Mannheim – Maßnahmen für ein sauberes Stadtbild – Vor-Ort-Termin in der Neckarstadt-West

Vororttermin2307Mannheim/ Metropolregion Rhein-Neckar.„Die Mannheimerinnen und Mannheimer, und natürlich auch unsere Gäste, sollen sich in der Stadt wohlfühlen. Dazu gehört auch ein sauberes, gepflegtes Stadtbild. Dies zu erreichen und vor allem für Nachhaltigkeit im Bereich Sauberkeit zu sorgen, ist in den letzten Jahren immer schwieriger geworden. Wir werden deshalb unsere Anstrengungen für eine saubere Stadt weiter verstärken, denn es ist mir persönlich ein wichtiges Anliegen, spürbare Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger zu erzielen“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz anlässlich eines Vor-Ort-Termins in der Neckarstadt West. Seit April 2014 sind zehn zusätzliche Reinigungskräfte der Stadtreinigung unterwegs, um unter anderem hier im Stadtteil intensiv zu reinigen. Ein erste Evaluation der Maßnahmen zeigt, dass sich die „Noten“ für die Sauberkeit in der Neckarstadt-West aber auch in den anderen Schwerpunktreinigungsgebieten verbessert haben.
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Spezial: >> Videobericht: Neckarstädter Bürger machen PR-Termin der Stadt zum Thema Sauberkeit ungeplant zur Bürgersprechstunde über Probleme ihres Stadtteils

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Mit dem Haushalt 2014/15 hat der Gemeinderat den Zuschuss für die Stadtreinigung um einen Betrag in Höhe von 500.000 Euro erhöht. Daraufhin haben der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Mannheim und der Fachbereich Grünflächen und Umwelt ein Konzept entwickelt, das in 20 ausgewählten Bereichen innerhalb von vier Stadtteilen für mehr Sauberkeit auf Straßen und in Grünflächen sorgen soll. Zusätzliche Reinigungskräfte sind in der Innenstadt, dem Jungbusch, der Neckarstadt-West und der Schwetzinger Stadt unterwegs.

„Wir haben im Haushalt mehr Geld zur Verfügung gestellt und mit dem Konzept der Zusatzreinigungsteams die Rahmenbedingungen geschaffen, um Leistungen zu bündeln und zu konzentrieren. Dennoch ist klar, dass all diese Maßnahmen allein nicht ausreichen werden. Wir werden nicht umhin kommen, die Anlieger und Eigentümer stärker in die Pflicht zu nehmen, das zeigt die erste Bilanz von vier Monaten Zusatzreinigung. Auch deshalb möchte ich mir heute vor Ort selbst ein Bild davon machen, wie die Zusatzreinigungskräfte arbeiten und wie ihre Arbeit von den Bürgerinnen und Bürgern gesehen wird“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

„Eine erste Auswertung nach knapp vier Monaten Zusatzreinigung zeigt zum einen, dass es in den ausgewählten Gebieten jetzt sauberer ist. Sie bestätigt aber auch unsere Erfahrungen aus dem Picobello²- Projekt, dass nachhaltige Sauberkeit nur durch mehr Personaleinsatz erreichbar ist“, erläutert Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala. „Die Arbeit unserer Stadtreiniger wird in den Stadtteilen positiv wahrgenommen. Die Beschwerden bezogen auf den Bahnhofsvorplatz, den Paradeplatz und die Umgebung rund um das Reiss-Museum sind deutlich zurückgegangen. Leider sind viele Anwohner nicht gleichermaßen ihrer Pflicht nachgekommen, die Gehwege dauerhaft sauber zu halten – da helfen selbst wiederholte Appelle nicht“, so Kubala weiter.

Mit dem Ziel, die Sauberkeit in Mannheim nachhaltig und sichtbar zu verbessern, plant die Stadt Mannheim deshalb, die Gehwegreinigung in der Innenstadt zu übernehmen und dafür von den Anwohnern eine Gebühr zu erheben. Über die Ausgestaltung des Konzepts wird in den nächsten Tagen im Arbeitskreis Abfallwirtschaft des Gemeinderates sowie im Bezirksbeirat Innenstadt / Jungbusch beraten.

Daten und Fakten zu den Zusatzreinigungsteams

Zehn Mitarbeiter der Stadtreinigung arbeiten zeitversetzt von 6.30 Uhr morgens bis 21.00 Uhr abends. Zwei der zehn Reinigungskräfte sind ehemalige Langzeitarbeitslose.

Aufgaben:

Die Städtereiniger reinigen von Hand oder mit dem elektrisch betriebenen Stadtmüllsauger Rinnsteine, Baumscheiben sowie Spielplätze und Grünflächen. Sie leeren Papierkörbe bedarfsorientiert, reinigen sie nass oder tauschen sie aus. Die Baumscheiben, Spielplätze und Grünflächen werden zusätzlich gepflegt und unterhalten vom Fachbereich Grünflächen und Umwelt. Die Mitarbeiter werden von einem Vorarbeiter angeleitet. Er steht bei Fragen aus der Anwohnerschaft zur Verfügung, weist auf die Reinigungs-, Räum- und Streupflichtsatzung hin und kann diese bei Bedarf auch aushändigen.

Wo wird zusätzlich gereinigt?

Neckarstadt West:
Alter Messplatz, Umfeld (Capitol, Feuerwache), Bereich Kurpfalz- bis Jungbuschbrücke, Lortzingstraße/Langstraße, Neumarkt
Jungbusch:
Beil/Böck/Jungbuschstraße, Dalberg-Unterführung, Uferbereich Museumsschiff, Quartiersplatz
Innenstadt:
Hauptbahnhof, Umfeld, Begleitgrün Bismarckstraße, Lameygarten, M6, Lauersche Gärten, Paradeplatz, (vorwiegend Grünflächen), Rathaus, Denkmal Friedensengel, Reiss-Engelhorn-Museen, Toulonplatz
Schwetzingerstadt:
Friedensplatz, Planetarium, Friedrichsplatz, Wasserturm, Rosengarten, Kunsthalle, Eingang Planken, Grünanlage Augustaanlage, Umfeld Luisenpark Haupteingang, Landesmuseum Parkplätze, Umfeld Tattersall, Bismarckdenkmal

Erste Ergebnisse nach knapp vier Monaten Zusatzreinigung

Von Seiten der Gewerbetreibenden, der Politik und den Bezirksbeiräten gibt es positive Resonanz
Die Beschwerden der Anwohner am Paradeplatz und am Hauptbahnhof sind deutlich zurückgegangen
Die Sauberkeits-Noten (DSQS-Note) haben sich durch die Zusatzleistungen im jeweiligen Stadtteil um 1,5 bis 2,3 Noten verbessert. In der Detailbetrachtung konnten insbesondere in den Bereichen der „kleinen“ Fußgängerzone (Bsp. Beilstraße im Jungbusch), den Bereichen Platz/Fläche/Markt (Bsp. Neumarkt), den Parkplätzen und Spielplätzen (Bsp. Dammstraße) deutliche Verbesserungen der DSQS-Noten erreicht werden.
Im Bereich Neckarstadt West hat sich die DSQS-Note von 15,0 auf 13,4 verbessert.

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