Ludwigshafen – Dieter Feid und Ortsvorsteherin Anke Simon begrüßen Asylbewerber in der Wattstraße

        Asylbewerber ziehen in Notunterkunft in Wattstraße – Kämmerer und Ordnungsdezernent Dieter Feid und Ortsvorsteherin Anke Simon haben heute, 30. Juli 2015, die ersten 38 Asylbewerber in der Notunterkunft in der Wattstraße im Stadtteil Mundenheim begrüßt.
        Mitarbeiter des Bereichs Soziales und Wohnen der Stadtverwaltung Ludwigshafen, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und die Mitarbeiter des beauftragten Sicherheitsdienstes nahmen die Männer – zehn Somalier, 14 Syrer und 14 Afghanen – in Empfang.
        Zunächst wurden den Menschen ihre jeweiligen Betten und Spinde zugewiesen. Danach erfolgte die Aushändigung von Lebensmittelgutscheinen, der polizeilichen Anmeldung sowie der Hausordnung, die in verschiedene Sprachen (darunter Englisch, Französisch, Arabisch und Farsi) übersetzt wurde. Hierbei wurden erste Hinweise zur Orientierung in der neuen Umgebung gegeben. Eine weitere Begleitung wird durch die Sozialbetreuung der Stadt sichergestellt.
        Ebenfalls anwesend bei der Ankunft der Asylbewerber waren der Leiter der Polizeidirektion Ludwigshafen, Kriminaldirektor Werner Reichert, und Polizeidirektor Peter Traub sowie Notfallseelsorger Dr. Reinhard Herzog, die sich den Neuankömmlingen als Ansprechpartner vorstellten. Gegen Mittag organisierten die Ortsvorsteherin und das DRK einen kleinen Willkommensimbiss.
        Die erste Notunterkunft für Asylbewerberinnen und Asylbewerber in der Wattstraße befindet sich auf einem ehemaligen Gelände der Pfalzwerke und wurde früher als Lagerhalle genutzt. Notunterkunft bedeutet, dass sie zur Unterbringung von Asylsuchenden genutzt wird, wenn alle eigentlichen Unterbringungsmöglichkeiten erschöpft sind. Die 50 Meter lange und 25 Meter breite Halle wurde innerhalb von zwei Monaten für etwa 2,1 Millionen Euro umgebaut. Sie besitzt eine Brandmeldeanlage, die im Falle einer Rauch- oder Brandentwicklung die Feuerwehr automatisch alarmiert. In dem Gebäude warnt ein akustisches Signal die Bewohner bei Gefahr. Die Halle ist mit mechanischen Rauchabzügen, die im Fensterband integriert sind, ausgerüstet und verfügt über sieben Notausgänge. Neben dem Schlafbereich gibt es Aufenthaltsräume sowie Möglichkeiten zum Kochen und Abwaschen. Ferner gibt es ein Hausmeisterbüro, ein Arztzimmer und zwei Sozialräume. Die Notunterkunft bietet Platz für bis zu 170 Menschen.
        Insgesamt sind in Ludwigshafen in städtischen Unterkünften und von der Stadt angemieteten Wohnungen derzeit 826 Asylsuchende und Flüchtlinge untergebracht.

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