Mannheim – GlobaliSE erhält 1,4 Mio Landesförderung

        Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar – Baden-Württemberg investiert 2,3 Mio. Euro in Software-Forschung – Zwei Projekte mit Standorten in Freiburg, Karlsruhe und Mannheim gefördert. Wissenschaftsminister Frankenberg: Baden-Württemberg als starken Software-Standort ausbauen   
        Das Wissenschaftsministerium fördert seit 1. April zwei neue Projekte im Forschungsverbund Unternehmenssoftware. In einer zweiten Tranche des Programms setzt das Land in den nächsten drei Jahren insgesamt rund 2,3 Mio. Euro ein. Dies gab Wissenschaftsminister Frankenberg heute (14. April) in Stuttgart bekannt. „Baden-Württemberg ist ein starker Software-Standort. Auch in einer globalisierten Welt muss dies so bleiben. Im Forschungsverbund Unternehmenssoftware finden Wissenschaftler Strategien zum Umgang mit dem globalen Wettbewerb. Damit bauen wir unsere Position aus und sichern unseren Innovationsvorsprung“, sagte Frankenberg. Im Projekt GlobaliSE arbeiten das Karlsruher Forschungszentrum Informatik und die Universitäten Karlsruhe und Mannheim zusammen. Es sollen Methoden und Werkzeuge entwickelt werden, die insbesondere der mittelständischen Softwareindustrie helfen, die wertschöpfungsintensiven Teile der Softwareentwicklung und damit Arbeitsplätze im Land zu halten. Das Land fördert das Projekt mit 1,4 Mio. Euro aus Privatisierungserlösen.
        Rechtwissenschaftler und Informatiker der Universitäten Freiburg und Mannheim arbeiten am Projekt Salomo. Hier geht es darum, wie Softwareverträge besser überprüfbar gemacht werden können. Dazu sollen unter anderem technische Werkzeuge entwickelt werden, mit deren Hilfe Software automatisiert auf Einhaltung vereinbarter Eigenschaften getestet werden kann. Dieses Projekt erhält 0,9 Mio. Euro Landesförderung. Beide Projekte sollen auch durch Unternehmen begleitet werden. So soll die Praxisrelevanz der Forschungsergebnisse verbessert werden. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch einen Programmbeirat, der sich aus Wissenschaftlern außerhalb Baden-Württembergs und Industrievertretern baden-württembergischer Firmen zusammensetzt. Jährliche öffentliche Statuskolloquien sollen als Plattformen für Technologie- und Wissenstransfer in die Wirtschaft dienen.
        Der Forschungsverbund Unternehmenssoftware wurde vom Ministerrat am 15. Juli 2003 beschlossen. Auf Empfehlung des Beratungsforums Information, Telekommunikation, Software („bits baden-württemberg“) wurden hierfür aus der Zukunftsoffensive III Mittel in Höhe von 5,5 Mio. Euro bereitgestellt und mit 0,9 Mio. Euro Landesmitteln ergänzt.
         

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