Rhein-Neckar –Wer nicht mit dem Internet geht, der geht

        Rhein-Neckar / Mannheim  – Was die Redaktion www.luaktiv.de schon vor Jahren prognostizierte und in verschiedenen Publikationen darauf aufmerk hat, bestätigt nun auch die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen in ihrer gestern veröffentlichten Untersuchung über das Deutsche Verbraucherverhalten beim Online-Shopping. Wer das Internet nicht als Chance begreift und diese dem entsprechend nutzt, der wird sich über kurz oder “etwas länger” aus dem Geschäftsleben verabschieden.
        Über ein Drittel der Deutschen nutzt bereits das Netz als Verkaufsplattform. Interessant hierbei ist die Bewertung der Online-Kunden, die durchweg ihre Erfahrungen mit dem Online-Handel als sehr positiv bewerteten.   
        Das Ergebnis der Forschungsgruppe Wahlen im Einzelnen
         
        III. Quartal 2008: Erfahrungen beim Online-Shopping sehr positiv – 34 Prozent nutzen Internet als Verkaufsplattform

          (Mannheim, 09.10.2008). Gut zwei Drittel der Deutschen (67 Prozent) gaben an, im Internet Produkte oder Dienstleistungen gekauft zu haben. Die Erfahrungen beim Online-Shopping sind insgesamt sehr positiv: Der überwiegende Teil derer, die im Internet schon etwas gekauft haben, hatten noch nie schlechte Erfahrungen gemacht (64 Prozent). Ein Drittel gibt an, selten schlechte und zwei Prozent häufig schlechte Erfahrungen gemacht zu haben. Diese Zahlen veröffentlicht die Forschungsgruppe
          Wahlen in ihren aktuellen Internet-Strukturdaten. Ein gutes Drittel der Internet-Nutzer (34 Prozent) hat selbst schon etwas im Internet verkauft, darunter 37 Prozent der männlichen und 30 Prozent der weiblichen Internet-Nutzer. Dieser Anteil ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gleich geblieben. Die Verkaufsaktivitäten sind bei Männern in allen Altersgruppen höher als bei Frauen und im Westen stärker als im Osten (35 Prozent gegenüber 28 Prozent). Am höchsten fällt der Anteil bei den 30- bis 39-Jährigen aus, hier nutzen 51 Prozent das Internet als Verkaufsplattform. Die Art der Internet-Nutzung zeigt auch im III. Quartal 2008 kaum Bewegung: Nach wie vor stellten mehr Menschen im Internet Preisvergleiche an als letztlich im Internet einkaufen.

          76 Prozent der deutschen Erwachsenen nutzten im III. Quartal das Internet zum Preisvergleich, 67 Prozent kauften online auch ein, 54 Prozent wickelten ihre Bankgeschäfte online ab, 41 Prozent informierten sich über Politiknachrichten, 37 Prozent nutzen Informationen über Versicherungen, 36 Prozent riefen Wirtschafts- und Börsennachrichten ab und neun Prozent betrieben Online-Brokerage.
          Im III. Quartal 2008 nutzten 65 Prozent aller deutschen Erwachsenen das Internet zu Hause, am Arbeitsplatz oder anderswo (plus ein Prozentpunkt zum II. Quartal). Dies waren 66 Prozent im Westen und 61 Prozent im Osten der Republik. In Hinblick auf das Geschlecht zeigen sich nach wie vor starke Unterschiede: 74 Prozent der Männer, aber erst 56 Prozent der Frauen nutzten das Internet. Zudem gaben 70 Prozent der Befragten an, in ihrem Haushalt existiere ein Internet-Zugang, unabhängig davon, ob sie ihn nutzen oder nicht. Mittlerweile gilt das Internet nicht mehr nur als Medium junger Menschen, vielmehr hat es über Altersgrenzen hinweg Verbreitung gefunden. In den Altersgruppen bis 49 Jahren nutzten mehr als 80 Prozent der Deutschen das Internet: bei den 18- bis 24-Jährigen 95 Prozent, bei den 25- bis 29 Jährigen 88 Prozent, bei den 30- bis 39-Jährigen 90 Prozent und bei den 40- bis 49-Jährigen noch 83 Prozent. In der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen waren es 70 Prozent. Nur in der zahlenmäßig großen Gruppe der über 60-Jährigen lag der Nutzer-Anteil mit 27 Prozent noch weit unter dem Durchschnitt.
           
          Die formale Bildung spielt eine ausschlaggebende Rolle dafür, ob jemand das Internet nutzt oder nicht. So waren im III. Quartal 91 Prozent aller Deutschen mit Hochschulreife mit dem Internet vertraut, bei jenen mit Mittlerer Reife waren es noch 77 Prozent, aber bei jenen mit Hauptschulabschluss und Lehre kaum die Hälfte (48 Prozent). Von jenen mit Hauptschule ohne Lehre nutzten lediglich 27 Prozent das Internet. In Bezug auf die Berufsgruppenzugehörigkeit fallen die Unterschiede nicht ganz so gravierend aus, sind aber dennoch bemerkenswert. Während nur die Hälfte der Arbeiter das Internet nutzte, waren es bei einfachen mit mittleren Angestellten und Beamten schon 68 Prozent, bei leitenden Angestellten und höheren Beamten 71 Prozent und bei Selbstständigen 79 Prozent.
           
          Die Quartalsdaten basieren auf repräsentativen telefonischen Befragungen der Forschungsgruppe Wahlen von insgesamt 3.805 Deutschen ab 18 Jahren zwischen dem 08.07. und 11.09.2008. Die komplette tabellarische Studie ist zum Preis von 40 EUR erhältlich bei: bestellung@forschungsgruppe.de

          – Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter http://www.forschungsgruppe.de/Studien/Internet-Strukturdaten/

          Forschungsgruppe Wahlen e.V.
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