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      Germersheim – Landrat bedauert Schließung der Geburtenabteilung in Kandel

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      Germersheim/Metropolregion Rhein-Neckar.

        „Die Nachricht von der Schließung der Geburtenabteilung der Asklepios-Klinik in Kandel ist für den Süden des Landkreises sehr bedauerlich“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel in einer ersten Reaktion. Er bedauert, dass die Kreisverwaltung in den Entscheidungsprozess überhaupt nicht eingebunden bzw. darüber informiert war. Die jetzt bekannt gewordenen Zahlen sprächen zwar recht deutlich für eine Schließung aus ökonomischer Sicht. Aus regionaler Sicht ergäben sich allerdings Fragen, die man besser im Vorfeld der Entscheidung erörtert hätte.

        Landrat Brechtel: „Im Normalfall einer geplanten Geburt kann man sicher auf die benachbarten Standorte Germersheim, Landau, Speyer oder Karlsruhe ausweichen. Was ist aber bei Notfällen oder wenn die Rheinbrücke mal wieder verstopft ist? Hier ist die Sicherstellung einer Notfallversorgung bei einer Schwangerschaft durch die Gynäkologie in Kandel wichtig.“ Grundsätzlich soll die gynäkologische Versorgung in Kandel bestehen bleiben. Auch ist positiv zu sehen, dass durch die jetzt anstehende Schließung keine Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze verlieren sollen.

        Der Landeskrankenhausplan Rheinland-Pfalz von 2010 hatte eine Laufzeit vom 01.01.2010 bis 31.12.2016. „Der Landeskrankenhausplan ist dringend aktualisierungsbedürftig. In der Neufassung sollte darauf geachtet werden, dass sich die Bevölkerungszahlen im Kreis Germersheim positiver entwickelt haben als noch vor einigen Jahren prognostiziert. Gerade weil in den Grundlagen des Landeskrankenhausplans eine flächendeckende und wohnortsnahe Versorgung sichergestellt werden soll. Auch spielt angesichts der Nachbarschaft zu Baden-Württemberg und Elsaß die Frage der grenzüberschreitenden Versorgung eine besondere Rolle. Im aktualisierten Plan sollte auch die Frage beantwortet werden, wie man die Krankenhausstandorte Kandel und Germersheim, dort derzeit 800 Geburten jährlich, möglichst gut als Zukunftsstandort zur gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung sichern kann.“

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