Beispiel dafür – athletisch, attraktiv, weiblich, ehrgeizig und mit großem Potenzial für die Zukunft des Frauen-Rugbys unter dem Dach des Deutschen Rugby-Verbandes ausgestattet. Zu den besten Rugbyspielerinnen unseres Landes gehören auch die Schwestern Alysha und Laryssa Stone – die Amerikanerinnen im deutschen Team! Die Töchter eines ehemaligen US-Soldaten, der vor gut 25 Jahren im badenwürttembergischen Heidelberg stationiert wurde und dort noch heute für die US-Regierung arbeitet, und einer Lehrerin wurden zwar in Deutschland geboren, verbinden aber die Mentalität beider Gesellschaften. „Wir sind schon eher Deutsche, aber wenn man unsere Freunde fragt, dann sind wir für die meistens die Amerikanerinnen“, so Alysha Stone. „Wir fühlen uns auch manchmal selbst so, vor allem dann, wenn wir Feiertage wir Thanksgiving, den Independence Day oder auch quasi zwei Mal Weihnachten begehen.“ Mit dem Rugbysport hatten die Schwestern zunächst gar nichts am Hut. Beide waren zunächst als Leistungsturnerinnen erfolgreich, haben zudem Ballett getanzt. Auf der Suche nach neuen Herausforderungen haben sie sich in der Leichtathletik und im Tennis ausprobiert, doch am Ende war es eine Mannschaftssportart, für die die Begeisterung neu entflammte. „Die Söhne unserer Paten-Tante haben Rugby gespielt, und zunächst ist unser kleiner Bruder J.J. mit zum Training gegangen“, erzählt die heute 18-jährige Laryssa. „Irgendwann habe ich es eben auch mal probiert, bin als B-Mädchen zum Heidelberger RK gegangen und dabei geblieben.“ Die ältere Alysha (21) blieb beim TB Rohrbach noch eine Zeit als Turnerin aktiv, ließ sich dann jedoch von zwei Freundinnen mitnehmen zum Rugbytraining. Weil dem TBR dann jedoch die Mädchen „ausgingen“, wechselte sie nach
        einigen Wochen ebenfalls zum HRK und stieg bei den A-Schülerinnnen ein. „Rugby ist ganz anders als andere Mannschaftssportarten“, hatten beide schnell bemerkt. „Man ist sehr schnell integriert in die Mannschaft, es entsteht eine besondere Gemeinschaft – nicht zuletzt auch, weil man miteinander und füreinander kämpft, auch durch den Körperkontakt.“ Besonders die Siebener-Variante hat es den Stone-Schwestern angetan. Alysha, die eher als Laryssa mit dem klassischen 15er-Rugby groß geworden ist, findet beide Spielarten toll, aber „ich kenne keine Sportart, die physisch und psychisch so anspruchsvoll ist, bei der Auge und Verstand so schnell reagieren müssen, wie das Siebener-Rugby.“ Obwohl Laryssa bereits ein Jahr länger dem Rugby-Ei hinterher jagt, hat die drei Jahre ältere Alysha – schon länger im Bundesliga-Spielbetrieb aktiv – bislang deutlich mehr Erfolge vorzuweisen: sechs Deutsche Meistertitel im Siebener-Rugby mit dem HRK sowie zwei 15er-
        Titel. Das Highlight ihrer noch jungen Karriere war jedoch die Siebener-Europameisterschaft 009 in Hannover, als die DRV-Auswahl mit der damals 19-Jährigen beinahe sensationell Vierter wurde. Laryssa hat allerdings auch schon zwei nationale Siebener- und einen 15er- Titel vorzuweisen. Dazu hat sie 2010 ein Jahr in den USA verbracht, wo sie mit der dortigen California-Auswahl an den US-Meisterschaften teilgenommen hatte. Die anstehende Europameisterschaft in Bukarest ist für die jüngere Stone-Sister der erste große Event im DRV-Trikot. Das Thema Auslandserfahrung ist ein durchaus wichtiges im Hause Stone. Gemeinsam mit Nationalmannschaftskollegin Julia Peters wird Abiturientin Laryssa im November für zehn bis zwölf Monate nach Australien reisen und dort natürlich auch Rugby spielen, bevor sie nach der Schule ein Studium der Kommunikationswissenschaften anstrebt. Auch Alysha zieht es nach „down under“: Anfang Oktober könnte es nach Brisbane gehen. „Ich habe über den HRK einige Kontakte knüpfen können und möchte dort zunächst für drei Monate an einer Schule unterrichten“, erzählt die Lehramtsstudentin für Sport und Englisch. Natürlich geht es auch für sie nicht ohne Rugby. „Wenn es gut läuft und ich dem Verein helfen kann, würde ich auch ein Jahr dort bleiben wollen. Aber das sind bislang nicht mehr als grobe Planungen.“ Jetzt geht die Reise allerdings erstmal nach Bukarest, und die Vorfreude ist bei den Stone- Schwestern riesig: „Die Mädels im Team verstehen sich bestens“, so Alysha. „Vielleicht passt es mit dem Teamgeist so gut, gerade weil wir alle so verschieden sind.“ Natürlich gebe es auch mal Reibereien, aber zu ausgewachsenen Problemen würden diese nie. „Wir pflegen eine ehrliche und offene Art, da wird vieles gleich früh ausgeräumt. Außerdem sind wir uns alle bewusst, dass wir das gleiche Ziel verfolgen, wir alle aus demselben Grund hier sind.“ Auch untereinander verstehen sich die Schwestern hervorragend. „Laryssa und ich unternehmen sehr viel miteinander, haben auch den gleichen Freundeskreis. Sie ist ein sehr ehrlicher und vertrauenswürdiger Mensch, wenn auch manchmal etwas launisch. Aber damit kann ich mittlerweile gut umgehen“, sagt Alsyha über ihre kleine Schwester. Laryssa bezeichnet Alysha, die sich zudem um die U8 des HRK kümmert, hingegen als „typische große Schwester, die fürsorglich und immer für mich da ist, immer auf mich aufpasst. Sie ist auf jeden Fall auch eine meiner besten Freundinnen.“ Über das anfangs beschriebene Vorurteil über die Kombination Frauen und Rugby können die beiden nur lächeln. „Manche Menschen sind schon überrascht, wenn sie hören, dass wir Rugby spielen“, erzählt Laryssa, die außerdem noch Theater spielt. Doch es wecke oft auch Interesse. Auch ihre Eltern waren zu Beginn nicht zu 100 Prozent überzeugt, ob Rugby das Richtige für ihre Töchter ist, „aber sie haben uns immer voll unterstützt, auch wenn sie am Spielfeldrand sicher auch etwas Bammel haben, wenn es zur Sache geht“, sagt Alysha schmunzelnd. Als sportliches Vorbild bezeichnet Laryssa dann auch die Fußballerin Fatmire Bajramaj. „Sie ist eigentlich wie wir: auf dem Platz hart und abseits davon sehr weiblich.“ Da geht auch Alysha mit, kennt jedoch auch im Rugbysport einige Spielerinnen, wie zum Beispiel die Engländerin Maggie Alphonsi, die sich als Vorbild mehr als eignen. Jetzt geht es für die jungen Stones aber erst einmal darum, sich selbst einen Namen zu machen. Warum nicht schon mit guten Leistungen in Bukarest…

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