Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar. Jubiläumsveranstaltung zum Tag der Epilepsie und zum zehnjährigen Bestehen der Selbsthilfegruppe Epilepsie Ludwigshafen und Umgebung
Anfallsartige Ereignisse können ganz unterschiedliche Ursachen haben – nicht immer handelt es sich dabei um Epilepsie. Wie sich epileptische Anfälle von anderen Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen unterscheiden lassen, steht im Mittelpunkt eines Vortrags am Dienstag, 20. Oktober 2026, um 18.30 Uhr in der Volkshochschule Ludwigshafen. Der Eintritt ist frei.
Unter dem Titel „Anfälle verstehen – Epilepsie oder etwas anderes?“ gibt Prof. Dr. med. Ernst Thilo Hammen einen verständlichen Einblick in die Grundlagen der Epilepsie. Ein Schwerpunkt liegt auf der sogenannten Differentialdiagnose: Woran lässt sich erkennen, ob tatsächlich ein epileptischer Anfall vorliegt oder ob andere Erkrankungen hinter den beobachteten Symptomen stehen?
Prof. Dr. med. Hammen ist Facharzt für Neurologie, Leitender Oberarzt und Leiter des Epilepsiezentrums am Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern.
Der Vortrag findet anlässlich des Tags der Epilepsie statt und ist zugleich Teil der 10-Jahres-Feier der Selbsthilfegruppe Epilepsie Ludwigshafen und Umgebung. Diese Selbsthilfegruppe trifft sich in der Regel an jedem dritten Dienstag im Monat im Prälat-Walzer-Haus und hat Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Region.
Weitere Informationen gibt es bei der Selbsthilfegruppe Epilepsie Ludwigshafen und Umgebung per E-Mail an epilepsielu@web.de
Termin auf einen Blick
Dienstag, 20. Oktober 2026, 18.30 Uhr
Vortragssaal der Volkshochschule Ludwigshafen
Im Bürgerhof, 67059 Ludwigshafen
Der Eintritt ist frei
Hintergrund: Tag der Epilepsie Der Tag der Epilepsie findet seit 1996 jährlich am 5. Oktober statt und macht auf eine weit verbreitete Erkrankung aufmerksam. Rund um dieses Datum finden in Deutschland, Österreich und der Schweiz zahlreiche lokale Veranstaltungen statt. Etwa 600.000 Menschen in Deutschland haben eine Epilepsie, eine der häufigsten Erkrankungen des Zentralen Nervensystems. Sie ist nicht ansteckend und äußert sich in vielen Symptomen – das bekannteste ist der sogenannte „Grand Mal“ mit Sturz und Bewusstseinsverlust.
Epilepsie-Selbsthilfegruppe Ludwigshafen & Umgebung
Zuletzt aktualisiert am 4. Oktober 2026, 10:13
































