Mannheim – IHK-Kaufkraftanalyse 2018: Region Rhein-Neckar überdurchschnittlich attraktiver Einzelhandelsstandort

        Mannheim, 1. Oktober 2018. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar veröffentlicht zum vierten Mal eine Kaufkraftanalyse für den IHK-Bezirk, die detaillierte Informationen zu allen 18 Ober-, Mittel- und Unterzentren enthält. Die Kaufkraftzahlen geben Aufschluss über das Konsumpotential sowie über die Attraktivität des Einzelhandelsstandortes.
        „Das Ergebnis der Untersuchung ist wieder sehr erfreulich. Der Bezirk der IHK Rhein-Neckar behauptet als Einzelhandelsstandort seine überdurchschnittlich und überregional attraktive Position“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Nitschke.

          Die Analyse der allgemeinen Kaufkraft ergibt, dass den Einwohnern im IHK-Bezirk weiterhin durchschnittlich mehr Geld zur Verfügung steht als den Einwohnern im Bundesdurchschnitt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das durchschnittliche Einkommen im IHK-Bezirk um 2,6 Prozent angestiegen. „Es ist sehr erfreulich, dass wir die überdurchschnittlich gute Position erneut behaupten konnten. Das Ergebnis ist ein Beleg für die starke Wirtschaftsregion mit einer geringen Arbeitslosenquote“, erklärt Nitschke.
          An der Spitze des regionalen Vergleichs stehen die Einwohner Walldorfs, die im Durchschnitt mehr als 28.000 Euro allgemeine Kaufkraft (Einkommen) jährlich zur Verfügung haben. Den Einwohnern Walldorfs stehen damit über
          5.000 Euro mehr zur Verfügung als dem Bundesdurchschnitt. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Einwohner Weinheims und Ladenburgs, die ebenfalls deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegen.

          Etwa 29 Prozent der allgemeinen Kaufkraft stehen dem Einzelhandel (inkl.
          Versand- und Internethandel) im Durchschnitt zur Verfügung. Auch bei der einzelhandelsrelevanten Kaufkraft kann für den IHK-Bezirk wieder ein überdurchschnittlicher Wert ermittelt werden. An der Spitze stehen auch hier wieder die Einwohner der Kommunen Walldorf, Ladenburg und Weinheim.
          Die Einwohner Walldorfs können jährlich über 900 Euro mehr im Einzelhandel ausgeben als der durchschnittliche Bundesbürger.

          Zusätzlich zu den Kaufkraftkennzahlen sind auch die Einzelhandelsumsatzzahlen und die Zentralitätskennziffern entscheidende Kenngrößen für die Bewertung der Attraktivität eines Standortes. Die Einzelhandelsumsätze pro Einwohner liegen teilweise deutlich über dem
          Bundes- und Landesschnitt. Sowohl die Oberzentren Heidelberg und Mannheim, als auch fast alle Mittelzentren sowie Hockenheim als Unterzentrum erzielen überdurchschnittliche Werte. Wie im Vorjahr platzieren sich wieder die Mittelzentren Walldorf, Schwetzingen und Mosbach an der Spitze. Die größten Einkaufsmetropolen der Region sind aber weiterhin Mannheim und Heidelberg.
          Etwa 52 Prozent des Einzelhandelsumsatzes im IHK-Bezirk entfällt auf die beiden Oberzentren. „Allein in Mannheim werden über 36 Prozent des gesamten Einzelhandelsumsatzes der IHK-Region generiert“, ergänzt Nitschke und verweist auf die herausragende Bedeutung des Einzelhandelsstandortes Mannheim in der Region. „Um diese herausragende Stellung beizubehalten, muss Mannheim und insbesondere die Innenstadt erreichbar bleiben, denn ein nicht unerheblicher Anteil des Einzelhandelsumsatzes wird von Kunden außerhalb Mannheims generiert“, so Nitschke.

          Aufschluss darüber, ob es dem lokalen Einzelhandel einer Kommune gelingt die vorhandene Kaufkraft zu binden, bzw. sogar Kaufkraft von außerhalb in die Kommune bzw. Region zu ziehen, gibt die Zentralitätskennziffer. Die Zentralitätskennziffer ergibt sich aus dem Verhältnis von Einzelhandelsumsatz zur vor Ort vorhandenen einzelhandelsrelevanten Kaufkraft. Bei einem deutschlandweiten Vergleich aller Großstädte belegen die Einkaufsmetropolen Mannheim und Heidelberg bei den Zentralitätswerten sehr gute und gute Ergebnisse. In der Kategorie über 200.000 Einwohnern kann Mannheim seine Spitzenposition sogar leicht ausbauen. Diese sehr gute Platzierung ergibt sich aus dem überdurchschnittlichen Einzelhandelsumsatz im Verhältnis zu einer unterdurchschnittlichen einzelhandelsrelevanten Kaufkraft pro Einwohner. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Städte Lübeck und Freiburg. Heidelberg belegt in der Kategorie der Städte mit
          100.000 bis 200.000 Einwohner erneut einen guten Mittelfeldplatz. Im regionalen Vergleich stehen wie im Vorjahr die Mittelzentren Mosbach, Schwetzingen und Walldorf an der Spitze. „Das sind insgesamt beeindruckende Werte, die die Attraktivität der Einkaufsregion unterstreichen“, erklärt Nitschke abschließend.

          In der IHK-Kaufkraftanalyse werden alle relevanten Kaufkraftzahlen, wie die allgemeine Kaufkraft, die einzelhandelsrelevante Kaufkraft, der Einzelhandelsumsatz und die Zentralität, dargestellt. Insbesondere bei
          Standort- und Ansiedlungsfragen von Einzelhandels- und Dienstleistungsunternehmen interessieren sich die Investoren und Gründer für solche Zahlen. Die IHK wertet mit dem IHK-Zahlenspiegel die Kaufkraftzahlen von „MB-Research und CIMA! BBE!“ aus, um ihren Mitgliedsunternehmen und Existenzgründern Informationen über das Konsumpotential und die Konsumausgaben detailliert nach Standorten zugänglich zu machen.

          Der IHK-Kaufkraftzahlenspiegel steht unter www.rhein-neckar.ihk24.de, Suchbegriff/Nummer 2716692, zum Download bereit.

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