Mannheim – Erster Baukulturpreis 2013 durch Baubürgermeister Lothar Quast verliehen

        Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar – Die Stadt Mannheim möchte das Thema Baukultur verstärkt in das Stadtbild und in das Bewusstsein der Mannheimer Bürgerinnen und Bürger bringen. Daher wurde der erste Baukulturpreis 2013 durch verliehen. Die Auszeichnung soll ebenso qualitätsvolles Bauen und gute Gestaltung ehren sowie künftigen Bauherren und Planern Anreiz und Inspiration sein. Mit dem Projekt „Sehstationen“ machte die Stadt Mannheim 2013 auf gute Architektur aufmerksam. Zwölf rote Sichtbetonwürfel wurden von Mai bis Oktober vor verschiedenen Bauwerken aufgestellt. Nach einer Online-Abstimmung durch interessierte Bürgerinnen und Bürger stehen nun die Gewinner fest, die durch Baubürgermeister Lothar Quast in der evangelischen Pfingstbergkirche prämiert wurden. Neben dem Haus der katholischen Kirche, der evangelischen Pfingstbergkirche wurde ebenfalls das Wohn- und Geschäftshaus Edition Panorama mit dem ersten Baukulturpreises ausgezeichnet. „Nicht nur architektonische Highlights, sondern auch Bauten, die auf den ersten Blick unspektakulär wirken, beeinflussen Mannheim nachhaltig positiv“, so Quast. Daher sieht die Stadt Mannheim dies als einen wichtigen Impulsgeber für die zukünftige Entwicklung Mannheims. Denn eine gut gestaltete Umwelt und öffentliche Räume mit einer hohen Aufenthalts- und Lebensqualität sind wesentliche Aspekte für die Attraktivität einer Stadt.

        Das Baukulturprojekt Sehstationen ist aus der Initiative des Baukompetenzzentrums unter der Leitung von Dr. Martina Kubanek entstanden. Die unabhängige Jury, bestehend aus externen Architekten und internen Fachleuten, hatte unter 40 Bauwerken mit den Kriterien wie beispielsweise „äußere Erscheinung“, „wie fügt sich das Gebäude in die Umgebung ein?“, oder „Detailausbildung und Materialwahl“ bewertet und zwölf Bauwerke in die engere Auswahl berufen, die als sogenannte Sehstation markiert wurden. Das Spektrum der Bauwerke reichte von Wohngebäuden, Plätzen, Büro- und Bildungsgebäuden bis hin zu Kirchen aus den verschiedensten Epochen. Die zwölf Sehstationen luden zum Betrachten, zum Abstimmen und natürlich zum Informieren ein. Auf den Sitzflächen des Würfels fanden sich Begleittexte und QR-Codes, damit per Handy direkt auf die städtische Website zugegriffen werden konnte, um weitere Informationen zu dem Projekt zu erhalten.

        In den zur Verfügung gestellten Räumen für die Preisverleihung freute sich Brigitte Metzler, Leiterin Bau und Liegenschaften der Evangelischen Kirchenverwaltung besonders über die Prämierung. „Kirchen prägen das Stadtbild, sie sind Orientierungspunkt und Träger einer Botschaft. Die Pfingstbergkirche bringt die Weltoffenheit der christlichen Botschaft mutig zum Ausdruck. Sie gibt Halt und ist gleichzeitig durchlässig. Wir freuen uns sehr, dass dieser heute immer noch moderne Bau nun mit dem Baukulturpreis 2013 eine starke öffentliche Wertschätzung erfährt“, betonte Brigitte Metzler.

        Neben den Gastgebern war die Begeisterung auch bei Julia Weber stellvertretende Vorsitzende des Gesamtstiftungsrats und des Verwaltungsausschusses der Katholischen Gesamtkirchengemeinde Mannheim in Vertretung von Dekan Jung groß. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die für uns doppelt wertvoll ist: Der Baukulturpreis 2013 für das Haus der Katholischen Kirche macht deutlich, dass Architektur und Funktion in diesem Fall wunderbar korrespondieren. Denn die offene transparente Bauweise spiegelt den Charakter des Hauses als Informations- und Begegnungszentrum perfekt wider. Im Gebäude befinden sich die Citypastoral mit Infopunkt der Katholischen Kirche in Mannheim sowie Büro- und Verwaltungsbereiche der Marktplatzkirche St. Sebastian, katholische Beratungs- und Bildungseinrichtungen. F2, 6 ist damit „Schaufenster der Kirche“ im Herzen der Quadratestadt.“

        Die Verantwortlichen zeigten sich beeindruckt vom großen Interesse an dieser Aktion. Das Projekt „Sehstationen“ wird daher auch in diesem Jahr weiter fortgeführt. Bereits am 7. Mai wird die erste Sehstation vor dem sanierten Billing-Bau der Kunsthalle Mannheim aufgestellt.

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