Landau – Tag der Daseinsvorsorge – OB Hirsch informiert sich bei Vor-Ort-Termin im Wasserwerk der EnergieSüdwest über Wasserversorgung in Landau

Landau/Metropolregion Rhein-Neckar. Am 23. Juni findet der zweite Tag der Daseinsvorsorge statt. Deutschlandweit präsentieren Kommunen und kommunale Unternehmen an diesem Tag ihre Leistungen der Daseinsvorsorge – von der Energie- und Wasserversorgung über die Abwasser- und Abfallentsorgung bis hin zum Ausbau von Glasfaser. Koordiniert wird der Aktionstag vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU). Die Stadt Landau und der Energieversorger EnergieSüdwest (ESW) nutzen den Tag der Daseinsvorsorge, um über die Wasserversorgung im Stadtgebiet zu informieren. Beim Vor-Ort-Termin im Wasserwerk in der Horststraße blickte Oberbürgermeister Thomas Hirsch, zugleich stellvertretender ESW-Aufsichtsratsvorsitzender, gemeinsam mit ESW-Vorstand Dr. Thomas Waßmuth, Jürgen Bach, Geschäftsführer der EnergieSüdwest Netz GmbH, und Peter Müller, Leiter Netzbetrieb Gas/Wasser der EnergieSüdwest Netz GmbH, hinter die Kulissen des Landauer Versorgungsnetzes.

„Im Alltag werden die Leistungen der Daseinsvorsorge wie etwa die Energie- und Wasserversorgung selten bewusst wahrgenommen, weil sie seit Jahrzehnten verlässlich funktionieren und die Menschen sich darum nicht sorgen müssen“, betonte der Stadtchef. „Stadtverwaltung, Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb und EnergieSüdwest tragen jedoch jeden Tag dazu bei, dass Landau funktioniert. Wie viel Infrastruktur, Arbeitsaufwand und Know-how dafür erforderlich sind, wird beispielsweise beim Blick in unser Wasserwerk in der Horststraße deutlich.“

„Jedes Jahr werden in Landau rund 2,8 Milliarden Liter Wasser verteilt, davon rund 2,35 Milliarden Liter aus eigener Förderung“, informierte Dr. Waßmuth beim Vor-Ort-Termin. „Für die Versorgungssicherheit im unserem über 300 Kilometer langen Netz sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der EnergieSüdwest Tag für Tag im Einsatz.“ Auch investiere das Unternehmen dauerhaft in die Technik seiner Netze, um sicherzustellen, dass die Kundinnen und Kunden zuverlässig mit Trinkwasser versorgt werden, so der ESW-Vorstand.

Das Landauer Versorgungsbiet der EnergieSüdwest teilt sich in zwei Bereiche, eine Hoch- und eine Tiefzone. Die Hochzone wird im Wesentlichen mit Wasser aus Quellen im Wellbachtal und Eußerthal versorgt. Der Anteil an der Gesamtwasserversorgung beträgt ca. 65 Prozent. „Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt ist das eine Landauer Besonderheit, denn deutschlandweit stammen nur 8,3 Prozent des Wassers aus Quellen“, so Jürgen Bach. Das besonders weiche Quellwasser wird lediglich von korrosiver Kohlensäure befreit und mittels UV-Bestrahlung desinfiziert, bevor es sich im Hochbehälter Arzheim sammelt. Dieser wurde vor wenigen Jahren umfangreich saniert und erweitert, sodass er heute bis zu 6 Millionen Liter Wasser fassen kann.

Die Tiefzone wird unterdessen aus dem Wasserwerk Horststraße versorgt. Das Wasser wird aus Brunnen in den Horstwiesen aus einer Tiefe von ca. 60 Metern gewonnen. Auch diese Aufbereitung kommt ohne chemische Zusätze aus. Das Wasser wird lediglich fein verrieselt, durch einen Kiesfilter geleitet und in einem Reinwasserbecken gesammelt. Von dort aus wird es mittels Pumpen direkt dem Netz zugeführt.

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