Ludwigshafen – Zusatzheizung für Bau-Toiletten: Bis April gilt das „18-Grad-Warm-WC“ „Warme Örtchen“ für Baustellen in Ludwigshafen

        Was muss, das muss: Zur Baustelle gehört das Toilettenhäuschen. Und damit im Winter das Frieren auf dem Örtchen ein Ende hat, muss das WC auf dem Bau jetzt sogar beheizt werden: 18 Grad Celsius sind vorgeschrieben, wenn auf dem Bau die Hosen heruntergelassen werden …Foto: IG BAU
        Was muss, das muss: Zur Baustelle gehört das Toilettenhäuschen. Und damit im Winter das Frieren auf dem Örtchen ein Ende hat, muss das WC auf dem Bau jetzt sogar beheizt werden: 18 Grad Celsius sind vorgeschrieben, wenn auf dem Bau die Hosen heruntergelassen werden …Foto: IG BAU

        Es geht nichts über ein „warmes Örtchen“: Bauarbeiter in Ludwigshafen können sich in diesem Winter zum ersten Mal über beheizte mobile Toiletten auf den Baustellen freuen. 18 Grad Celsius – das ist die jetzt vorgeschriebene „WC-Häuschen-Temperatur“. Geregelt ist dies in den aktuellen Arbeitsstätten-Regeln, so die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Das „Warm-WC“ mache Schluss mit dem Frieren auf der Baustellen-Toilette. „Es gehört Überwindung dazu, sich bei Frost auf eine eiskalte Brille zu setzen. Wenn ‚Toi Toi, Dixi & Co.‘ jetzt beheizt werden müssen, hat das Bibbern auf dem Örtchen endlich ein Ende“, sagt Manfred Kaltenbrunner.

         

        Der Bezirkschef der IG BAU Rheinhessen-Vorderpfalz geht nicht davon aus, dass die exakt vorgeschriebene „Toilettenkabinen-Temperatur“ auf den Baustellen in Ludwigshafen penibel mit dem Thermometer nachgemessen wird. „Selbst dann, wenn es sich in der Praxis jetzt durchsetzt, dass eine Toilette am Arbeitsplatz kein Kühlschrank mehr sein darf, ist das schon ein Erfolg. Das betrifft neben den Baustellen übrigens auch den Garten- und Landschaftsbau“, so Kaltenbrunner. Er appelliert an die Unternehmen in Ludwigshafen, eine elektrische Zusatzheizung in den Kabinen von mobilen Toiletten zu installieren. Je nach Wetter müsse bis Ende April geheizt werden.

         

        „Jedes mobile Baustellen-WC mit Notheizung ist allerdings auch nur eine Notlösung. Besser sind fest installierte Toiletten in Sanitärräumen oder ein Toiletten-Container“, macht Manfred Kaltenbrunner deutlich. Der Chef der IG BAU Rheinhessen-Vorderpfalz erwartet, dass etliche Arbeitgeber in Ludwigshafen in der Toilettenfrage jetzt umdenken: „Statt mobile WC-Kabinen aufwändig zu heizen, werden sie hoffentlich eher bereit sein, für ordentliche Toiletten zu sorgen.“ Schon deshalb sei das „18-Grad-Warm-WC“ gut, so Kaltenbrunner.

         

        Wenn eine Toilette auf dem Bau Tag für Tag benutzt werde, müsse diese auch täglich gereinigt werden. „Viele Arbeitgeber vergessen das leider. Schlimmer ist es aber, wenn sie gleich die ganze Toilette ‚vergessen‘. Immer wieder gibt es Baustellen, wo das mobile WC zu spät oder gar nicht aufgestellt wird“, berichtet Kaltenbrunner. Die Bauarbeiter müssten sich dann im Fall der Fälle drum herum eine Toilette suchen und beispielsweise in der Nachbarschaft schellen. „Das geht gar nicht. Und deshalb gibt es für eine fehlende Toilette auch ein saftiges Bußgeld: 600 Euro kann es den Chef kosten, wenn er am Baustellen-WC spart“, so Kaltenbrunner.

         

        Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Rheinhessen-Vorderpfalz macht zudem darauf aufmerksam, dass zu jeder Baustellen-Toilette auch ein Waschbecken gehöre. „Erst wenn dann auch Seife, Handdesinfektion und eine Hautpflege zum Einreiben der Hände da sind, ist die Sache perfekt“, sagt Manfred Kaltenbrunner.

         

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