Ludwigshafen – Brutaler Raub in der Drogenszene – Opfer wegen Rauschgifthandel in Friesenheim in Haft gekommen

Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar – Bereits am 19.1.2015, wurde ein 36- Jähriger Mann in der Virchowstraße an der Garage seines unweit gelegenen Wohnanwesens von zwei unbekannten Tätern überfallen. Diese hatten ihn, gegen 20.45 Uhr aufgesucht, mit einem dort stehenden Spaten mehrfach auf ihn eingeschlagen, so dass er schwer verletzt zu Boden ging. Danach schleppten sie den Verletzten in die nahegelegene Wohnung, bedrohten ihn mit einem Messer und verlangten die Herausgabe von Geld.

Nachdem sie ihn gefesselt hatten, durchsuchten die Täter das Wohnanwesen. Mit einem vorgefundenen Schlüssel öffneten sie einen Schranktresor. Was sie daraus entwendeten, steht nicht fest. Zudem nahmen sie einen größeren vorgefundenen Bargeldbetrag mit.

Der 36-Jährige wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert und ärztlich versorgt. Nach Auskunft der Ärzte bestand keine Lebensgefahr. Er war jedoch nicht transportfähig und musste von der Polizei bewacht werden.

Bereits bei der Erstversorgung des Verletzten am Einsatzort durch Rettungskräfte entdeckten die eingesetzten Beamten auf dem Wohnzimmertisch Amphetamin, Utensilien für den Konsum von Betäubungsmitteln und leere Verpackungseinheiten. Nach Vorliegen eines von der Staatsanwaltschaft Frankenthal bewirkten richterlichen Durchsuchungsbeschlusses durchsuchten Beamte des Fachkommissariats zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität das gesamte Wohnanwesen.

Dabei wurden unter anderem über 500 Gramm Marihuana, LSD-Trips, Ecstasy-Tabletten, mehrere Gebinde mit Amphetamin, ca. 2,25 Kilogramm Streckmittel und eine große Bargeldsumme Dealgeld sichergestellt.

Der 36-Jährige, wurde, nachdem er transportfähig war, gestern Nachmittag dem Haftrichter zwecks Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Dort machte der Beschuldigte keine Angaben zur Sache. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal erging Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen.

Er kam in eine Justizvollzugsanstalt.

Die weiteren Ermittlungen auch im Hinblick auf die an dem schweren Raub beteiligten Männer, dauern an.

Im Zusammenhang mit den Ermittlungen bittet die Polizei Personen, die am Abend des 19.1.2015 (Montag) ihr Fahrzeug auf dem Parkplatz der in unmittelbarer Nähe befindlichen Schulturnhalle geparkt hatten, sich unter der Rufnummer 0621/963-1163 oder per E-Mail kiludwigshafen@polizei.rlp.de zu melden.

Dies gilt auch für diejenigen, die sachdienliche Hinweise auf die beiden unbekannten Täter des schweren Raubes geben können. Beide sind ca. 20 bis 30 Jahre alt, etwa 175 cm groß und waren dunkel gekleidet mit einer Art Bomberjacke.

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