Hirschberg/Rhein-Neckar-Kreis/Metropolregion RheinNeckar. (ots) Am Mittwoch, den 30. September 2026, gegen 13:30 Uhr, wurde ein 82-jähriger Mann auf dem Parkplatz eines Supermarktes im Hirschberger Ortsteil Großsachsen Opfer eines Betrugs.
Ein bislang unbekannter Mann, der vorgab, sprach- und gehörlos zu sein, näherte sich dem Senior an und bat ihn gestisch um eine Spende. Als der 82-Jährige ihm sein leeres Portemonnaie zeigte, deutete der Unbekannte auf die darin befindliche Girokarte. Der Senior übergab daraufhin seine Karte in der Annahme, einen kleinen Betrag zu spenden, und hielt sie an das Kartenlesegerät des Mannes. Nach der Eingabe der PIN signalisierte der Unbekannte durch Gesten, dass die Transaktion nicht erfolgreich gewesen sei. Der Vorgang wurde daher wiederholt.
Am Folgetag stellte der Geschädigte fest, dass von seinem Konto zwei Beträge abgebucht worden waren. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe von rund 3.000 Euro.
Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:
– männlich,
– etwa 35 bis 45 Jahre alt,
– schlanke Statur,
– dunkle Haare,
– bekleidet mit einer Jeans,
– gab vor, sprach- und gehörlos zu sein.
Das Polizeirevier Weinheim ermittelt in dem Fall und bittet Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder die möglicherweise ebenfalls von dem Unbekannten oder einer Person mit gleicher Vorgehensweise angesprochen wurden, sich beim Polizeirevier Weinheim unter der Telefonnummer 06201 1003-15 zu melden.
Präventionshinweise der Polizei:
– Seien Sie misstrauisch, wenn Sie auf der Straße oder auf
Parkplätzen um Spenden gebeten werden. Spenden Sie bevorzugt an
bekannte, seriöse Organisationen.
– Geben Sie Ihre Bank- oder Girokarte niemals aus der Hand, auch
nicht für vermeintlich kleine Beträge.
– Geben Sie Ihre PIN nur an einem Bankautomaten oder an einem
Kartenterminal im Geschäft ein, niemals an einem Gerät einer
unbekannten Person.
– Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen oder durch Gesten und
Mitleid zu schnellen Handlungen drängen. Brechen Sie im Zweifel
das Gespräch ab.
– Behalten Sie Ihre Kontoauszüge und Umsätze im Blick, zum
Beispiel über Ihr Online-Banking oder Ihre Banking-App.
– Sollten Sie Opfer geworden sein, lassen Sie Ihre Karte umgehend
über den Sperr-Notruf 116 116 sperren und informieren Sie Ihre
Bank sowie die Polizei.
– Sprechen Sie auch mit älteren Angehörigen, Nachbarn und
Bekannten über diese Betrugsmasche.
Zuletzt aktualisiert am 2. Oktober 2026, 15:23

































